<!DOCTYPE html>
<html class="client-nojs vector-feature-language-in-header-enabled vector-feature-language-in-main-page-header-disabled vector-feature-page-tools-pinned-disabled vector-feature-toc-pinned-clientpref-0 vector-toc-not-available vector-feature-main-menu-pinned-disabled vector-feature-limited-width-clientpref-1 vector-feature-limited-width-content-enabled vector-feature-custom-font-size-clientpref-1 vector-feature-appearance-pinned-clientpref-0 skin-theme-clientpref-day vector-sticky-header-enabled" lang="de" dir="ltr"><head>
<meta charset="UTF-8">
<title>BDSM</title>
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
<link rel="icon" type="image/png" href="./_res_/favicon.png">
<link rel="canonical" href="https://de.wikipedia.org/wiki/BDSM"> <link href="./_mw_/ext.cite.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.tmh.player.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.wikimediamessages.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.icons.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.search.codex.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<meta name="ResourceLoaderDynamicStyles" content="">
<link href="./_mw_/ext.gadget.citeRef.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.defaultPlainlinks.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonHide.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonLayout.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonStyle.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiDarkmode.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiResponsive.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.specialSearch.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/site.styles.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/noscript.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/footer.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/vector-2022.css">
</head>
<body class="skin--responsive skin-vector skin-vector-search-vue mediawiki ltr sitedir-ltr mw-hide-empty-elt ns-0 ns-subject page-BDSM rootpage-BDSM skin-vector-2022 action-view">
<div class="mw-page-container">
<div class="mw-page-container-inner">
<div class="mw-content-container">
<main id="content" class="mw-body">
<header class="mw-body-header vector-page-titlebar">
<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">BDSM</span></h1>
</header>
<a id="top"></a>
<div id="bodyContent" class="vector-body ve-init-mw-desktopArticleTarget-targetContainer" aria-labelledby="firstHeading" data-mw-ve-target-container="">
<div id="contentSub">
<div id="mw-content-subtitle"></div>
</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p><b>BDSM</b> ist die Sammelbezeichnung für eine Gruppe von <a href="Sexualpr%C3%A4ferenz" title="Sexualpräferenz">Sexualpräferenzen</a>, die oft unschärfer auch als <b><a href="Sadomasochismus" title="Sadomasochismus">Sadomasochismus</a></b> (kurz <b>SM</b> oder <b>Sado-Maso</b>) bezeichnet werden. Das mehrschichtige <a href="Akronym" title="Akronym">Akronym</a> wird aus den Anfangsbuchstaben der englischen Bezeichnungen <b>B</b>ondage & <b>D</b>iscipline, <b>D</b>ominance & <b>S</b>ubmission und <b>S</b>adism & <b>M</b>asochism gebildet.
</p><p>Der Begriff umfasst eine Gruppe von <a href="Sexualit%C3%A4t" title="Sexualität">sexuellen</a> oder sexualisierten Verhaltensweisen, die unter anderem mit <a href="Dominanz_(Psychologie)" title="Dominanz (Psychologie)">Dominanz</a> und <a href="Unterw%C3%BCrfigkeit" title="Unterwürfigkeit">Unterwerfung</a>, spielerischer Bestrafung sowie <a href="Algolagnie" title="Algolagnie">Lustschmerz</a> oder <a href="Bondage" title="Bondage">Fesselspielen</a> in Zusammenhang stehen. Er entstand in den 1990er Jahren zunächst in der Alltagskultur und wird inzwischen auch in der wissenschaftlichen Literatur verwendet.
</p><p>In der <a href="Subkultur" title="Subkultur">subkulturellen</a> Szene der Praktizierenden haben sich bestimmte Verhaltensregeln, eine eigene „Sprache“, Sicherheitskonventionen und Symbole etabliert. Die Szene trifft sich beispielsweise bei Stammtischen und SM-Partys, inzwischen spielt auch das Internet für die Kommunikation innerhalb der Subkultur eine wichtige Rolle.
</p><p>Es ist unklar, wie viele Menschen tatsächlich BDSM praktizieren oder von solchen Praktiken fantasieren; die empirischen Untersuchungen reichen von 2 bis 62 % der Bevölkerung.<sup id="cite_ref-deneef_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-deneef-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Einvernehmlicher <a href="Sadismus" title="Sadismus">Sadismus</a> und <a href="Masochismus" title="Masochismus">Masochismus</a> werden heute nur noch unter bestimmten Umständen in medizinische Klassifikationssysteme eingeordnet. Seit der Veröffentlichung des <a href="DSM-5" title="DSM-5">DSM-5</a> im Jahr 2013 schreibt die Fachwelt <a href="Paraphilie" title="Paraphilie">Paraphilien</a> nicht mehr grundsätzlich Krankheitswert zu.
</p><p>Inzwischen hält eine interdisziplinäre Betrachtung (z. B. unter dem Einbezug moderner <a href="Neurowissenschaften" title="Neurowissenschaften">neurowissenschaftlicher</a> Verfahren) Einzug in die Erforschung und frühere <a href="Psychopathologie" title="Psychopathologie">psychopathologische</a> <a href="%C3%84tiologie_(Medizin)" title="Ätiologie (Medizin)">Ätiologiemodelle</a> weichen einem <a href="Biopsychosoziale_Medizin" title="Biopsychosoziale Medizin">biopsychosozialen</a> Modell ohne <a href="Pathologisierung" title="Pathologisierung">Pathologisierung</a>.<sup id="cite_ref-deneef_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-deneef-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die BDSM-Szene arbeitet in verschiedenen Vereinigungen und mit Öffentlichkeitsarbeit gegen Stigmatisierung an und wirbt um mehr Verständnis für diese speziellen Vorlieben. Soziologische Untersuchungen beschäftigen sich unter anderem auch mit der Verteilung der einzelnen Präferenzen und deren Ausgestaltung in verschiedenen Gruppen der Subkultur.
</p><p>Historische Bezüge zu sadomasochistischen Praktiken reichen weit zurück, ab Mitte des 20. Jahrhunderts entstand langsam die Subkultur aus der <a href="Lederszene" title="Lederszene">Lederszene</a> und begann, sich selbst ab den 1970er Jahren auch als solche zu definieren. In der Literatur gibt es zahlreiche Beispiele für sadomasochistische Praktiken. Zu den bekanntesten Autoren gehören <a href="Donatien_Alphonse_Fran%C3%A7ois_de_Sade" class="mw-redirect" title="Donatien Alphonse François de Sade">Marquis de Sade</a> und <a href="Leopold_von_Sacher-Masoch" title="Leopold von Sacher-Masoch">Sacher-Masoch</a>, von denen auch die Begriffe <i>Sadismus</i> und <i>Masochismus</i> abgeleitet wurden. BDSM-Bezüge finden sich in der zeitgenössischen Musik, in Film, Fernsehen, im Theater und Marketing. BDSM als Thema in der Kunst ist häufig mit <a href="Sexueller_Fetischismus" title="Sexueller Fetischismus">Fetischismus</a> verbunden; es gibt viele Comics, Fotografien und Zeichnungen, die beide Themen porträtieren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Grundlagen">Grundlagen</h2></div>
<p>BDSM ist ein Sammelbegriff für bestimmte Arten sexuellen Verhaltens und Erlebens. Unter dem Begriff vereinigen sich verschiedene <a href="Subkultur" title="Subkultur">Subkulturen</a>, die zum Teil sehr unterschiedliche Begriffe und eine eigene „Sprache“ verwenden. Alle Varianten des BDSM haben gemeinsam, dass sich die Beteiligten freiwillig aus ihrer <a href="Gleichberechtigung" title="Gleichberechtigung">Gleichberechtigung</a> in ein verändertes Machtgefüge begeben. Der <a href="Hingabe#Sexuelle_Hingabe" title="Hingabe">devote</a> Partner gibt dabei einen bestimmten Teil seiner <a href="Autonomie" title="Autonomie">Autonomie</a> ab und überlässt sie dem <a href="Dominanz_(Psychologie)" title="Dominanz (Psychologie)">dominanten</a> Partner <i>(Power Exchange)</i>.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Verhaltenskodex">Verhaltenskodex</h3></div>
<p>Die Freiwilligkeit als entscheidendes Kriterium gilt grundsätzlich bei allen sexuellen Handlungen. Um bei potenziell risikobehafteten Aktivitäten Einvernehmlichkeit zwischen den Beteiligten sicherzustellen und damit die verwendeten Praktiken von strafbarer <a href="Sexualisierte_Gewalt" title="Sexualisierte Gewalt">sexueller Gewalt</a> klar abzugrenzen, gibt es in der BDSM-Szene weitgehend akzeptierte Verhaltensregeln. Die Einvernehmlichkeit zwischen den Beteiligten grenzt BDSM sowohl rechtlich als auch <a href="Ethisch" class="mw-redirect" title="Ethisch">ethisch</a> von Vergehen oder Verbrechen gegen die <a href="Sexuelle_Selbstbestimmung" title="Sexuelle Selbstbestimmung">sexuelle Selbstbestimmung</a> und von Gewalt und Missbrauch ab. Die Einwilligung zu einem sadomasochistischen Geschehen kann demnach nur geben, wer die Folgen seiner Zustimmung hinreichend abschätzen kann. Generell muss es möglich sein, die Einwilligung jederzeit widerrufen zu können, beispielsweise mit einem vorher vereinbarten Signalwort, einem sogenannten <i><a href="Safeword" title="Safeword">Safeword</a></i>.<sup id="cite_ref-Easton-Hardy_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-Easton-Hardy-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Diese Grundprinzipien werden seit den 1990er Jahren unter der englischen Bezeichnung <i><a href="Safe%2C_Sane%2C_Consensual" title="Safe, Sane, Consensual">safe, sane and consensual (SSC)</a></i> zusammengefasst. Dies bedeutet so viel wie „sicher, mit klarem Verstand und in gegenseitigem Einverständnis“. Einige Anhänger des BDSM bevorzugen einen etwas anderen Verhaltenskodex mit der englischen Bezeichnung RACK <i>(<a href="Safe%2C_Sane%2C_Consensual#RACK" title="Safe, Sane, Consensual">risk-aware consensual kink</a>)</i>, was etwa so viel bedeutet wie „risikobewusstes, einvernehmliches sexuelles Handeln“; sie wollen damit stärker die das Risikopotenzial betreffende Eigenverantwortung der beteiligten Partner betonen.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Trotz der umfangreichen Konventionen im Bereich Sicherheit kommt es auch im BDSM-Bereich zu Übergriffen. Eine 2015 veröffentlichte Studie der <a href="National_Coalition_for_Sexual_Freedom" title="National Coalition for Sexual Freedom">National Coalition for Sexual Freedom</a> mit 4598 Personen aus den USA ergab, dass 29 % der Befragten im Zusammenhang mit BDSM eine Verletzung der vereinbarten Rahmenbedingungen erlebt hatten. 8,9 % der Befragten wurden ohne ihre Einwilligung oral, anal oder vaginal penetriert (12,5 % Frauen, 3 % Männer, 10,6 % <a href="Queer" title="Queer">Queer</a> und 8,7 % <a href="Transgender" class="mw-redirect" title="Transgender">Transgender</a>). Nur 29 Personen brachten diese Vorfälle zur Anzeige, obwohl 96 von ihnen eine Verletzung erlitten hatten, die medizinische Hilfe erforderte.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Weitverbreitete_Rollenmodelle">Weitverbreitete Rollenmodelle</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="BDSM-Rollen" title="BDSM-Rollen">BDSM-Rollen</a></i></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Top_und_Bottom">Top und Bottom</h4></div>
<p>Im BDSM nennt man den Partner <i>Top</i> (engl. oben) oder <i>Dom</i>, der die aktive Rolle in einer meist durch die Ausübung von Schmerz, Erniedrigung oder Unterwerfung geprägten BDSM-Handlung hat. Der als <i>Bottom</i> (engl. unten) oder <i>Sub</i> bezeichnete Partner setzt sich für eine bestimmte Zeit freiwillig solchen Handlungen aus und ist der sogenannte passive Teil. Häufig ist der <i>Bottom</i> derjenige, der zum Beispiel durch seine Festlegung von Grenzen und Tabus die Handlung im Wesentlichen bestimmt. Dieser Rahmen wird im Allgemeinen durch ausgiebige Kommunikation im Vorfeld der eigentlichen Handlung bestimmt, bei der auch sicherheitsrelevante Aspekte wie Safeword, gesundheitliche Einschränkungen etc. besprochen werden.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Wiseman.47_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-Wiseman.47-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Switch">Switch</h4></div>
<p>Einige BDSM-Anhänger <a href="Switch_(BDSM)" title="Switch (BDSM)">switchen</a>, das bedeutet, sie übernehmen sowohl die dominante als auch die devote Rolle. Sie praktizieren dies entweder innerhalb einer einzigen Handlung oder nehmen diese unterschiedlichen Rollen in unterschiedlichen Sessions mit demselben oder mit unterschiedlichen Partnern ein.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Session">Session</h3></div>
<p>BDSM-Handlungen finden während einer festen Zeitspanne meist in Form eines <a href="Erotisches_Rollenspiel" title="Erotisches Rollenspiel">erotischen Rollenspiels</a> statt; ein einzelnes BDSM-Spiel wird <i>Session</i> genannt. Viele der innerhalb von BDSM ausgeübten Praktiken wie Schmerzzufügung, <a href="Erotische_Dem%C3%BCtigung" title="Erotische Demütigung">Erniedrigung</a> oder Unterwerfung würden ohne den Zusammenhang zur speziellen sexuellen Vorliebe als unangenehm empfunden werden. <a href="Geschlechtsverkehr" title="Geschlechtsverkehr">Geschlechtsverkehr</a> wie etwa <a href="Oralverkehr" title="Oralverkehr">Oral</a>-, <a href="Vaginalverkehr" title="Vaginalverkehr">Vaginal</a>- oder auch <a href="Analverkehr" title="Analverkehr">Analverkehr</a> kann innerhalb einer Session vorkommen, ist jedoch nicht essenziell.<sup id="cite_ref-Miller-Devon-Granzig.55_9-0" class="reference"><a href="#cite_note-Miller-Devon-Granzig.55-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sicherheit">Sicherheit</h2></div>
<p>Neben den allgemeinen Empfehlungen für <a href="Safer_Sex" title="Safer Sex">Safer Sex</a> erfordern BDSM-Sessions im Regelfall weitergehende Sicherheitsmaßnahmen als sogenannter „<a href="Vanillasex" title="Vanillasex">Vanillasex</a>“, d. h. als ein Sexualleben ohne BDSM-Elemente.<sup id="cite_ref-Wiseman.305_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-Wiseman.305-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Damit die Handlungen stets in dem von den Teilnehmern gewünschten Rahmen bleiben, haben sich in der BDSM-Szene eine Reihe von Sicherheitskonventionen etabliert.<sup id="cite_ref-Stein_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-Stein-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieses <a href="Dogma" title="Dogma">Dogma</a> der Sicherheit wird damit erklärt, dass BDSMler versuchen, sich damit von der <a href="Inh%C3%A4rent" class="mw-redirect" title="Inhärent">inhärenten</a> <a href="Konnotation" title="Konnotation">Konnotation</a> von Sex und Gewalt zu lösen. Sie wenden sich damit gegen die Unterstellung, dass BDSM grundsätzlich gefährlich, krankhaft und missbräuchlich sei.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Um die Einvernehmlichkeit der Praktiken sicherzustellen, wird – besonders zwischen unbekannten Partnern – generell zu einem intensiven Vorgespräch über die Wünsche der Beteiligten und den Verlauf sowie die Grenzen der geplanten Aktivitäten geraten.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Entsprechende detaillierte Gespräche sind allgemein üblich,<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> meist werden diese im Laufe einer Beziehung zunehmend informeller.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Zusätzlich wird in der Regel auch ein Safeword vereinbart, bei dessen Nennung die Handlung zu jeder Zeit unmittelbar abgebrochen werden muss. Bei realen Treffen virtuell angebahnter Kontakte stellen einige BDSM-Organisationen und -Websites <a href="Cover_(BDSM)" title="Cover (BDSM)">Cover</a>-Möglichkeiten zur Verfügung, die als Schutz bei <a href="Blinddate" class="mw-redirect" title="Blinddate">Blinddates</a> dienen.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das breite Spektrum unterschiedlichster BDSM-„<a href="Sexspielzeug" title="Sexspielzeug">Spielzeuge</a>“ sowie angewandter physischer und psychischer Manipulations- und Kontrolltechniken macht häufig Detailwissen aus unterschiedlichen Gebieten wie <a href="Anatomie" title="Anatomie">Anatomie</a>, <a href="Physik" title="Physik">Physik</a> oder <a href="Psychologie" title="Psychologie">Psychologie</a> notwendig. Praktische Sicherheitsaspekte sind generell von entscheidender Bedeutung.<sup id="cite_ref-Hoffmann.Sadomasochismus.42_17-0" class="reference"><a href="#cite_note-Hoffmann.Sadomasochismus.42-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Miller-Devon-Granzig.95ff_18-0" class="reference"><a href="#cite_note-Miller-Devon-Granzig.95ff-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Etliche verwendete Techniken lassen sich nicht intuitiv anwenden und erfordern neben Wissen auch Übung und Anleitung. Dies kann z. B. in speziellen Workshops oder durch die Anleitung erfahrener BDSMler erreicht werden. In einer Studie von 2009 gaben 85 % der befragten 1405 praktizierenden BDSMler (überwiegend US-Amerikaner) an, einen <a href="Mentoring" title="Mentoring">Mentor</a> zu haben und mit diesem sowohl praktisches wie auch theoretisches Wissen ausgetauscht zu haben.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ebenfalls im Bereich Sicherheit verortet wird die Nachsorge des <i>Bottoms</i>. Nach einer <i>Session</i> ist es aufgrund der Ausschüttung von <a href="Opioidpeptid" class="mw-redirect" title="Opioidpeptid">Opioidpeptiden</a>, insbesondere <a href="Endorphin" class="mw-redirect" title="Endorphin">Endorphinen</a> bei intensivem Erleben, durchaus möglich, dass der <i>Bottom</i> einige Minuten oder auch Stunden braucht, um seine körperlichen Bedürfnisse wieder voll wahrnehmen zu können.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
In dieser Phase der Erholung wird es als Pflicht des <i>Tops</i> betrachtet, sich um den <i>Bottom</i> zu kümmern und entsprechend zu reagieren. Dies gilt ebenso für <i>Sessions</i>, die abgebrochen werden, weil sich der <i>Bottom</i> mental oder körperlich überfordert fühlt (sog. Absturz).<sup id="cite_ref-Wiseman.111_21-0" class="reference"><a href="#cite_note-Wiseman.111-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Teilaspekte">Teilaspekte</h2></div>
<p>Das mehrschichtige <a href="Akronym" title="Akronym">Akronym</a> BDSM steht für mehrere unter diesem Oberbegriff zusammengefasste physische und psychische Teilaspekte.
</p>
<ul><li><i>B & D</i> <i>Bondage and Discipline</i> (Fesselung und <a href="Disziplinierung" title="Disziplinierung">Disziplinierung</a>)</li>
<li><i>D & S</i> <i>Dominance and Submission</i> (Beherrschung und Unterwerfung)</li>
<li><i>S & M</i> <i>Sadism and Masochism</i> (Sadismus und Masochismus)</li></ul>
<p>Dieses Modell zur Differenzierung dreier Aspekte des BDSM ist heute in der Literatur zunehmend gebräuchlich, stellt aber lediglich den Versuch einer <a href="Ph%C3%A4nomenologie" title="Phänomenologie">phänomenologischen</a> Trennung dar. In der individuellen Ausprägung sexueller Vorlieben überschneiden sich die hier getrennten Aspekte häufig.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bondage/Discipline"><span id="Bondage.2FDiscipline"></span>Bondage/Discipline</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Bondage">Bondage</h4></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Bondage" title="Bondage">Bondage</a></i></div>
<p>Der englische Begriff <i>Bondage</i> (Fesselung) bezeichnet Praktiken der Fesselung zur Erregung und Steigerung sexueller Lust.<sup id="cite_ref-Grimme_23-0" class="reference"><a href="#cite_note-Grimme-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bondage spielt in allen Bereichen des BDSM eine mehr oder weniger wichtige Rolle, kann aber auch losgelöst von den anderen Spielarten des BDSM als eine eigenständige Praktik ausgeübt werden. Sexualität und Erotik sind wichtige Aspekte innerhalb des Bondage, allerdings sind sie häufig nicht Selbstzweck. Weitere Schwerpunkte können wie z. B. beim japanisch inspirierten <a href="Shibari" title="Shibari">Shibari</a> in der Ästhetik, der Empfindung und der Konzentration liegen.
</p><p>1985 durchgeführte Studien in den USA kamen zum Ergebnis, dass etwa die Hälfte aller Männer und viele Frauen Bondagespiele für erotisch halten.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1996 gaben bei der Befragung von US-amerikanischen Studenten 24 % der Befragten an, sexuelle Phantasien zu haben, die von Bondage handelten, angeführt von <a href="Homosexualit%C3%A4t" title="Homosexualität">homo</a>- und <a href="Bisexualit%C3%A4t" title="Bisexualität">bisexuellen</a> Männern mit 40 %, <a href="Lesbisch" title="Lesbisch">lesbische</a> und bisexuelle Frauen folgten mit 32 %, während die Zahl bei heterosexuellen Frauen auf 24 % und bei heterosexuellen Männern auf 21 % abfiel. Praktische Erfahrungen mit Bondage hatten 48 % der lesbischen und bisexuellen Frauen, 34 % der homo- und bisexuellen Männer und 25 % aller Heterosexuellen.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Discipline">Discipline</h4></div>
<p>Unter <i>Discipline</i> versteht man im Bereich des BDSM die Disziplinierung des <i>Bottoms</i>, um sein Verhalten mit Regeln und Ritualen an die Wünsche des <i>Tops</i> anzupassen. Dabei kann ein System aus <a href="K%C3%B6rperstrafe" title="Körperstrafe">Körperstrafen</a> und Belohnungen durch den <i>Top</i> eingesetzt werden.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine Verschmelzung mit Praktiken aus dem Bereich des <i>Bondage</i> ist häufig, die Abgrenzung zu rein schmerzbetontem Sadomasochismus manchmal schwierig. Der Begriff <i>Discipline</i> wird oft auch fälschlich verwendet, um <a href="Erziehungsspiel" title="Erziehungsspiel">Erziehungsspiele</a> aus dem Bereich <i>Dominance and Submission</i> zu beschreiben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Dominance_and_Submission">Dominance and Submission</h3></div>
<p>Das Begriffspaar <i>Dominance</i> und <i>Submission</i> (D/s) kommt ebenfalls aus dem Englischen und bedeutet Herrschaft/Dominanz sowie Unterwerfung/Unterordnung. Man bezeichnet damit ein angestrebtes ungleiches Machtverhältnis oder eine spielerische Änderung des sozialen Status zwischen Partnern. Obwohl dies auch in anderen Partnerschaften der Fall sein kann, die sich selbst nicht als sadomasochistisch auffassen, gilt es bewusst gelebt als Teilbereich des BDSM. Die Variationsbreite der individuellen Ausprägungen ist dabei groß. Die angestrebte Wirkung kann beispielsweise durch <a href="Erziehungsspiel" title="Erziehungsspiel">Erziehungs-</a> oder Statusspiele geschehen.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zu diesen Spielarten gehören u. a. Rollenspiele wie <a href="Ageplay" title="Ageplay">Ageplay</a>, bei dem ein gespielter Altersunterschied das Machtgefälle betont, ebenso wie das <a href="Petplay" title="Petplay">Petplay</a>,<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bei dem der Statusunterschied zwischen Halter und Tier nachgestellt wird, oder Varianten der <a href="Keuschhaltung" title="Keuschhaltung">Keuschhaltung</a>. In der BDSM-Szene werden mit D/s auch häufig die Begriffspaare Herr/Sklave oder Dom/Sub verbunden.
</p><p>D/s kann ohne weitere BDSM-Elemente ausgelebt werden oder andere als wesentliches Element einschließen; die Dauer der Machtverschiebung reicht von einzelnen Sessions über die Integration ins Alltagsleben (sog. <a href="24/7" title="24/7">24/7</a>) bis hin zu einer permanenten Unterwerfung eines Partners im Sinne des <a href="Total_Power_Exchange" title="Total Power Exchange">Total Power Exchange</a> (engl. „totaler Machtaustausch“).<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ausgleichende Elemente für Beherrschung und Unterwerfung sind dabei Fürsorge und Hingabe, die sich jeweils ergänzen und so stabile Beziehungen ermöglichen.
Das Verhältnis zwischen Top und Bottom wird gelegentlich mit sogenannten „Sklavenverträgen“ besiegelt, die zwar keinerlei rechtliche Bedeutung besitzen, aber für die Beteiligten eine große emotionale und symbolische Bedeutung haben können.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sadomasochismus">Sadomasochismus</h3></div>
<p>Im Teilbereich Sadomasochismus werden Praktiken angewendet, die dazu dienen, Schmerzen zu empfangen (<a href="Algolagnie" title="Algolagnie">Lustschmerz</a>) oder zuzufügen. Sadomasochismus kann eigenständig ausgeübt werden, aber wie bei den anderen Teilbereichen sind Vermischungen häufig.
</p><p>Betrachtet man Sadomasochismus auf einer körperlichen Ebene, lässt sich feststellen, dass es mit der gezielten Zufügung von physischen Schmerzen und anderen intensiven Sinneseindrücken verbunden ist. Die hierdurch ausgeschütteten <a href="Endocannabinoide" class="mw-redirect" title="Endocannabinoide">Endocannabinoide</a> werden in ihren Auswirkungen von BDSM-Anhängern häufig mit dem sogenannten <i><a href="Runner%E2%80%99s_High" title="Runner’s High">Runner’s High</a></i> oder den Nachwirkungen eines <a href="Orgasmus" title="Orgasmus">Orgasmus</a> verglichen.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In einer qualitativen, explorativen Studie mit neun masochistischen Personen beschrieben diese unter anderem eine Verbindung von körperlichem Schmerz mit Hochgefühl und den Wunsch, die masochistische Erfahrung zu wiederholen. Die Autoren sahen darin ein suchtartiges Verhalten und zogen Parallelen zu Drogen- und Glücksspielsucht.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Beziehungsarten">Beziehungsarten</h2></div>
<p>Wie in der Gesamtbevölkerung gibt es innerhalb der BDSM-Szene alle denkbaren Arten von Beziehungen, die von Gelegenheitssex über Ehe bis hin zu <a href="Polyamorie" title="Polyamorie">polyamor</a> ausgelebten Beziehungsgeflechten reichen. Unterschieden werden diese Beziehungen häufig aufgrund des Anteils oder der Qualität des BDSM innerhalb der Gesamtgestaltung der Beziehung.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Spielbeziehungen">Spielbeziehungen</h3></div>
<p>Es gibt keine feststehende Definition dieses Begriffs. Analog zum erotischen Rollenspiel spricht man von Spielbeziehungen und meint zum einen gleichberechtigte Partnerschaften, in denen BDSM Teil oder Vorspiel der Sexualität ist, zum anderen können mit dem Begriff Spielbeziehungen aber auch <a href="Casual_Sex" title="Casual Sex">Sexbeziehungen</a> gemeint sein, die ausschließlich das gemeinsame Ausleben bestimmter sexueller Fantasien zum Ziel haben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Langfristige_Beziehungen">Langfristige Beziehungen</h3></div>
<p>Frühe Schriften aus dem wissenschaftlichen Bereich und der BDSM-Szene erwähnen kaum langfristige Beziehungen. Die schwule <a href="Lederszene" title="Lederszene">Lederszene</a> sah kurzfristige Spielbeziehungen als den einzig möglichen Weg an, um BDSM auszuleben, und empfahl, zu heiraten und die Neigung außerhalb der Ehe in Spielbeziehungen zu befriedigen. Die erste Studie, die zeigte, dass langfristig funktionierende Beziehungen mit BDSM-Elementen unter BDSM praktizierenden Personen existieren, erschien 2003. Dabei wurden 17 heterosexuelle Paare untersucht. Sie beschrieben ihr Interesse an ihren Neigungen als einen andauernden Prozess und zeigten Flexibilität und Adaption an die Interessen des Partners.
</p><p>Eine perfekte Übereinstimmung bei den sexuellen Vorlieben war dabei selten, die meisten Probanden mussten einige eigene Vorlieben zurückstellen oder einige ihres Partners annehmen. Dabei gaben die meisten Paare an, nicht genug Zeit zu haben, um ihre dominante oder submissive Rolle auch im Alltag innerhalb einer sogenannten <a href="24/7" title="24/7">24/7</a>-Beziehung (24 Stunden / 7 Tage pro Woche) auszuleben.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Falle dieser Beziehungen geht BDSM über einen rein sexuellen Aspekt hinaus und reicht in das nicht erotisch konnotierte Alltagsleben eines Paares hinein.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Professionelle_Dienstleistungen">Professionelle Dienstleistungen</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Domina_(BDSM)" title="Domina (BDSM)">Domina (BDSM)</a></i></div>
<p>Als Domina wird eine Frau bezeichnet, die gegen Entgelt dominante und/oder sadistische BDSM-Praktiken anbietet. Laut Prostitutionsgesetz gilt die Tätigkeit von Dominas als <a href="Prostitution" title="Prostitution">Prostitution</a>, weil sie zwar in der Regel keinen Geschlechtsverkehr mit ihren Kunden praktizieren, aber eine sexuelle Dienstleistung anbieten.<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die männliche Entsprechung der Domina wird als „Sado“ bezeichnet. Im selben Umfeld arbeiten professionelle Bottoms, die als „Sklavia“ oder „Zofe“ bezeichnet werden. Australische Wissenschaftler stellten fest, dass mit der Legalisierung der Prostitution in ihrem Land der Anteil BDSM-bezogener Dienstleistungen gestiegen ist.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Szene,_Subkultur_und_Gesellschaft"><span id="Szene.2C_Subkultur_und_Gesellschaft"></span>Szene, Subkultur und Gesellschaft</h2></div>
<p>Es existiert eine BDSM-Szene, in der sich gleichgesinnte Menschen über BDSM-relevante Themen und Probleme austauschen können. Diese Szene hat den Charakter einer <a href="Subkultur" title="Subkultur">Subkultur</a>, weil BDSM von der Öffentlichkeit und den Medien noch immer meist als „bizarr“, „pervers“ oder „krank“ betrachtet wird.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Da sie Unverständnis und Ausgrenzung fürchten, verbergen viele Menschen ihre Neigung vor der Gesellschaft.
</p><p>Diese Szene zeigt sich vor allem im <a href="Internet" title="Internet">Internet</a> in Communitys wie <a href="FetLife" title="FetLife">FetLife</a> oder der <a href="Sklavenzentrale" title="Sklavenzentrale">Sklavenzentrale</a>, in Szenemedien wie Zeitschriften und auf Veranstaltungen wie SM-Partys, Stammtischen und der Messeveranstaltung <a href="BoundCon" title="BoundCon">BoundCon</a> sowie auf einigen <a href="Erotikmesse" title="Erotikmesse">Erotikmessen</a>. Mit der jährlich in Berlin stattfindenden <i><a href="Folsom_Europe" title="Folsom Europe">Folsom-Europe-Parade</a></i> gibt es in Deutschland eine aus der Leder-Subkultur hervorgegangene Veranstaltung, die BDSM im Rahmen öffentlicher Straßenveranstaltungen thematisiert. Auch bei den zahlreichen <a href="Christopher_Street_Day" title="Christopher Street Day">CSD-Paraden</a> ist die Szene mit Gruppen vertreten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Symbole">Symbole</h3></div>
<p>Zu den am weitesten verbreiteten Symbole der BDSM-Szene gehören Halsband und eine Abwandlung der <a href="Triskele" title="Triskele">Triskele</a> innerhalb eines Kreises.<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Die Triskele hatte im Laufe der Zeit viele verschiedene Bedeutungen in vielen Kulturen; ihre Verwendung leitet sich im BDSM von der Beschreibung des <a href="Ring_der_O" title="Ring der O">Ringes der O</a> in dem Buch <i><a href="Geschichte_der_O" title="Geschichte der O">Geschichte der O</a></i> ab.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Insbesondere in Europa ist der Ring der O als Schmuck getragenes Symbol der Zugehörigkeit zur BDSM-Szene verbreitet,<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> findet sich aber auch in der <a href="Gothic_(Kultur)" title="Gothic (Kultur)">Gothic</a>-Szene und als Modeschmuck wieder.
</p><p>Die <a href="Leather-Pride-Flagge" title="Leather-Pride-Flagge">Leather-Pride-Flagge</a> ist ein Symbol, das ursprünglich aus der Lederbewegung stammt, aber auch in der ganzen Szene Verwendung findet. Auf Grundlage dieser Fahne entstand die BDSM-Rights-Flagge, die in der Mitte eine Triskele trägt. Sie soll die Überzeugung ausdrücken, dass Menschen, die in ihrer Sexualität oder Beziehung Elemente des BDSM ausleben, die gleichen Grundrechte haben und nicht für den einvernehmlich praktizierten BDSM diskriminiert werden sollen.<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>BDSM- und Fetisch-Motive haben sich im Alltagsleben der westlichen Gesellschaften durch so unterschiedliche Faktoren wie avantgardistische <a href="Mode" title="Mode">Mode</a>, <a href="Rap" title="Rap">Rap</a>, <a href="Hip-Hop" title="Hip-Hop">Hip-Hop</a>, <a href="Heavy_Metal" title="Heavy Metal">Heavy Metal</a>, <a href="Science-Fiction" title="Science-Fiction">Science-Fiction</a>-Fernsehserien und <a href="Spielfilm" title="Spielfilm">Spielfilme</a> immer weiter ausgebreitet und werden von vielen Menschen bereits nicht mehr bewusst mit ihren BDSM-Wurzeln in Verbindung gebracht.<sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Soziologische_Aspekte">Soziologische Aspekte</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Vorkommen">Vorkommen</h4></div>
<p>BDSM wird von allen Schichten der Gesellschaft und allen sexuell aktiven Altersgruppen praktiziert und kommt bei jeder <a href="Sexuelle_Orientierung" title="Sexuelle Orientierung">sexuellen Orientierung</a> bei allen <a href="Geschlechtsidentit%C3%A4t#Binäre_Geschlechtsidentität" title="Geschlechtsidentität">binären</a> und <a href="Nichtbin%C3%A4re_Geschlechtsidentit%C3%A4t" title="Nichtbinäre Geschlechtsidentität">nichtbinären Geschlechtsidentitäten</a> in unterschiedlichsten Ausprägungen und Intensitäten vor.<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese reichen von „Fesselspielchen“ szenefremder Paare im heimischen Schlafzimmer, die sich selbst mit dem Begriff BDSM nicht bewusst in Verbindung bringen, bis hin zu inszenierten Vorführungen bei öffentlichen Großveranstaltungen, wie beispielsweise auf den international in mehreren Großstädten stattfindenden Folsom-Paraden.
</p><p>Neuere Untersuchungen zum Thema Verbreitung von BDSM-Fantasien und -Praktiken schwanken erheblich in der Bandbreite ihrer Ergebnisse. Zusammenfassend lässt sich jedoch feststellen, dass die Autoren davon ausgehen, dass zwischen 2 % und 62 % der Bevölkerung regelmäßig Sexualpraktiken ausüben, die mit der Lust an Schmerzen bzw. mit Macht und Ohnmacht oder entsprechenden Fantasien zusammenhängen. Die niedrigste Zahl stammt aus einer australischen Studie mit 19.307 an BDSM interessierten Teilnehmern, von denen 2,2 % der Männer und 1,3 % der Frauen angaben, im letzten Jahr an BDSM-bezogen Aktivitäten beteiligt gewesen zu sein.<sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="#cite_note-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Bevölkerungsanteil mit entsprechenden Phantasien lag in einer kanadischen Studie von 2015 bei 62 %; 64,6 % der Frauen und 53,3 % der Männer hatten Fantasien, in denen sie sexuell dominiert wurden, 46,7 % der Frauen und 59,6 % der Männer gaben an, davon zu fantasieren, jemanden sexuell zu dominieren.<sup id="cite_ref-46" class="reference"><a href="#cite_note-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="#cite_note-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Laut einer Konsumentenbefragung 2005 von 317.000 Personen in 41 Ländern verwendeten rund 20 % der weltweit Befragten bereits einmal Masken, Augenbinden oder sonstige Bondage-Utensilien, 5 % bekannten sich ausdrücklich zu Sadomasochismus; im Jahr zuvor bekannten sich weltweit 19 % der Befragten zu praktiziertem Spanking und 22 % zum Gebrauch von Augenbinden und/oder Handschellen.<sup id="cite_ref-48" class="reference"><a href="#cite_note-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-49" class="reference"><a href="#cite_note-49"><span class="cite-bracket">[</span>49<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Insbesondere das Erscheinen des Buches <i><a href="Shades_of_Grey" title="Shades of Grey">50 Shades of Grey</a></i> 2011 führte zu einem gesteigerten Interesse an BDSM-Praktiken.
Vor der Premiere der Verfilmung im Jahre 2015 warnte die Londoner Feuerwehr vor dem <i>Shades-of-Grey-Effekt</i> und rechnete mit einem Anstieg der Einsätze, um Menschen aus Handschellen oder ähnlichen Notlagen zu befreien. Die Sexunfälle dokumentierte die Feuerwehr unter dem Hashtag <i>Shades of Red</i>.<sup id="cite_ref-50" class="reference"><a href="#cite_note-50"><span class="cite-bracket">[</span>50<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Englische Baumärkte bereiteten sich ebenfalls auf eine verstärkte Nachfrage vor und stockten ihre Vorräte an Kabelbindern, Seilen und Klebeband auf. Zusätzlich gaben sie ihren Mitarbeitern eine Handreichung, um auf Anfragen dieser speziellen Kundengruppe antworten zu können.<sup id="cite_ref-51" class="reference"><a href="#cite_note-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Teilgruppen_nach_Orientierung">Teilgruppen nach Orientierung</h4></div>
<p>Entgegen dem von vielen BDSMlern gepflegten Ideal einer toleranten, inkludierenden und pansexuellen Szene, die es in einigen virtuellen und lokalen Communities tatsächlich gibt, trennt sich die Subkultur in verschiedene Teilgruppen.<sup id="cite_ref-52" class="reference"><a href="#cite_note-52"><span class="cite-bracket">[</span>52<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So ist eine deutliche Trennlinie zwischen hetero- und homosexuell ausgelebten Orientierungen sichtbar, die bei Veranstaltungen ersichtlich wird, an denen überwiegend Heterosexuelle oder aber Schwule und Lesben teilnehmen, gemischte Gruppen jedoch viel seltener vorkommen.
</p><p>Dies zeigt eine deutlich wahrnehmbare Unterscheidung der Szene in <a href="Heteronormativ" class="mw-redirect" title="Heteronormativ">heteronormative</a> Lebensstile und eine Marginalisierung der alternativen <a href="LGBT" title="LGBT">LGBT</a>I*-Community innerhalb der BDSM-Szene. In ihrer historischen Entwicklung haben schwul-lesbische und <a href="Queer" title="Queer">queere</a> BDSMler eigene, auf ihre Bedürfnisse ausgerichtete Subkulturen entwickelt und möchten diese nicht zugunsten einer anderen, heterosexuell zentrierten Teilgruppe aufgeben. Einige BDSMler bewegen sich zwischen diesen Teilgruppen, aber in der Praxis erscheint die als neutral definierte BDSM-Szene als überwiegend auf Heterosexuelle ausgerichtet.<sup id="cite_ref-53" class="reference"><a href="#cite_note-53"><span class="cite-bracket">[</span>53<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-54" class="reference"><a href="#cite_note-54"><span class="cite-bracket">[</span>54<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Geschlechterverteilung_und_-unterschiede">Geschlechterverteilung und -unterschiede</h4></div>
<p>Die Geschlechterunterschiede und persönlichen Merkmale von BDSMlern wurden in jüngerer Zeit untersucht. Wismeijer und van Assens Studie von 2013 zeigten, dass die Identifizierung mit der Rolle und dem Geschlecht stark und bedeutsam sind. Dabei waren nur 8 % der Frauen, die sich als dominant verstanden, im Gegensatz zu 75 %, die sich als submissiv definierten.<sup id="cite_ref-55" class="reference"><a href="#cite_note-55"><span class="cite-bracket">[</span>55<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der Studie von Hébert und Weaver von 2014 zeigten sich ähnliche Anteile, hier waren 9 % der Frauen dominant und 88 % der Frauen submissiv,<sup id="cite_ref-56" class="reference"><a href="#cite_note-56"><span class="cite-bracket">[</span>56<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> während 2017 bei Weierstall und Giebel 19 % der Frauen dominant und 74 % der Frauen submissiv waren.
Sie schlossen daraus, dass Männer häufiger zu dominanten Praktiken neigen, während Frauen die submissive Rolle bevorzugen.<sup id="cite_ref-57" class="reference"><a href="#cite_note-57"><span class="cite-bracket">[</span>57<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Folgerung deckt sich mit einer Studie von 2015, die zeigte, dass Frauen insgesamt dominante Männer bevorzugen; und für kurzfristige Beziehungen und Sex nicht nur dominante, sondern darüber hinaus sogar aggressive Partner wählen. Ebenso zeigten Untersuchungen der Unterschiede der sexuellen Fantasien, dass Frauen submissive und passive gegenüber dominanten und aktiven Fantasien vorziehen; die Fantasien haben dabei häufig Zwang und Vergewaltigung zum Inhalt.<sup id="cite_ref-58" class="reference"><a href="#cite_note-58"><span class="cite-bracket">[</span>58<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Frauen_und_Masochismus">Frauen und Masochismus</h4></div>
<p>Während die meisten Außenstehenden annehmen, dass Frauen sich selbst überproportional häufig als submissiv oder masochistisch definieren, kam <a href="Roy_Baumeister" title="Roy Baumeister">Roy Baumeister</a> in einer Studie von 2010 zu anderen Ergebnissen; seiner Ansicht nach sollten keine Vermutungen bezüglich <a href="Gender" title="Gender">Gender</a> und der masochistischen Rolle im BDSM gemacht werden. Eine Erklärung dafür, dass die Gesellschaft solche Vorstellungen annimmt, sind kulturelle und soziale Vorstellungen der Weiblichkeit. Masochismus kann sogar einige dieser typischerweise weiblichen Stereotype durch die <a href="Feminisierung_(BDSM)" title="Feminisierung (BDSM)">Feminisierung</a> von Männern oder durch betont weibliche Kleidung annehmen. Solche Vorstellungen der submissiven, masochistischen Rolle sollten jedoch nicht als Verbindung zwischen derselben und einer stereotypischen weiblichen Rolle interpretiert werden; masochistische Rollen beinhalten keine dieser Vorstellungen.<sup id="cite_ref-59" class="reference"><a href="#cite_note-59"><span class="cite-bracket">[</span>59<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Psychologin und Anthropologin Prior argumentiert, dass, auch wenn Frauen sich anscheinend in traditionellen und submissiven Rollen bewegen, BDSM es ihnen und den dominanten Frauen erlaubt, ihre eigene Stärke durch ihre sexuelle Identität auszudrücken und zu erleben. In einer Studie von 2013 definierte sich die Mehrzahl der Frauen als <i>Bottom</i>, <i>Sub</i>, Gefangene oder (Sex-)Sklavin, ohne dass dies einen Bruch mit ihrer feministischen Haltung darstellte. Tatsächlich hätten die Frauen die Wahrnehmung, dass ihre feministische Identität durch ihre gewählte Rolle noch bestärkt wurde. Für sie sind diese Rollen sexuell und emotional befriedigend. Prior stellte fest, dass die <a href="Feminismus#Dritte_Welle" title="Feminismus">dritte Welle des Feminismus</a> es ermöglichte, dass BDSMlerinnen ihre Sexualität ausdrücken können, ohne den Idealen des Feminismus zu widersprechen; sie empfinden sich selbst als integrierte, ausgeglichene und starke Frauen.<sup id="cite_ref-60" class="reference"><a href="#cite_note-60"><span class="cite-bracket">[</span>60<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vorurteile_und_Kritik">Vorurteile und Kritik</h3></div>
<p>Wie bei allen anderen sexuellen Minderheiten existieren zahlreiche Vorurteile, Klischees und Stereotype bezüglich BDSM in der Gesellschaft. Diese Vorurteile werden insbesondere durch eine <a href="Wertkonservatismus" title="Wertkonservatismus">wertkonservative Haltung</a> begünstigt, die BDSM mit Kriminalität, Krankheit und nicht heteronormativen Verhaltensweisen verbinden. Ebenfalls kann die Ablehnung nicht-reproduktiver Sexualität zu solchen Vorstellungen führen.<sup id="cite_ref-61" class="reference"><a href="#cite_note-61"><span class="cite-bracket">[</span>61<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Ein typisches Problem ist zum Beispiel, dass es für Außenstehende häufig nicht erkennbar ist, ob es sich um einvernehmlich ausgeübte Sexualpraktik oder Gewalt handelt.<sup id="cite_ref-62" class="reference"><a href="#cite_note-62"><span class="cite-bracket">[</span>62<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es ist auch durch bloßes Ansehen einer Handlung, beispielsweise einer Vorführung oder einer Filmszene, nicht möglich zu erkennen, ob es sich für die Beteiligten um eine Inszenierung mit abgesprochenen Regeln handelt oder nicht.<sup id="cite_ref-63" class="reference"><a href="#cite_note-63"><span class="cite-bracket">[</span>63<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Viele Menschen kennen aus den Medien und Pornofilmen das Erkaufen sadomasochistischer Dienstleistungen von Dominas durch männliche Kunden; hieraus entspringen ebenfalls viele Klischees, beispielsweise das des erfolgreichen Mannes, der sich nachts von einer Domina quälen lässt.<sup id="cite_ref-64" class="reference"><a href="#cite_note-64"><span class="cite-bracket">[</span>64<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Neben dem Klischee der peitschenschwingenden Domina stellt der in Leder gekleidete Sadomasochist ein ebenfalls weitverbreitetes Rollenklischee dar, das vor allem aus Filmszenen und Bildern der Lederszene herrührt.
</p><p>Tatsächlich wurde in einer 2008 durchgeführten Studie mit 3058 Mitgliedern der BDSM-Szene aus verschiedenen Ländern ermittelt, dass 37,5 % der Teilnehmenden schon ein- oder mehrmals Opfer von Diskriminierung, Belästigung oder Vorurteilen wurden.<sup id="cite_ref-65" class="reference"><a href="#cite_note-65"><span class="cite-bracket">[</span>65<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Feministische_Kritik">Feministische Kritik</h4></div>
<p>In den 1970er Jahren entstand in den USA die <a href="Feminismus#Radikalfeminismus" title="Feminismus">radikalfeministische</a>, anti-pornografische Aktivistinnengruppe <a href="Women_Against_Violence_in_Pornography_and_Media" title="Women Against Violence in Pornography and Media">Women Against Violence in Pornography and Media</a> (dt. <i>Frauen gegen Gewalt in Pornografie und Medien</i>), die BDSM als ritualisierte Gewalt gegen Frauen zutiefst ablehnte und bekämpfte.<sup id="cite_ref-66" class="reference"><a href="#cite_note-66"><span class="cite-bracket">[</span>66<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese standen <a href="Samois" title="Samois">Samois</a> gegenüber, einer Organisation, die sich für die Rechte lesbischer BDSMlerinnen einsetzte.<sup id="cite_ref-67" class="reference"><a href="#cite_note-67"><span class="cite-bracket">[</span>67<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Die heftig geführten Auseinandersetzungen zwischen den Radikalfeministinnen und den <a href="Sex-positiver_Feminismus" title="Sex-positiver Feminismus">sex-positiven Feministinnen</a> mündeten in den <a href="Feminist_Sex_Wars" title="Feminist Sex Wars">Feminist Sex Wars</a> (dt. <i>Sex-Krieg der Feministinnen</i>),<sup id="cite_ref-68" class="reference"><a href="#cite_note-68"><span class="cite-bracket">[</span>68<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die bis heute andauern (vgl. hierzu auch <a href="Femdom" title="Femdom">Feminismus und Femdom</a>). Im deutschsprachigen Raum wurde die radikalfeministische Position gegen Pornografie und Gewalt u. a. von <a href="Alice_Schwarzer" title="Alice Schwarzer">Alice Schwarzer</a> aufgegriffen, die 1987 die <a href="PorNO-Kampagne" title="PorNO-Kampagne">PorNO-Kampagne</a> initiierte. Sie kritisiert die Vermischung von Sexualität und Gewalt und lehnt jede Form des BDSM strikt ab.<sup id="cite_ref-69" class="reference"><a href="#cite_note-69"><span class="cite-bracket">[</span>69<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Position, die auch von anderen Feministinnen geteilt wird, wird kritisiert, weil sie zum einen die Existenz <a href="Femdom" title="Femdom">weiblicher Dominanz</a> negiert und zum anderen sadomasochistische Frauen von der Frauenbewegung entfremdet hat.<sup id="cite_ref-70" class="reference"><a href="#cite_note-70"><span class="cite-bracket">[</span>70<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Kampagne wird immer wieder neu aufgelegt, zuletzt 2007.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="BDSM_und_Faschismus">BDSM und Faschismus</h4></div>
<p>Verschiedene Historiker, darunter <a href="William_L._Shirer" title="William L. Shirer">William L. Shirer</a>, sahen eine Verbindung zwischen dem <a href="Nationalsozialismus" title="Nationalsozialismus">Nationalsozialismus</a> und sexueller <a href="Devianz" title="Devianz">Devianz</a>; so beschreibt er in <i><a href="Aufstieg_und_Fall_des_Dritten_Reiches" title="Aufstieg und Fall des Dritten Reiches">Aufstieg und Fall des Dritten Reiches</a></i> den Verleger des <i><a href="Der_St%C3%BCrmer" title="Der Stürmer">Stürmer</a></i> <a href="Julius_Streicher" title="Julius Streicher">Julius Streicher</a> als einen notorischen Perversen und verdorbenen Sadisten, der ständig eine Peitsche bei sich trug. Am anderen Ende des sadomasochistischen Spektrums verortet er <a href="Adolf_Hitler" title="Adolf Hitler">Adolf Hitler</a> mit einer masochistischen Neigung, von einer liebenden Frau beherrscht zu werden.<sup id="cite_ref-71" class="reference"><a href="#cite_note-71"><span class="cite-bracket">[</span>71<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Insbesondere in der feministischen lesbischen Betrachtung des BDSM wird eine Verbindung zwischen Sadomasochismus und <a href="Faschismus" title="Faschismus">Faschismus</a> diskutiert.
Ausgelöst wurde diese Diskussion durch den 1975 erschienenen Beitrag <i>Fascinating Fascism</i> von <a href="Susan_Sontag" title="Susan Sontag">Susan Sontag</a>,<sup id="cite_ref-72" class="reference"><a href="#cite_note-72"><span class="cite-bracket">[</span>72<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in dem sie sich unter anderem mit der sexualisierten Erotik in <a href="Leni_Riefenstahl" title="Leni Riefenstahl">Leni Riefenstahls</a> Werk beschäftigt. Sontag sieht eine natürliche Verbindung zwischen BDSM und Faschismus. Irene Reti argumentiert später, dass BDSM-Techniken wie Bestrafung, Disziplinierung und Erniedrigung direkt von angewandten <a href="Nationalsozialismus" title="Nationalsozialismus">Nazi</a>-Praktiken importiert wurden.<sup id="cite_ref-73" class="reference"><a href="#cite_note-73"><span class="cite-bracket">[</span>73<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand in Israel der von dem Auschwitz-Überlebenden <a href="Yehiel_Feiner" title="Yehiel Feiner">Yehiel Feiner</a> geschriebene Roman <i>House of Dolls</i> (dt. Haus der Puppen), in dem weibliche Lagerhäftlinge zu sexuellen Diensten gezwungen werden. Der Erfolg des Buches gilt als literarischer Türöffner für die semipornografischen Stalagim, ein <a href="Naziploitation" title="Naziploitation">Naziploitation</a>-Genre, in dem insbesondere erotisch sexualisierte Brutalitäten durch weibliche SS-Lagerwachen betont werden. 1969 wurde mit <i>Love Camp 7</i> der erste Naziploitation-Film in den USA gedreht, es folgten Filme wie <i><a href="Ilsa%2C_She_Wolf_of_the_SS" title="Ilsa, She Wolf of the SS">Ilsa, She Wolf of the SS</a></i> (1975).
Die Kritikerin Lynn Rapport bezeichnet dieses Genre als <i>Holocaust Pornography</i> und weist darauf hin, dass in solchen Filmen die Verbindung zwischen Nazi-Ikonographie, politischer Ideologie und Gewalt mit Sexualität hergestellt wird.<sup id="cite_ref-Pollard_2019:xxx_74-0" class="reference"><a href="#cite_note-Pollard_2019:xxx-74"><span class="cite-bracket">[</span>74<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-75" class="reference"><a href="#cite_note-75"><span class="cite-bracket">[</span>75<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
In dem 1975 von <a href="Pier_Paolo_Pasolini" title="Pier Paolo Pasolini">Pier Paolo Pasolini</a> inszenierten Film <i><a href="Die_120_Tage_von_Sodom_(Film)" title="Die 120 Tage von Sodom (Film)">120 Tage von Sodom</a></i>, einer Verfilmung des gleichnamigen Buchs von de Sade, wird durch die Ansiedlung der Handlung in einem fiktiven faschistischen Staat eine direkte Verbindung von Folter, Vergewaltigung und Mord mit sadomasochistischen Motiven hergestellt.<sup id="cite_ref-76" class="reference"><a href="#cite_note-76"><span class="cite-bracket">[</span>76<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Innerhalb der Szene werden diese Assoziationen weitgehend negiert, dennoch gibt es, insbesondere in Verbindung mit Uniformfetischen, erotische Nazi-Rollenspiele und Pornografie, in der diese Fantasien thematisiert werden.<sup id="cite_ref-77" class="reference"><a href="#cite_note-77"><span class="cite-bracket">[</span>77<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-78" class="reference"><a href="#cite_note-78"><span class="cite-bracket">[</span>78<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Kontroversen_innerhalb_der_Subkultur">Kontroversen innerhalb der Subkultur</h4></div>
<p>Innerhalb der BDSM-Szene gibt es einige kontrovers geführte Diskussionen, insbesondere geht es dabei um Begrifflichkeiten, Abgrenzungen und Rollenbilder. Beispielsweise wird die Frage, ob es sich bei sadomasochistischen Praktiken um <a href="Gewalt" title="Gewalt">Gewalt</a> handelt oder nicht, unterschiedlich beantwortet. Manche BDSMler sehen dies, analog zu medizinischen Eingriffen, die auch bei Einwilligung eine Körperverletzung darstellen, immer als sexualisierte Gewalt an. Andere BDSMler sehen die Praktiken hingegen als eine theaterähnliche Darstellung an, in der die Gewalt nicht real ist.<sup id="cite_ref-79" class="reference"><a href="#cite_note-79"><span class="cite-bracket">[</span>79<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Für einen Teil der Szene stellt bereits die Fragestellung eine unzulässige Vermischung von Sexualstraftat und einvernehmlichem BDSM dar, sie sehen BDSM als die sozialverträgliche Variante der sexuellen Gewalt an. Die Diskussion wurde unter anderem auch von der <a href="Feminismus" title="Feminismus">feministischen</a> Kritik am BDSM geprägt. Trotz Einvernehmlichkeit, SSC und Gesetzeslage bleibt die Grenzziehung zwischen legitimer und illegitimer Gewalt letztlich nicht einfach.<sup id="cite_ref-80" class="reference"><a href="#cite_note-80"><span class="cite-bracket">[</span>80<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ebenfalls diskutiert wird die Verwendung des Begriffs <a href="Sklaverei" title="Sklaverei">Sklaverei</a>. Einige BDSMler finden die Bezugnahme auf die historische reale Grausamkeit der Sklaverei befremdlich, die sich vor allem durch die Verwendung des Begriffspaares Herr/Sklave zeigt. <a href="People_of_Color" title="People of Color">People of Color</a>, die in der Szene deutlich unterrepräsentiert sind, beschreiben neben Ablehnung unter anderen auch Schuldgefühle bei ihrer Anwendung im BDSM.<sup id="cite_ref-81" class="reference"><a href="#cite_note-81"><span class="cite-bracket">[</span>81<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Coming-out">Coming-out</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Coming-out" title="Coming-out">Coming-out</a></i></div>
<p>Bei einigen Personen, die sich von durch den Begriff BDSM umschriebenen Situationen angezogen fühlen, kommt es im Laufe ihres Lebens zum so genannten Coming-out. Während sich Homosexuelle auch in der Öffentlichkeit zunehmend zu ihrer sexuellen Ausrichtung bekennen, halten sich Sadomasochisten noch immer vergleichsweise bedeckt. Obwohl je nach Erhebungsbasis etwa 5 bis 25 % der US-amerikanischen Bevölkerung entsprechende Neigungen aufweisen,<sup id="cite_ref-Janus_82-0" class="reference"><a href="#cite_note-Janus-82"><span class="cite-bracket">[</span>82<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-elliott_83-0" class="reference"><a href="#cite_note-elliott-83"><span class="cite-bracket">[</span>83<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sind abgesehen von einigen Künstlern so gut wie keine Prominenten als Sadomasochisten bekannt. Ein entsprechendes Bekanntwerden der eigenen Neigungen kann für Sadomasochisten noch immer verheerende berufliche und gesellschaftliche Auswirkungen haben.
Dennoch gaben in einer 2008 veröffentlichten Studie 57 % der befragten 3098 BDSMler an, offen zu ihren Neigungen zu stehen.<sup id="cite_ref-84" class="reference"><a href="#cite_note-84"><span class="cite-bracket">[</span>84<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Dass das Bekanntwerden privaten Engagements in diesem Bereich noch immer zu erheblichen beruflichen Problemen und einer <a href="Stigmatisierung" title="Stigmatisierung">Stigmatisierung</a> der Betroffenen führen kann, zeigen exemplarisch die Fälle des UN-Waffeninspekteurs <a href="Jack_McGeorge" title="Jack McGeorge">Jack McGeorge</a> aus dem Jahr 2003 und der <a href="R_v_Brown" title="R v Brown">Spanner Case</a> in Großbritannien. Hier ist ein wichtiger Unterschied zu der nur ansatzweise vergleichbaren Situation Homosexueller zu sehen. Der im Einzelfall entstehende Leidensdruck wird in der Regel öffentlich weder thematisiert noch zur Kenntnis genommen, führt jedoch oft zu einer schwierigen psychologischen Situation, in der die Betroffenen einem hohen emotionalen Stress ausgesetzt sind.<sup id="cite_ref-moser_85-0" class="reference"><a href="#cite_note-moser-85"><span class="cite-bracket">[</span>85<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Unabhängig vom Alter kann das Coming-out manchmal in eine Lebenskrise führen, die sich bis hin zu Selbsttötungsabsichten oder realisierter <a href="Suizid" title="Suizid">Selbsttötung</a> steigern kann.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Öffentlichkeitsarbeit"><span id=".C3.96ffentlichkeitsarbeit"></span>Öffentlichkeitsarbeit</h3></div>
<p>Nachdem sich in den USA 1997 und in Großbritannien 1996 mit der <i><a href="National_Coalition_for_Sexual_Freedom" title="National Coalition for Sexual Freedom">National Coalition for Sexual Freedom</a> (NCSF)</i><sup id="cite_ref-86" class="reference"><a href="#cite_note-86"><span class="cite-bracket">[</span>86<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bzw. der <i>Sexual Freedom Coalition (SFC)</i><sup id="cite_ref-87" class="reference"><a href="#cite_note-87"><span class="cite-bracket">[</span>87<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> erste Interessenvertretungen gebildet haben, die es sich zur Aufgabe machen, proaktive Öffentlichkeitsarbeit zum Thema BDSM zu betreiben, zeichnete sich eine ähnliche Entwicklung auch im deutschsprachigen Raum ab. Hierbei treten nach außen hin häufig die größeren regionalen Vereine wie der 1999 gegründete BDSM Berlin und 1992 gegründete SMart Rhein-Ruhr, aber auch die 2003 gegründete Bundesvereinigung Sadomasochismus mit der Entwicklung von Informationsmaterial und Pressearbeit in Erscheinung. Mit der seit 1996 betriebenen Website und Mailingliste <a href="Datenschlag" title="Datenschlag">Datenschlag</a> entstand im Internet eine der größten <a href="Bibliografie" title="Bibliografie">Bibliografien</a> sowie eine der ausführlichsten historischen Quellensammlungen zum Thema BDSM.<sup id="cite_ref-88" class="reference"><a href="#cite_note-88"><span class="cite-bracket">[</span>88<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="SM-Partys_und_-Clubs">SM-Partys und -Clubs</h3></div>
<p>SM-Partys sind Veranstaltungen, auf denen sich BDSM-Anhänger und Interessierte treffen, um zu kommunizieren, Erfahrungen und Erlebnisse auszutauschen und zu „spielen“. Die Partys ähneln oft denen der <a href="Schwarze_Szene" title="Schwarze Szene">Schwarzen Szene</a> mit mehr oder minder striktem <a href="Kleiderordnung" title="Kleiderordnung">Dress-Code</a>; in der Regel ist das frivole Kleidung bzw. Teilbekleidung aus Lack (Vinyl, PVC), Leder, Latex, Lycra o. Ä., die deutlich körperbetonend wirkt bzw. die primären oder sekundären Geschlechtsmerkmale besonders hervorhebt. Ziel solcher Dresscodes ist es, eine erotisierende Stimmung zu erzeugen und Spanner fernzuhalten.<sup id="cite_ref-89" class="reference"><a href="#cite_note-89"><span class="cite-bracket">[</span>89<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>BDSM wird auf diesen Partys öffentlich, beispielsweise auf einer Bühne, oder mehr oder weniger privat in Separees ausgelebt.<sup id="cite_ref-90" class="reference"><a href="#cite_note-90"><span class="cite-bracket">[</span>90<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Geschlechtsverkehr steht hierbei nicht im Mittelpunkt der Aktivitäten. Ein Grund für die verhältnisweise große Verbreitung dieser Art von Veranstaltungen ist das dortige Angebot von „Spielgeräten“, wie beispielsweise <a href="Andreaskreuz#BDSM-Szene" title="Andreaskreuz">Andreaskreuze</a>, <a href="Pr%C3%BCgelbock" title="Prügelbock">Strafböcke</a> oder Käfige. Solche Partys bieten sowohl <a href="Exhibitionismus" title="Exhibitionismus">exhibitionistisch</a> als auch <a href="Voyeurismus" title="Voyeurismus">voyeuristisch</a> Veranlagten ein Forum, ihre Neigung ohne soziale Ablehnung auszuleben. BDSM-Partys gibt es in jeder größeren Stadt.
</p><p>BDSM-Clubs (wie der Hamburger <a href="Club_de_Sade" title="Club de Sade">Club de Sade</a>) bieten mit einem mehr oder weniger regelmäßigen Programm Themen-Partys und themenfreie „Spielabende“, analog zum Geschäftsbetrieb herkömmlicher Diskotheken. Die soziale Kontrolle auf diesen Partys bzw. in den Clubs ist jedoch in der Regel weitaus höher als in Diskotheken. Auf <a href="Safe%2C_Sane%2C_Consensual" title="Safe, Sane, Consensual">Konsensualität</a> bei öffentlichen SM-Spielen wird strikt geachtet. Auch gibt es privat organisierte bzw. nicht oder nur mäßig gewinnorientierte Partys, die von BDSM-Gruppen und Einzelpersonen organisiert werden. Minderjährige haben weder zu Partys noch in Clubs Zutritt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Medizin_und_Psychologie">Medizin und Psychologie</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Medizinische_Einordnung">Medizinische Einordnung</h3></div>
<p>Früher wurden viele der innerhalb von BDSM gelebten Praktiken generell dem <a href="Sadismus" title="Sadismus">Sadismus</a> oder dem <a href="Masochismus" title="Masochismus">Masochismus</a> zugerechnet und im Sinne einer Triebstörung seitens der Psychiatrie als krankhaft eingeschätzt und als Störung der Sexualpräferenz (<a href="Paraphilie" title="Paraphilie">Paraphilie</a>) katalogisiert. Aufgrund einer veränderten Wahrnehmung und einer Verschiebung sozialer Normen wird BDSM in der Medizin nur noch dann als Problem gesehen, wenn der Betroffene anders als durch die Ausübung sadistischer oder masochistischer Praktiken keine sexuelle Befriedigung erlangen kann, oder seine eigene sadistisch oder masochistisch geprägte Sexualpräferenz selbst ablehnt und sich in seinen Lebensumständen eingeschränkt fühlt oder anderweitig darunter leidet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="ICD">ICD</h4></div>
<p>Mit der seit 2022 gültigen <a href="ICD-11" title="ICD-11">ICD-11</a> wird einvernehmliche Ausübung sadomasochistischer Praktiken nicht als krankhaft eingestuft. Als Variante der individuellen sexuellen Erregung ist eine Behandlung weder indiziert noch wird sie nachgesucht. Neigungen zu BDSM werden nur noch als pathologisch eingestuft, wenn sie zwanghaft ausgeübt werden, mit bedeutenden gesundheitlichen Schäden oder dem Tod einhergehen oder der Ausübende selbst darunter leidet.<sup id="cite_ref-91" class="reference"><a href="#cite_note-91"><span class="cite-bracket">[</span>91<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-92" class="reference"><a href="#cite_note-92"><span class="cite-bracket">[</span>92<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Vor 2022 handelte es sich nach <a href="Internationale_statistische_Klassifikation_der_Krankheiten_und_verwandter_Gesundheitsprobleme" title="Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme">ICD-10</a> es sich um eine „Störung der Sexualpräferenz“ (Schlüssel F65.5), die dort wie folgt beschrieben wurde: „Es werden sexuelle Aktivitäten mit Zufügung von Schmerzen, Erniedrigung oder Fesseln bevorzugt. Wenn die betroffene Person diese Art der Stimulation erleidet, handelt es sich um Masochismus; wenn sie sie jemand anderem zufügt, um Sadismus. Oft empfindet die betroffene Person sowohl bei masochistischen als auch sadistischen Aktivitäten sexuelle Erregung.“<sup id="cite_ref-93" class="reference"><a href="#cite_note-93"><span class="cite-bracket">[</span>93<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Die Organisation <a href="ReviseF65" title="ReviseF65">ReviseF65</a> arbeitete seit Mitte der 1990er Jahre daran, die Unterschlüssel F65.0, F65.1 und F65.5 (Fetischismus, Transvestitismus und Sadomasochismus) aus dem ICD und den verschiedenen Klassifikationssystemen zu entfernen. Am 24. April 1995 entfernte <a href="D%C3%A4nemark" title="Dänemark">Dänemark</a> als erster Mitgliedsstaat der <a href="Europ%C3%A4ische_Union" title="Europäische Union">Europäischen Union</a> Sadomasochismus vollkommen aus seinem nationalen Klassifikationssystem für Krankheitsbilder, im Januar 2009 folgte Schweden.<sup id="cite_ref-94" class="reference"><a href="#cite_note-94"><span class="cite-bracket">[</span>94<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-95" class="reference"><a href="#cite_note-95"><span class="cite-bracket">[</span>95<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Norwegen und Finnland entschieden sich in den Jahren 2009 und 2010 ebenfalls zur Streichung.<sup id="cite_ref-96" class="reference"><a href="#cite_note-96"><span class="cite-bracket">[</span>96<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-97" class="reference"><a href="#cite_note-97"><span class="cite-bracket">[</span>97<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Arbeitsgruppe der WHO zur Revision der ICD stellte 2017 fest, dass die Stigmatisierung und Diskriminierung von Fetischisten und BDSMlern nicht mit den Menschenrechten vereinbar sei, wie sie die <a href="UN" class="mw-redirect" title="UN">Vereinten Nationen</a> und die <a href="World_Health_Organisation" class="mw-redirect" title="World Health Organisation">World Health Organisation</a> für grundlegend erachten, und strebte die Entfernung aus dem Register an.<sup id="cite_ref-98" class="reference"><a href="#cite_note-98"><span class="cite-bracket">[</span>98<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="DSM">DSM</h4></div>
<p>In der Vergangenheit wurde BDSM vom <a href="Diagnostic_and_Statistical_Manual_of_Mental_Disorders" title="Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders">Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders</a> (DSM), das der <a href="American_Psychiatric_Association" title="American Psychiatric Association">American Psychiatric Association</a> ihre diagnostischen Leitlinien vorgibt, als Störung der Sexualpräferenz betrachtet.<sup id="cite_ref-99" class="reference"><a href="#cite_note-99"><span class="cite-bracket">[</span>99<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Nach Kampagnen verschiedener Organisationen, darunter der <a href="National_Coalition_for_Sexual_Freedom" title="National Coalition for Sexual Freedom">National Coalition for Sexual Freedom</a>, die sich für die Entpathologisierung des BDSM einsetzt, kam es ab 1994 zur Änderung dieser Kriterien. Mit Erscheinen des DSM IV im Jahr 1994 wurden neue Diagnosekriterien veröffentlicht, nach denen BDSM eindeutig nicht mehr als krankhaft kategorisiert wurde.
</p><p>Im aktuellen <a href="DSM-5" title="DSM-5">DSM-5</a> (2013) wird <a href="Paraphilie" title="Paraphilie">abweichendem sexuellen Verhalten</a> wie sadomasochistischen Präferenzen nicht mehr grundsätzlich Krankheitswert zugeschrieben, sondern nur noch dann, wenn sie bei der betroffenen Person mit Leidensdruck einhergehen oder nicht sozialverträglich sind, also die Gesellschaft schädigen.<sup id="cite_ref-100" class="reference"><a href="#cite_note-100"><span class="cite-bracket">[</span>100<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine Überlagerung von sexuellen Präferenzstörungen und der Ausübung von BDSM-Praktiken kann jedoch vorkommen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Psychologische_Einordnung">Psychologische Einordnung</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Psychoanalytische_Entstehungstheorien">Psychoanalytische Entstehungstheorien</h4></div>
<p>Es gab und gibt zahlreiche psychoanalytische Theorien zur Erklärung, wieso Menschen einen Lustgewinn aus Schmerz, Schmerzzufügung, Erniedrigung, Demütigung und anderen Aspekten des BDSM ziehen. Dabei wurde von den meisten frühen Sexualwissenschaftlern, Psychiatern und Psychoanalytikern davon ausgegangen, dass derartiges Verhalten überwiegend bei Männern vorkomme. Inzwischen ist bekannt, dass der Frauenanteil merklich höher liegt als bei den anderen als <a href="Paraphilie" title="Paraphilie">Paraphilie</a> eingeordneten Verhaltensweisen.
</p><p>Eine der frühesten Entstehungstheorien ist das von <a href="B%C3%A9n%C3%A9dict_Augustin_Morel" title="Bénédict Augustin Morel">Bénédict Augustin Morel</a> im Jahre 1857 formulierte Degenerationsmodell.<sup id="cite_ref-101" class="reference"><a href="#cite_note-101"><span class="cite-bracket">[</span>101<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er gab psychischen Störungen eine religiöse Deutung. Seiner Ansicht nach handelte es sich um Abweichungen vom gottgewollten Menschenbild infolge des <a href="S%C3%BCndenfall" title="Sündenfall">Sündenfalls</a>.<sup id="cite_ref-102" class="reference"><a href="#cite_note-102"><span class="cite-bracket">[</span>102<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Richard_von_Krafft-Ebing" title="Richard von Krafft-Ebing">Richard von Krafft-Ebing</a> erläutert in seinem 1886 erschienenen Werk <a href="Psychopathia_sexualis_(Krafft-Ebing)" title="Psychopathia sexualis (Krafft-Ebing)">Psychopathia sexualis</a> alle damals bekannten Perversionen und Anomalien des Sexuallebens. Er kategorisierte die Störungen in neue Begriffe wie Masochismus und Sadismus.<sup id="cite_ref-103" class="reference"><a href="#cite_note-103"><span class="cite-bracket">[</span>103<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für ihn war für die Beurteilung der Pathologie eines Verhaltens das bürgerliche Verständnis „naturgegebener Geschlechtscharaktere“ entscheidend; ein sadistischer Mann und eine masochistische Frau waren im Sinne einer reproduktiven Sexualität als nahe der Norm einzustufen und entsprachen dem Rollenverständnis der damaligen Zeit, wohingegen eine sadistische Frau und ein masochistischer Mann als „Verkehrung der seelisch-sexuellen Natur“ am weitesten von der Norm entfernt sind.<sup id="cite_ref-104" class="reference"><a href="#cite_note-104"><span class="cite-bracket">[</span>104<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In seinen ab 1897 erschienenen Werk <i>Studies of the Psychology of Sex</i> differenziert <a href="Havelock_Ellis" title="Havelock Ellis">Havelock Ellis</a> erstmals zwischen einvernehmlichen sadomasochistischen Praktiken, die er als <a href="Algolagnie" title="Algolagnie">Algolagnie</a> bezeichnete, und allgemeiner Grausamkeit und betonte die emotionale Verbindung zwischen den Beteiligten.<sup id="cite_ref-105" class="reference"><a href="#cite_note-105"><span class="cite-bracket">[</span>105<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Benecke_2009:26–27_106-0" class="reference"><a href="#cite_note-Benecke_2009:26–27-106"><span class="cite-bracket">[</span>106<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Seine Ansichten wurden nicht allgemein geteilt und gingen im wissenschaftlichen Diskurs unter.
</p><p><a href="Sigmund_Freud" title="Sigmund Freud">Sigmund Freud</a> veröffentlichte 1905 seine <i>Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie,</i> in denen er die Entstehung von Sadismus und Masochismus als eine Störung der Entwicklung in der frühkindlichen Sexualität begriff (vergleiche <a href="Infantile_Sexualit%C3%A4t" title="Infantile Sexualität">Infantile Sexualität</a>).<sup id="cite_ref-107" class="reference"><a href="#cite_note-107"><span class="cite-bracket">[</span>107<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Seiner Ansicht nach beginnt die sexuelle Entwicklung eines Menschen bei der Geburt, und sofern sich dieser Mensch gesund entwickle, würde er am Ende seiner Sexualentwicklung eine gesunde und reife Sexualität erreicht haben. Störungen dieser Entwicklung zeigen sich nach Freud in Fehlentwicklungen wie Paraphilien oder Sadismus und Masochismus. 1915 ergänzte er diese Erklärungen mit der <a href="Triebtheorie" title="Triebtheorie">Triebtheorie</a>,<sup id="cite_ref-108" class="reference"><a href="#cite_note-108"><span class="cite-bracket">[</span>108<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> nach der der Sadismus ein Teil der natürlichen Ausstattung des Mannes sei. Er orientiert sich hier an Krafft-Ebing, der Männern einen natürliche aggressive Geschlechterrolle zuschrieb.<sup id="cite_ref-109" class="reference"><a href="#cite_note-109"><span class="cite-bracket">[</span>109<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-110" class="reference"><a href="#cite_note-110"><span class="cite-bracket">[</span>110<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Freuds Zeitgenosse und Schüler <a href="Isidor_Sadger" title="Isidor Sadger">Isidor Sadger</a> prägte 1913 schließlich die Bezeichnung „Sado-Masochismus“.<sup id="cite_ref-111" class="reference"><a href="#cite_note-111"><span class="cite-bracket">[</span>111<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Freuds Theorien dominierten den wissenschaftlichen Diskurs über Jahrzehnte.
</p><p>Einen weiteren psychoanalytisch geprägten Ansatz verfolgten <a href="Eberhard_Schorsch" title="Eberhard Schorsch">Schorsch</a> und Becker in den 1970er Jahren.<sup id="cite_ref-112" class="reference"><a href="#cite_note-112"><span class="cite-bracket">[</span>112<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie sahen im Sadismus eine Störung in der frühkindlichen Entwicklung, die im Verlauf eine brüchige männliche Identität und ein angst- und konfliktbeladenes Verhältnis zu Frauen auslösen könne. Laut Schorsch und Becker überwindet der sadistische Mann damit die Angst vor Unterwerfung, während der masochistische Mann Kastrationsängste bewältigt.<sup id="cite_ref-113" class="reference"><a href="#cite_note-113"><span class="cite-bracket">[</span>113<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-114" class="reference"><a href="#cite_note-114"><span class="cite-bracket">[</span>114<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Frauen fehlen in der Betrachtung. Ebenfalls von Freud beeinflusst war die Theorie von <a href="Robert_Stoller" title="Robert Stoller">Robert Stoller</a> (<i><a href="Perversion_%E2%80%93_Die_erotische_Form_von_Hass" title="Perversion – Die erotische Form von Hass">Perversion – Die erotische Form von Hass</a></i>, 1975), die Entwicklung des Sadomasochismus einer kindlichen Frustration zuschrieb.<sup id="cite_ref-115" class="reference"><a href="#cite_note-115"><span class="cite-bracket">[</span>115<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er beschrieb SM zunächst als sexualisierten Hass, revidierte jedoch seine Meinung 1991 nach einer Neubetrachtung seiner Studien und warb für Verständnis und eine alternative Betrachtungsweise des Sadomasochismus.<sup id="cite_ref-116" class="reference"><a href="#cite_note-116"><span class="cite-bracket">[</span>116<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Fritz_Morgenthaler" title="Fritz Morgenthaler">Fritz Morgenthaler</a> beschrieb ab 1974<sup id="cite_ref-117" class="reference"><a href="#cite_note-117"><span class="cite-bracket">[</span>117<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> abweichendes sexuelles Verhalten, zu dem er neben SM auch Homosexualität zählte, als „Plombe“, mit der der Riss durch in der narzisstischen Entwicklung erlittene Traumata repariert werden solle. Im Gegensatz zu anderen Forschern war Morgenthaler mit therapeutischen Empfehlungen wegen der damit verbundenen Risiken zurückhaltend.<sup id="cite_ref-118" class="reference"><a href="#cite_note-118"><span class="cite-bracket">[</span>118<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Erklärungsmodelle_anderer_Denkschulen"><span id="Erkl.C3.A4rungsmodelle_anderer_Denkschulen"></span>Erklärungsmodelle anderer Denkschulen</h4></div>
<p>Neben den psychoanalytischen Erklärungstheorien gibt es weitere Modelle, die versuchen, die Entstehung von sadomasochistischen Präferenzen zu erklären. Dazu gehört das <a href="Lerntheorie" title="Lerntheorie">lerntheoretische</a> Erklärungsmodell, bei dem davon ausgegangen wird, dass durch klassische und <a href="Operante_Konditionierung" class="mw-redirect" title="Operante Konditionierung">operante Konditionierung</a> ursprünglich nicht sexuelle <a href="Reiz" title="Reiz">Reize</a> zu sexuell erregenden Reizen werden; genauso wie bei der traditionellen Sexualität wird ihrer Ansicht nach die abweichende Sexualität erlernt.<sup id="cite_ref-119" class="reference"><a href="#cite_note-119"><span class="cite-bracket">[</span>119<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Andere Modelle sind zum Beispiel der biologisch-kulturelle Erklärungsansatz von Ford und Beach (1951),<sup id="cite_ref-120" class="reference"><a href="#cite_note-120"><span class="cite-bracket">[</span>120<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die Lovemaps – innerpsychische Schemata für Sexualität von <a href="John_Money" title="John Money">John Money</a> (1986)<sup id="cite_ref-121" class="reference"><a href="#cite_note-121"><span class="cite-bracket">[</span>121<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> – und Masochismus als Kompensation der Alltagsbelastung von <a href="Roy_Baumeister" title="Roy Baumeister">Roy Baumeister</a> (1988).<sup id="cite_ref-122" class="reference"><a href="#cite_note-122"><span class="cite-bracket">[</span>122<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Psychologische_Aspekte">Psychologische Aspekte</h4></div>
<p>Es existieren nur wenige Studien, die psychologische Aspekte des Themas BDSM unter Berücksichtigung moderner wissenschaftlicher Standards betrachten. Eine zentrale Untersuchung zu dem Thema stammt von dem US-amerikanischen Sexualwissenschaftler <a href="Charles_Moser" class="mw-redirect" title="Charles Moser">Charles Moser</a> und wurde 1988 im <i>Journal of Social Work and Human Sexuality</i> veröffentlicht.<sup id="cite_ref-moser_85-1" class="reference"><a href="#cite_note-moser-85"><span class="cite-bracket">[</span>85<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er kommt zu dem Schluss, dass es generell an Daten über die psychischen Probleme von BDSM-Anhängern fehlt, sich aber dennoch einige grundsätzliche Tatsachen herauskristallisieren. Er betont, dass es keinerlei Anzeichen dafür gibt, dass BDSM-Anhänger gemeinsame Symptome oder irgendeine gemeinsame Psychopathologie haben, und auch aus der klinischen Literatur kein konsistentes Bild von BDSM-Anhängern hervorgegangen ist. Moser weist darauf hin, dass nicht nachgewiesen werden kann, dass BDSM-Anhänger überhaupt irgendwelche besonderen psychiatrischen oder gar auf ihren Vorlieben beruhenden, spezifisch nur bei ihnen auftretende Probleme haben, die im direkten Zusammenhang mit ihrer Orientierung stehen. Moser kommt in seiner Arbeit zusammenfassend zu dem Schluss, dass keinerlei wissenschaftliche Grundlage existiert, die es begründen könnte, Personen dieser Gruppe Arbeits- oder Sicherheitsbescheinigungen, Adoptionsmöglichkeiten, Sorgerechte oder andere gesellschaftliche Rechte oder Privilegien zu verwehren.<sup id="cite_ref-moser_85-2" class="reference"><a href="#cite_note-moser-85"><span class="cite-bracket">[</span>85<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eine australische Umfragestudie mit über 19.000 Antwortfragebögen kam 2008 zu dem Schluss, dass eine BDSM-Neigung und die Auslebung derer als reguläre sexuelle Spielart einer Minderheit anzusehen sei. Ein Zusammenhang mit psychologischen Traumata und Problemen mit Sexualität bestehe nicht.<sup id="cite_ref-123" class="reference"><a href="#cite_note-123"><span class="cite-bracket">[</span>123<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Eine Untersuchung aus demselben Jahr bestätigte einen Zusammenhang zwischen dem Persönlichkeitsmerkmal <a href="Sensation_Seeking" title="Sensation Seeking">Experience Seeking</a> (Bedürfnis nach neuen und starken Reizen) und tatsächlich praktiziertem BDSM.<sup id="cite_ref-Benecke_2009_124-0" class="reference"><a href="#cite_note-Benecke_2009-124"><span class="cite-bracket">[</span>124<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>2013 führten Wismeijer und van Assen eine Vergleichsstudie zu den psychologischen Charakteristika praktizierender BDSMler durch. Die Ergebnisse zeigten, dass BDSMler weniger neurotisch, extrovertierter, offener gegenüber neuen Erfahrungen, weniger anfällig für Zurückweisung, weniger unsicher innerhalb ihrer Beziehung sind und ein subjektiv höheres Wohlbefinden empfinden als die Vergleichsgruppe ohne BDSM-Präferenzen. Innerhalb der einzelnen Gruppen sind diese positiven Aspekte innerhalb der dominanten Personengruppe stärker ausgeprägt als bei den submissiven. Die übernommene Rolle lässt laut Wismeijer auch Rückschlüsse auf die Persönlichkeit zu; Menschen, die oft den dominanten Part übernehmen, erscheinen mental stärker.
Sie sind innerhalb der Gruppe am ausgeglichensten, Switcher bewegen sich in der Mitte. Submissive bilden zwar innerhalb der Gruppe das Schlusslicht, schneiden aber laut der Studie immer noch besser ab als die Personen, die keine BDSM-Sexualpraktiken praktizieren. Wismeijer gab an, dass eine Studie allein nicht darüber bestimmen sollte, ob BDSM als Krankheit im DSM kategorisiert werden sollte, aber zusammen mit anderen Studien würden diese neueren Ergebnisse nahelegen, dass BDSM eher eine Wahl des Lebensstils sei, wenn auch möglicherweise eine seltsame.<sup id="cite_ref-125" class="reference"><a href="#cite_note-125"><span class="cite-bracket">[</span>125<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Da je nach Operationalisierung (z. B. Identifikation als „BDSM-practicioner“ VS der Frage nach einzelnen konkreten Praktiken wie Fesseln oder körperliche Überwältigung im sexuellen Kontext) 2 bis 62 Prozent der Bevölkerung in der einen oder anderen Form BDSM zuzurechnenden Sexualpraktiken nachgehen, ist die Einordnung als „seltsam“ oder ungewöhnlich jedoch in Frage zu stellen<sup id="cite_ref-126" class="reference"><a href="#cite_note-126"><span class="cite-bracket">[</span>126<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-deneef_1-2" class="reference"><a href="#cite_note-deneef-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. In der Psychoanalyse entstanden verschiedene Theorien zur Entstehung der als Paraphilien bezeichneten Präferenzen. Die moderne Psychologie untersucht in diesem Zusammenhang vor allem, ob es bei den Praktizierenden gemeinsame Charakter- oder Persönlichkeitsmerkmale gibt, die möglicherweise eine Erklärung für die Vorlieben liefern. Inzwischen hält eine interdisziplinäre Betrachtung (z. B. unter dem Einbezug moderner neurowissenschaftlicher Verfahren) Einzug in die Erforschung und frühere psychopathologische Ätiologiemodelle weichen einem biopsychosozialen Modell ohne Pathologisierung.<sup id="cite_ref-deneef_1-3" class="reference"><a href="#cite_note-deneef-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Begriffsentwicklung">Begriffsentwicklung</h3></div>
<p>Die Entwicklung des Begriffs BDSM ist vielschichtig. Ursprünglich waren Sadismus und Masochismus reine Fachausdrücke für psychologische Erscheinungen, die als psychische Erkrankung eingestuft wurden. Die Begriffe leiten sich von den Autoren <a href="Donatien_Alphonse_Fran%C3%A7ois_de_Sade" class="mw-redirect" title="Donatien Alphonse François de Sade">Marquis de Sade</a> und <a href="Leopold_von_Sacher-Masoch" title="Leopold von Sacher-Masoch">Leopold von Sacher-Masoch</a> ab. 1843 veröffentlichte der ungarische Arzt <a href="Heinrich_Kaan" title="Heinrich Kaan">Heinrich Kaan</a> unter der Bezeichnung <i>Psychopathia sexualis</i> eine Schrift, in der er die Sündenvorstellungen des Christentums in medizinische Diagnosen umwandelt. Die ursprünglich theologischen Begriffe „Perversion“, „Aberration“ und „Deviation“ wurden so erstmals Teil der Wissenschaftssprache. Der deutsche Psychiater <a href="Richard_von_Krafft-Ebing" title="Richard von Krafft-Ebing">Richard von Krafft-Ebing</a> führte in seiner Schrift <i>Neue Forschungen auf dem Gebiet der Psychopathia sexualis</i> 1890 die Begriffe „Sadismus“ und „Masochismus“ erstmals in die Medizin ein.<sup id="cite_ref-127" class="reference"><a href="#cite_note-127"><span class="cite-bracket">[</span>127<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Nachdem <a href="Sigmund_Freud" title="Sigmund Freud">Sigmund Freud</a> 1905 in seinen <i>Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie</i> Sadismus und Masochismus als aus einer fehlerhaften Entwicklung der kindlichen Psyche entstehende Krankheiten dargestellt hatte und so die weitere Beurteilung des Themas auf Jahrzehnte hinaus grundlegend beeinflusste, prägte schließlich 1913 der Wiener Psychoanalytiker <a href="Isidor_Sadger" title="Isidor Sadger">Isidor Sadger</a> in seinem Artikel <i>Über den sado-masochistischen Komplex</i> erstmals den zusammengesetzten Begriff „Sado-Masochismus“.<sup id="cite_ref-128" class="reference"><a href="#cite_note-128"><span class="cite-bracket">[</span>128<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Erwin_J._Haeberle" title="Erwin J. Haeberle">Erwin J. Haeberle</a>, Präsident der <a href="Deutsche_Gesellschaft_f%C3%BCr_Sozialwissenschaftliche_Sexualforschung" title="Deutsche Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung">DGSS</a>, problematisierte diese ursprünglich von singulären historischen Figuren abgeleiteten Begrifflichkeiten, die zugleich einen <a href="Pathologie" title="Pathologie">pathologischen</a> Bezug beinhalteten. Masoch protestierte vergeblich dagegen, dass sein Name für eine simplifizierende Schublade herhalten musste. Nach Haeberle hätten Benennungen für <a href="Homosexualit%C3%A4t" title="Homosexualität">Homosexualität</a> als „<a href="Leonardo_da_Vinci" title="Leonardo da Vinci">Leonardismus</a>“, „<a href="Michelangelo" title="Michelangelo">Michelangelismus</a>“ oder „<a href="Pjotr_Iljitsch_Tschaikowski" title="Pjotr Iljitsch Tschaikowski">Tschaikowskyismus</a>“ nicht den Diskurs versachlicht, sondern nur die jeweilige historische Persönlichkeit herabgewürdigt.<sup id="cite_ref-129" class="reference"><a href="#cite_note-129"><span class="cite-bracket">[</span>129<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die BDSM-Szene distanziert sich heute stark von de Sade, da dessen <a href="Amoralismus" title="Amoralismus">amoralische</a> Philosophie nicht mit den moralischen Prinzipien <a href="Safe%2C_Sane%2C_Consensual#RACK" title="Safe, Sane, Consensual">RACK</a> oder <a href="Safe%2C_Sane%2C_Consensual" title="Safe, Sane, Consensual">SSC</a> vereinbar ist. Die BDSM-Szene versuchte sich mit dem Ausdruck „B&D“ für Bondage und Discipline von dem <a href="Pejorativum" title="Pejorativum">pejorativ</a> <a href="Konnotation" title="Konnotation">konnotierten</a> Begriff „S&M“ abzugrenzen. Die Abkürzung BDSM wurde wahrscheinlich in den frühen 1990er Jahren in der Subkultur um die <a href="Newsgroup" title="Newsgroup">Newsgroup</a> <i>alt.sex.bondage</i> geprägt. Sie ist dort im Juli 1991 zum ersten Mal nachweisbar. Später wurde auch der Bereich <i>Dominance and Submission</i> in den Bedeutungsumfang von BDSM integriert, wodurch das heute gebräuchliche<sup id="cite_ref-130" class="reference"><a href="#cite_note-130"><span class="cite-bracket">[</span>130<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> mehrschichtige <a href="Akronym" title="Akronym">Akronym</a> entstand.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Historische_Bezüge"><span id="Historische_Bez.C3.BCge"></span>Historische Bezüge</h3></div>
<p>Sadomasochistische Praktiken werden bereits auf einigen der ältesten <a href="Tontafel" title="Tontafel">Keilschrifttafeln</a> der Welt beschrieben, verbunden mit Ritualen zu Ehren der Göttin <a href="Inanna" title="Inanna">Inanna</a>. Diese belegen, dass die frühen sumerischen Stadt-Könige Rituale durchführten, in welchen sie sich der Göttin (bzw. deren Priesterin als Manifestation der Göttin) unterzuordnen hatten. Es wird auch auf alte Schriften wie Inanna und Ebih verwiesen, in welchen Rituale erwähnt werden, welche „von Schmerz und Ekstase durchdrungen“, was zur Initiation des Ensis (Stadtfürsten) und zu Reisen mit veränderten Bewusstseinszuständen führte.<sup id="cite_ref-131" class="reference"><a href="#cite_note-131"><span class="cite-bracket">[</span>131<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-132" class="reference"><a href="#cite_note-132"><span class="cite-bracket">[</span>132<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Seit dem 9. Jahrhundert v. Chr. wurde in <a href="Artemis_Orthia" class="mw-redirect" title="Artemis Orthia">Artemis Orthia</a> – einer der bedeutendsten religiösen Stätten der antiken griechischen Stadt Sparta – mit dem Kult der Orthia eine prä<a href="Griechische_Mythologie#Olympische_Götter" title="Griechische Mythologie">olympische</a> Religion praktiziert. Hierbei kam es zu regelmäßigen rituellen <a href="Auspeitschung" title="Auspeitschung">Flagellationen</a>. Diese <i>diamastigosis</i> genannten Auspeitschungen wurden von den Priesterinnen an jungen heranwachsenden Männern durchgeführt. Diese Rituale werden von einer Reihe antiker Autoren erwähnt, darunter auch <a href="Pausanias" title="Pausanias">Pausanias</a>.<sup id="cite_ref-133" class="reference"><a href="#cite_note-133"><span class="cite-bracket">[</span>133<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eines der ältesten grafischen Zeugnisse sadomasochistischer Praktiken stammt aus einem <a href="Etrusker" title="Etrusker">etruskischen</a> Grab in <a href="Tarquinia" title="Tarquinia">Tarquinia</a>. In der <a href="Tomba_della_Fustigazione" title="Tomba della Fustigazione">Tomba della Fustigazione</a> (Grab der Züchtigung, Ende des 6. Jahrhunderts v. Chr.) sind zwei Männer dargestellt, wie sie eine Frau beim Liebesspiel mit einer Rute und mit der Hand schlagen.<sup id="cite_ref-134" class="reference"><a href="#cite_note-134"><span class="cite-bracket">[</span>134<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-135" class="reference"><a href="#cite_note-135"><span class="cite-bracket">[</span>135<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Ein anderes Zeugnis über Flagellation findet sich im 6. Buch der <i>Satiren</i> des antiken römischen Dichters <a href="Juvenal" title="Juvenal">Juvenal</a> (1. bzw. 2. Jahrhundert n. Chr.) sowie im <i>Satyricon</i> von <a href="Titus_Petronius" title="Titus Petronius">Petronius</a>, in dem zur sexuellen Erregung eines Delinquenten gepeitscht wird.<sup id="cite_ref-136" class="reference"><a href="#cite_note-136"><span class="cite-bracket">[</span>136<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-137" class="reference"><a href="#cite_note-137"><span class="cite-bracket">[</span>137<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-138" class="reference"><a href="#cite_note-138"><span class="cite-bracket">[</span>138<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im <a href="Kamasutra" title="Kamasutra">Kamasutra</a> werden vier Schlagarten beim Liebesspiel, die für Schläge zulässigen Trefferzonen des menschlichen Körpers und die Arten der lusterfüllten Schmerzenslaute des Bottoms dargestellt. Die Textsammlung weist ausdrücklich darauf hin, dass Schlagspiele genauso wie Kneifen und Beißen beim Geschlechtsverkehr nur in gegenseitiger Übereinstimmung stattfinden dürfen, da sie nicht von allen Frauen als lustvoll empfunden werden. Aus dieser Sicht dürfte das Kamasutra den ersten schriftlich überlieferten Text über SM-Praktiken und -Sicherheitsregeln darstellen.<sup id="cite_ref-139" class="reference"><a href="#cite_note-139"><span class="cite-bracket">[</span>139<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Andere Quellen verwenden eine wesentlich weiter gehende Definition und schildern BDSM-ähnliches Verhalten in noch früheren Epochen und aus ganz anderen Kulturräumen, beispielsweise die mittelalterlichen <a href="Flagellanten" title="Flagellanten">Flagellanten</a> oder die <a href="Gottesurteil" title="Gottesurteil">Gottesgerichte</a> einiger amerikanischer <a href="Indianer" title="Indianer">Indianervölker</a>.<sup id="cite_ref-140" class="reference"><a href="#cite_note-140"><span class="cite-bracket">[</span>140<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Einige Autoren sehen das mittelalterliche Phänomen der <a href="Minne" title="Minne">höfischen Liebe</a> in all seiner sklavischen Unterwerfung und Hingabe als einen zumindest teilweisen Vorläufer von D/s.<sup id="cite_ref-141" class="reference"><a href="#cite_note-141"><span class="cite-bracket">[</span>141<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das erste gedruckte Werk zum Flagellantismus ist der 1639 erschienene <i>Tractus de usu flagrorum in re Medica et Veneria</i> (lat. für <i>Eine Abhandlung zum Gebrauch der Peitsche in Medizin und Sexualität</i>) des deutschen Arztes <a href="Heinrich_Meibom_(Mediziner)" title="Heinrich Meibom (Mediziner)">Ioannes Henricus Meibomius</a>.<sup id="cite_ref-142" class="reference"><a href="#cite_note-142"><span class="cite-bracket">[</span>142<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1749 erschien <a href="John_Cleland_(Schriftsteller)" title="John Cleland (Schriftsteller)">John Clelands</a> Roman <i><a href="Fanny_Hill" title="Fanny Hill">Fanny Hill</a></i>, in dem ebenfalls Flagellationsszenen beschrieben werden. Mit Erscheinen des Buches wurde die Flagellation auch europaweit als sexuelle Spielart bekannt; die Franzosen bezeichneten die erotische Flagellation als <i>le vice anglais</i>, die englische Sünde.<sup id="cite_ref-143" class="reference"><a href="#cite_note-143"><span class="cite-bracket">[</span>143<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Berichte über auf Flagellation spezialisierte Bordelle reichen bis zum Jahr 1769 zurück. Das erste bekannte SM-Möbelstück ist das <a href="Theresa_Berkley#Das_Berkley_Horse" title="Theresa Berkley">Berkley-Horse</a>,<sup id="cite_ref-144" class="reference"><a href="#cite_note-144"><span class="cite-bracket">[</span>144<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> das 1828 von der Londoner Domina <a href="Theresa_Berkley" title="Theresa Berkley">Theresa Berkley</a> entworfen wurde<sup id="cite_ref-145" class="reference"><a href="#cite_note-145"><span class="cite-bracket">[</span>145<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und ihr ein Vermögen einbrachte.<sup id="cite_ref-146" class="reference"><a href="#cite_note-146"><span class="cite-bracket">[</span>146<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Entwicklung_des_modernen_BDSM">Entwicklung des modernen BDSM</h3></div>
<p>Die Wurzeln der modernen BDSM-Kultur liegen im Dunkeln. BDSM-Motive und Bilder haben während des gesamten 20. Jahrhunderts an den Rändern der westlichen Kultur existiert. Robert Bienvenu sieht die Wurzeln des modernen BDSM in drei wesentlichen Quellen, die er als „europäischen Fetisch“ (seit 1928), „amerikanischen Fetisch“ (seit 1934) und „schwule Lederbewegung“ (seit den 1950er Jahren) bezeichnet.<sup id="cite_ref-147" class="reference"><a href="#cite_note-147"><span class="cite-bracket">[</span>147<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine andere Quelle sind die in Bordellen ausgeübten Sexualpraktiken, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreichen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Lederbewegung">Lederbewegung</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Lederszene" title="Lederszene">Lederszene</a></i></div>
<p>Weite Teile des heutigen BDSM-Gedankenguts lassen sich auf die Subkultur der männlichen homosexuellen Lederszene zurückführen, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg aus der US-amerikanischen Motorradfahrer-Subkultur entwickelte.<sup id="cite_ref-148" class="reference"><a href="#cite_note-148"><span class="cite-bracket">[</span>148<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-149" class="reference"><a href="#cite_note-149"><span class="cite-bracket">[</span>149<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In seinem 1972 veröffentlichten Buch <i>Leatherman’s Handbook</i> fasste <a href="Larry_Townsend" title="Larry Townsend">Larry Townsend</a> diese Ideen zusammen, die man später als „<a href="Old_Guard" title="Old Guard">Old Guard</a>“-Lederbewegung bezeichnen sollte.<sup id="cite_ref-150" class="reference"><a href="#cite_note-150"><span class="cite-bracket">[</span>150<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der in diesem Werk beschriebene Verhaltenskodex basierte auf strengen Formvorschriften und festgeschriebenen Rollen in Bezug auf das Verhalten der Beteiligten. Die Lederbewegung wird heute meistens eher als Teilmenge der BDSM-Kultur betrachtet, anstatt als eine aus der Schwulenkultur stammende Entwicklung, obwohl in der Vergangenheit ein großer Teil der organisierten BDSM-Subkultur tatsächlich homosexuell war. Die sogenannte <a href="Old_Guard" title="Old Guard">New-Guard</a>-Lederbewegung entstand in den 1990er Jahren als Reaktion auf die der Old-Guard-Lederbewegung zugrunde liegenden Beschränkungen.<sup id="cite_ref-151" class="reference"><a href="#cite_note-151"><span class="cite-bracket">[</span>151<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Bewegung war dem Switchen gegenüber positiv eingestellt, akzeptierte ein viel breiteres Spektrum erotischer Spielarten und beförderte die Anzahl der pansexuellen Clubs.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Internet">Internet</h3></div>
<p>Ab Mitte der 1990er Jahre bot erstmals das Internet die Gelegenheit, in weiten Teilen der Welt, aber gerade auch in den jeweiligen lokalen Regionen, andere Menschen mit speziellen sexuellen Vorlieben zu finden und sich anonym mit ihnen auszutauschen. Dies führte geradezu zu einem massiven Anstieg in der Verbreitung von Informationen und dem Interesse am Thema BDSM.<sup id="cite_ref-152" class="reference"><a href="#cite_note-152"><span class="cite-bracket">[</span>152<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In dieser frühen Phase spielte insbesondere die <a href="Usenet" title="Usenet">Usenet</a>-Gruppe <i>alt.sex.bondage</i> eine Pionierrolle.<sup id="cite_ref-153" class="reference"><a href="#cite_note-153"><span class="cite-bracket">[</span>153<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der Folgezeit begannen, neben herkömmlichen <a href="Sexshop" title="Sexshop">Sexshops</a>, immer mehr Anbieter in Online-Sexshops, auch BDSM-Spielzeug in ihr Sortiment aufzunehmen oder sich gleich ausschließlich auf diese Zielgruppe zu spezialisieren. Das ehemalige Nischensegment entwickelte sich so zu einem festen Bestandteil des Geschäfts mit Erotikzubehör.
</p><p>Das Internet schuf außerdem neue Möglichkeiten der Interaktion zwischen Top und Bottom, insbesondere über <a href="Chat" title="Chat">Chat</a>, <a href="E-Mail" title="E-Mail">E-Mail</a> und <a href="Videokonferenz" title="Videokonferenz">Videokonferenz</a>.<sup id="cite_ref-154" class="reference"><a href="#cite_note-154"><span class="cite-bracket">[</span>154<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit der <a href="Findom" title="Findom">Finanziellen Dominanz</a> entstand eine neue Spielart des BDSM, welche überwiegend online praktiziert wird.<sup id="cite_ref-155" class="reference"><a href="#cite_note-155"><span class="cite-bracket">[</span>155<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rechtlicher_Status">Rechtlicher Status</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Rechtslage_von_BDSM" title="Rechtslage von BDSM">Rechtslage von BDSM</a></i></div>
<p>Es hängt von der Rechtslage einzelner Staaten ab, ob Praktiken aus dem BDSM eine rechtliche Relevanz haben oder eine Straftat darstellen können. In <a href="Deutschland" title="Deutschland">Deutschland</a> bleiben BDSM-Praktiken grundsätzlich straffrei, solange eine Einwilligung vorliegt. Nur wenn schwere Verletzungen oder Lebensgefahr drohen, ist eine Einwilligung nicht möglich.<sup id="cite_ref-156" class="reference"><a href="#cite_note-156"><span class="cite-bracket">[</span>156<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In den <a href="Niederlande" title="Niederlande">Niederlanden</a>, in <a href="Japan" title="Japan">Japan</a>, in <a href="Kanada" title="Kanada">Kanada</a><sup id="cite_ref-157" class="reference"><a href="#cite_note-157"><span class="cite-bracket">[</span>157<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-158" class="reference"><a href="#cite_note-158"><span class="cite-bracket">[</span>158<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und in den skandinavischen Ländern stellen diese Praktiken in der Regel keine Straftat dar, solange in die Handlung eingewilligt wurde und die Beteiligten bei Bewusstsein sind, um diese Einwilligung auch weiterhin zu signalisieren.
In <a href="%C3%96sterreich" title="Österreich">Österreich</a> und <a href="Italien" title="Italien">Italien</a><sup id="cite_ref-159" class="reference"><a href="#cite_note-159"><span class="cite-bracket">[</span>159<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> gibt es keine gefestigte Rechtslage, während in der <a href="Schweiz" title="Schweiz">Schweiz</a> BDSM-Praktiken teilweise strafbar sein können.<sup id="cite_ref-160" class="reference"><a href="#cite_note-160"><span class="cite-bracket">[</span>160<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
In den <a href="Vereinigte_Staaten_von_Amerika" class="mw-redirect" title="Vereinigte Staaten von Amerika">USA</a> ist die Rechtslage uneinheitlich,<sup id="cite_ref-161" class="reference"><a href="#cite_note-161"><span class="cite-bracket">[</span>161<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> im <a href="Vereinigtes_K%C3%B6nigreich" title="Vereinigtes Königreich">Vereinigten Königreich</a> sind auch einvernehmliche Praktiken verboten.<sup id="cite_ref-162" class="reference"><a href="#cite_note-162"><span class="cite-bracket">[</span>162<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch in Ländern, in denen einvernehmliche BDSM-Praktiken gesetzlich erlaubt sind, können <a href="Pornografie" title="Pornografie">pornografische</a> Darstellungen aus dem Bereich BDSM (wie pornografische Literatur, Comics, Zeichnungen, Fotografien oder Videos) unter den Begriff „<a href="Gewaltpornografie" title="Gewaltpornografie">Gewaltpornografie</a>“ fallen und damit strafbar sein, in Deutschland beispielsweise unter <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__184a.html">§ 184a</a></span> <a href="Strafgesetzbuch_(Deutschland)" title="Strafgesetzbuch (Deutschland)">StGB</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="BDSM_in_Kultur,_Kunst_und_Medien"><span id="BDSM_in_Kultur.2C_Kunst_und_Medien"></span>BDSM in Kultur, Kunst und Medien</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Literatur">Literatur</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Sadomasochistische_Literatur" class="mw-redirect" title="Sadomasochistische Literatur">Sadomasochistische Literatur</a></i></div>
<p>In der Belletristik ist vor allem Sadomasochismus ein wiederkehrendes Motiv und hat einige Klassiker hervorgebracht, z. B. <i>Die <a href="Geschichte_der_O" title="Geschichte der O">Geschichte der O</a></i> von <a href="Dominique_Aury" class="mw-redirect" title="Dominique Aury">Dominique Aury</a> (unter dem Pseudonym Pauline Réage), <i><a href="Justine" title="Justine">Justine</a></i> von Marquis de Sade, <i><a href="Venus_im_Pelz" title="Venus im Pelz">Venus im Pelz</a></i> von Leopold von Sacher-Masoch oder die Kultcomics von <a href="Eric_Stanton" title="Eric Stanton">Eric Stanton</a>. Als literarisches Kuriosum zu erwähnen ist Marthas Brief an Leopold Bloom in <i><a href="Ulysses" title="Ulysses">Ulysses</a></i> von <a href="James_Joyce" title="James Joyce">James Joyce</a>. Der 1978 erschienene Roman <i>9½ Wochen. Erinnerungen an eine Liebesaffäre</i> von Elizabeth McNeill bildete die inhaltliche Grundlage für die sehr erfolgreiche Hollywoodverfilmung <a href="9%C2%BD_Wochen" title="9½ Wochen">9½ Wochen</a>; zusammen mit der von der bekannten US-amerikanischen Autorin <a href="Anne_Rice" title="Anne Rice">Anne Rice</a> unter dem <a href="Pseudonym" title="Pseudonym">Pseudonym</a> A. N. Roquelaure veröffentlichten drei Bände umfassenden <i>Dornröschen-Trilogie</i> (1983–1985) zeigte sich auch internationales Interesse an der Thematik. Eine moderne deutschsprachige sadomasochistische Autobiografie ist <i>Dezemberkind</i> von <a href="Leander_Sukov" title="Leander Sukov">Leander Sukov</a> aus dem Jahr 2005.
Im Jahr 2011 erschien mit dem ersten Band der Trilogie <i><a href="Shades_of_Grey" title="Shades of Grey">Shades of Grey</a></i> der britischen Autorin <a href="E._L._James" title="E. L. James">E. L. James</a> einer der kommerziell erfolgreichsten Titel des Genres, der zum Weltbestseller und in 52 Sprachen übersetzt wurde.<sup id="cite_ref-163" class="reference"><a href="#cite_note-163"><span class="cite-bracket">[</span>163<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Trilogie und die dazu erschienenen Filme werden von vielen BDSMlern abgelehnt, weil sie keinen einvernehmlichen BDSM darstellen, sondern die Unterwerfung der Protagonistin deutliche Züge von häuslicher und sexueller Gewalt trägt.<sup id="cite_ref-164" class="reference"><a href="#cite_note-164"><span class="cite-bracket">[</span>164<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der Sachliteratur gilt das im November 1981 von der US-amerikanischen feministischen Lesben-Gruppe <a href="Samois" title="Samois">Samois</a> veröffentlichte Buch <i>Coming to Power: Writing and graphics on Lesbian S/M</i>, in dem sich Kurzgeschichten mit konkreten Hinweisen und Handlungsanleitungen abwechselten, als weltweit erstes BDSM-Handbuch. Sein Konzept wurde weltweit von vielen späteren Publikationen übernommen.
Seit spätestens Ende der neunziger Jahre gibt es auch in Deutschland entsprechende Literatur, die sich sowohl an hetero- als auch an homosexuelle Lesergruppen richtet. Die bekannteste dieser Veröffentlichungen im deutschsprachigen Raum ist wahrscheinlich <i>Das SM-Handbuch</i> von <a href="Matthias_T._J._Grimme" title="Matthias T. J. Grimme">Matthias T. J. Grimme</a>. Mit dem Sachbuch <i>Die Wahl der Qual</i> von <a href="Kathrin_Passig" title="Kathrin Passig">Kathrin Passig</a> und Ira Strübel ist seit 2000 erstmals auch eine Veröffentlichung auf dem Markt, die sich nicht an Personen aus der BDSM-Subkultur wendet, sondern weiten Bevölkerungskreisen eine breite Wissensbasis zum Themenbereich BDSM vermitteln und so Vorurteile abbauen will. Neben den Sachbüchern mit konkretem Praxisbezug gibt es eine umfangreiche Literatur zu mit dem Thema verbundenen wissenschaftlichen Publikationen (siehe <a href="#Literatur">Literatur</a>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Musik">Musik</h3></div>
<p>Bereits im Jahr 1967 veröffentlichte die experimentelle Rockband <a href="The_Velvet_Underground" title="The Velvet Underground">The Velvet Underground</a> das Lied <i><a href="Venus_in_Furs_(The-Velvet-Underground-Lied)" title="Venus in Furs (The-Velvet-Underground-Lied)">Venus in Furs</a></i>, das, inspiriert durch die Novelle <i>Venus im Pelz</i> von Leopold von Sacher-Masoch, zahlreiche Anspielungen auf BDSM-Praktiken enthält. Die britische <a href="Synthie_Pop" class="mw-redirect" title="Synthie Pop">Synthie-Pop</a>-Gruppe <a href="Depeche_Mode" title="Depeche Mode">Depeche Mode</a> veröffentlichen 1984 auf ihrem Album <i><a href="Some_Great_Reward" title="Some Great Reward">Some Great Reward</a></i> den Song <i><a href="Master_and_Servant" title="Master and Servant">Master and Servant</a></i>. Es folgten weitere Stücke mit BDSM-Bezug wie <i><a href="Strangelove_(Lied)" title="Strangelove (Lied)">Strangelove</a></i> (1987) und <i>In Your Room</i> (1993).
</p><p>Mit dem Lied <i>Sweet Sweet Gwendoline</i> schrieben <a href="Die_%C3%84rzte" title="Die Ärzte">Die Ärzte</a> 1986 eine <a href="Hommage" title="Hommage">Hommage</a> an die Kunstfigur <i><a href="Sweet_Gwendoline" title="Sweet Gwendoline">Sweet Gwendoline</a></i> des Bondagekünstlers <a href="John_Willie" title="John Willie">John Willie</a>. Zwei Jahre später folgt das Lied <i><a href="Bitte_bitte" title="Bitte bitte">Bitte bitte</a></i>, das Wünsche eines männlichen Sub beschreibt. In dem über siebenminütigen „Domina-Mix“, der im Jahr 1994 auf dem Best of <i><a href="Das_Beste_von_kurz_nach_fr%C3%BCher_bis_jetze" title="Das Beste von kurz nach früher bis jetze">Das Beste von kurz nach früher bis jetze</a></i> erschien, erläutert eine befreundete Domina BDSM-Begriffe.
</p><p>Das 1988 erschienene Album <i>God in Three Persons</i> der Band <a href="The_Residents" title="The Residents">The Residents</a> greift inhaltlich sowohl BDSM-Themen als auch nichtkonsensuelle Praktiken auf.<sup id="cite_ref-165" class="reference"><a href="#cite_note-165"><span class="cite-bracket">[</span>165<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das 1992 von den <a href="Nine_Inch_Nails" title="Nine Inch Nails">Nine Inch Nails</a> veröffentlichte Lied <i><a href="Happiness_in_Slavery" title="Happiness in Slavery">Happiness in Slavery</a></i> leiht sich Titel und <a href="Refrain" title="Refrain">Refrain</a> von dem von <a href="Jean_Paulhan" title="Jean Paulhan">Jean Paulhan</a> verfassten Vorwort zur <i>Geschichte der O</i>. Die <a href="Neue_Deutsche_H%C3%A4rte" title="Neue Deutsche Härte">NDH</a>-Band <a href="Rammstein" title="Rammstein">Rammstein</a> kokettiert in ihren Liedern mehrfach mit einem BDSM-Bezug, so z. B. in <i>Feuerräder</i>, <i>Bestrafe mich</i>, <i>Bück dich</i> (alle 1997) sowie <i><a href="Ich_tu_dir_weh" title="Ich tu dir weh">Ich tu dir weh</a></i> (2009). Auch Künstler wie <a href="Madonna_(K%C3%BCnstlerin)" title="Madonna (Künstlerin)">Madonna</a> (<i><a href="Erotica_(Lied)" title="Erotica (Lied)">Erotica</a></i>, 1992), die Rockband <a href="Aerosmith" title="Aerosmith">Aerosmith</a> (<i>Falling in Love (Is hard on the knees), 1997)</i>, <a href="Janet_Jackson" title="Janet Jackson">Janet Jackson</a> (<i>Discipline</i>, 2008), <a href="Rihanna" title="Rihanna">Rihanna</a> (<i><a href="S%26M_(Lied)" title="S&M (Lied)">S&M</a></i> 2010) setzten sich in ihrer Musik mit BDSM auseinander.
</p><p>Mit <a href="Umbra_et_Imago" title="Umbra et Imago">Umbra et Imago</a>, <a href="Ordo_Rosarius_Equilibrio" title="Ordo Rosarius Equilibrio">Ordo Rosarius Equilibrio</a>, <a href="Die_Form" title="Die Form">Die Form</a>, <a href="Genitorturers" title="Genitorturers">Genitorturers</a> und <a href="Grausame_T%C3%B6chter" title="Grausame Töchter">Grausame Töchter</a> gibt es aus dem Umfeld der <a href="Schwarze_Szene" title="Schwarze Szene">Schwarzen Szene</a> auch BDSM-Konzeptbands, die in Bühnenshows BDSM-Elemente bis hin zu ganzen BDSM-Performances verwendeten. Der Schweizer Musiker <a href="Carlos_Per%C3%B3n" title="Carlos Perón">Carlos Perón</a>, der mit der Band <a href="Yello" title="Yello">Yello</a> bekannt wurde, hat mit den sog. „Fetishsoundtracks“ <i>Terminatrix</i> (1993), <i>La salle blanche</i> (1994), <i>La salle noire</i> (1996) und <i>La salle violette</i> (2002) mehrere BDSM-<a href="Konzeptalbum" title="Konzeptalbum">Konzeptalben</a> komponiert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Theater_und_Kabarett">Theater und Kabarett</h3></div>
<p>Es gibt zwar einige Inszenierungen, in denen sadomasochistische Praktiken auch im klassischen Theater als Stilmittel verwendet wurden, aber nur sehr wenige Theaterstücke beschäftigen sich mit BDSM selbst. Beispiele hierfür sind das österreichische „Worauf sich Körper kaprizieren“, eine von <a href="Peter_Kern_(Schauspieler)" title="Peter Kern (Schauspieler)">Peter Kern</a> geschriebene und inszenierte Adaption von <a href="Jean_Genet" title="Jean Genet">Jean Genets</a> Film Un chant d’amour<sup id="cite_ref-166" class="reference"><a href="#cite_note-166"><span class="cite-bracket">[</span>166<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und das deutsche „Ach, Hilde“ von Anne Schwemmer, in dem mit dem Bild der Domina gespielt wird.<sup id="cite_ref-167" class="reference"><a href="#cite_note-167"><span class="cite-bracket">[</span>167<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Axel_T%C3%BCting" title="Axel Tüting">Axel Tüting</a> ist ein deutscher Kabarettist und BDSM-Pantomime, der mit erotischem SM-Kabarett auftritt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zeichnung,_Comic_und_Fotografie"><span id="Zeichnung.2C_Comic_und_Fotografie"></span>Zeichnung, Comic und Fotografie</h3></div>
<p>Zeichnungen und seltener Malerei zu sadomasochistischen Themen gibt es seit mehreren Jahrhunderten, auch wenn diese nicht zwingend mit dem heutigen Verständnis von BDSM konform gehen. Viele Zeichnungen zeigen deutlich die Ära, in der sie entstanden, beispielsweise <a href="Rudolf_Schlichter" title="Rudolf Schlichter">Rudolf Schlichter</a>, ein Vertreter der <a href="Neue_Sachlichkeit_(Kunst)" title="Neue Sachlichkeit (Kunst)">Neuen Sachlichkeit</a>, der überwiegend weiblich dominierte Sujets malte, <a href="Raphael_Kirchner" title="Raphael Kirchner">Raphael Kirchner</a>, der dem Jugendstil zugerechnet wird, sowie <a href="Pierre_Mac_Orlan" title="Pierre Mac Orlan">Pierre Mac Orlan</a>, der eine Reihe von Künstlernamen verwendete und das Buch „Les Grandes Flagellées“ illustrierte, oder Georges Töpfer, der eine Leidenschaft für Flagellation und Züchtigung hatte. Neben diesen Künstlern gibt es analog zu Film und Fernsehen auch viele ausgesprochen explizite und pornographische Darstellungen aus dem Bereich, z. B. von Joseph Farrell, DeMentia (Tom Sutton) oder Namio Harukawa.<sup id="cite_ref-168" class="reference"><a href="#cite_note-168"><span class="cite-bracket">[</span>168<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach heute eher unbeholfen wirkenden pornographischen Darstellungen der frühen Fotografie, produzierte während der 1950er und 1960er Jahre <a href="Irving_Klaw" title="Irving Klaw">Irving Klaw</a> die ersten Reklamefilme und Fotografien mit BDSM-Motiven und veröffentlichte erstmals <a href="Comic" title="Comic">Comics</a> der heute berühmten <a href="Bondage" title="Bondage">Bondage</a>-Künstler <a href="John_Willie" title="John Willie">John Willie</a> und <a href="Eric_Stanton" title="Eric Stanton">Eric Stanton</a>. Sein Modell <a href="Bettie_Page" title="Bettie Page">Bettie Page</a> wurde zugleich eines der ersten erfolgreichen Modelle im Bereich Fetischfotografie und eines der berühmtesten Pinup-Girls des US-amerikanischen Mainstreams.
Der von Willie inspirierte italienische Graphiker und Autor <a href="Guido_Crepax" title="Guido Crepax">Guido Crepax</a> prägte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entscheidend den Stil europäischer Erwachsenencomics. Die Künstler <a href="Helmut_Newton" title="Helmut Newton">Helmut Newton</a><sup id="cite_ref-169" class="reference"><a href="#cite_note-169"><span class="cite-bracket">[</span>169<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und <a href="Robert_Mapplethorpe" title="Robert Mapplethorpe">Robert Mapplethorpe</a> sind die prominentesten Beispiele für die zunehmende Verwendung von BDSM-Motiven in der modernen Fotografie und die sich hieraus noch immer ergebende öffentliche Diskussion.<sup id="cite_ref-170" class="reference"><a href="#cite_note-170"><span class="cite-bracket">[</span>170<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ausstellungen zu den eng miteinander verwandten Genres BDSM- und Fetischkunst finden weltweit in Erotik- und Sexmuseen wie dem <a href="Erotic_Art_Museum_Hamburg" title="Erotic Art Museum Hamburg">Erotic Art Museum Hamburg</a> oder dem <a href="Erotic_Museum" title="Erotic Museum">Erotic Museum</a> in Amsterdam, als Wanderausstellungen oder als Beiprogramm entsprechender Messen statt. Ein ausdrücklich dem BDSM und der Lederbewegung gewidmetes Museum ist das <a href="Leather_Archives_and_Museum" title="Leather Archives and Museum">Leather Archives and Museum</a> in Chicago mit einer Niederlassung in Amsterdam.<sup id="cite_ref-171" class="reference"><a href="#cite_note-171"><span class="cite-bracket">[</span>171<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Film_und_Fernsehen">Film und Fernsehen</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Liste_von_Filmen_mit_Bezug_zu_BDSM" title="Liste von Filmen mit Bezug zu BDSM">Liste von Filmen mit Bezug zu BDSM</a></i></div>
<p>Nach der sexuellen Revolution wurden ab den 1960er Jahren literarische Werke wie beispielsweise die <i><a href="Die_Geschichte_der_O_(Film)" class="mw-redirect" title="Die Geschichte der O (Film)">Die Geschichte der O</a></i> (1975) und <i><a href="Venus_im_Pelz_(1969%2C_Dallamano)" title="Venus im Pelz (1969, Dallamano)">Venus im Pelz</a></i> (1969) sehr explizit verfilmt. Darunter waren auch der Kostümfilm <i><a href="Marquis_de_Sade%3A_Justine" title="Marquis de Sade: Justine">Marquis de Sade: Justine</a> </i>(1969), das Sittengemälde <i>de Sade</i> (1969) oder die direkte Sade-Adaption <i>Justine – Schreie hinter Klostermauern</i> (1972).<sup id="cite_ref-172" class="reference"><a href="#cite_note-172"><span class="cite-bracket">[</span>172<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Aber auch sadomasochistische Bildwelten und Rituale fanden Eingang in ästhetisch anspruchsvollere Filme oder Autorenfilme wie <i><a href="Der_letzte_Tango_in_Paris" title="Der letzte Tango in Paris">Der letzte Tango in Paris</a></i> (1972), <i><a href="Ma%C3%AEtresse_(Film)" title="Maîtresse (Film)">Maîtresse</a></i> (1975), <i>Der Käfig</i> (1985), <i>Lulu</i> (1990) oder <i><a href="Tokio_Dekadenz" title="Tokio Dekadenz">Tokio Dekadenz</a> </i>(1992). Neosurrealistisch-absurd aufgearbeitet wurden <i><a href="Fando_und_Lis" class="mw-redirect" title="Fando und Lis">Fando und Lis</a></i> (1968) nach <a href="Fernando_Arrabal" title="Fernando Arrabal">Arrabals</a> Theaterstück oder das vom <a href="Roland_Topor" title="Roland Topor">Roland Topor</a> geschriebene Drehbuch zu dem bizarren Puppenfilm <i>Marquis</i> (1989); zu diesem Genre gehören auch <i><a href="Dorotheas_Rache" title="Dorotheas Rache">Dorotheas Rache</a></i> (1974) oder <i>Die grausame Frau</i> (1985), eine Adaption von Sacher-Masochs Venus im Pelz.
</p><p>Unerfüllte erotische Machtfantasien aus der Literatur dienten als Vorlage für das Inquisitionsdrama <i><a href="Der_Hexenj%C3%A4ger" title="Der Hexenjäger">Der Hexenjäger</a></i> (1968) oder <i><a href="Die_Teufel_(Film)" title="Die Teufel (Film)">Die Teufel</a></i> (1971) auf Grundlage des Romans von <a href="Aldous_Huxley" title="Aldous Huxley">Aldous Huxley</a>, bei denen nicht einvernehmliche Grausamkeiten dargestellt werden. Missverständlich adaptierte sadomasochistische Szenen kennzeichnet die Gruppe der Sadiconazista-Filme der 1970er Jahre, sie implizieren eine direkte Verbindung zwischen politischer Barbarei und sexueller Perversion; zu diesen Filmen gehören beispielsweise der Film noir <i><a href="Der_Nachtportier" title="Der Nachtportier">Der Nachtportier</a></i> (1974) und das SS-Bordell in <i><a href="Salon_Kitty" title="Salon Kitty">Salon Kitty</a></i> (1976).
Wesentlich tiefer in das dominant-devote Seelenleben der Protagonisten tauchen Filme wie <i><a href="The_Image" title="The Image">The Image</a></i> (1975), <i><a href="Im_Reich_der_Sinne" title="Im Reich der Sinne">Im Reich der Sinne</a></i> (1976) oder <i><a href="Die_Klavierspielerin_(Film)" title="Die Klavierspielerin (Film)">Die Klavierspielerin</a></i> nach der Buchvorlage von <a href="Elfriede_Jelinek" title="Elfriede Jelinek">Elfriede Jelinek</a> ein.<sup id="cite_ref-173" class="reference"><a href="#cite_note-173"><span class="cite-bracket">[</span>173<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Dokumentarisch oder biographisch geprägte Filme waren zunächst eine Seltenheit, wie der Film <i>Exhibition No. 2</i> (1978), der das Verhältnis einer Domina und ihrem Sklaven untersucht. Ab den späten 1990er Jahren gelang es Filmen wie <i><a href="Preaching_to_the_Perverted" title="Preaching to the Perverted">Preaching to the Perverted</a></i> (1997), kommerziellen Anspruch und Authentizität miteinander zu verbinden. Mit <i><a href="SICK%3A_The_Life_and_Death_of_Bob_Flanagan%2C_Supermasochist" title="SICK: The Life and Death of Bob Flanagan, Supermasochist">SICK: The Life and Death of Bob Flanagan, Supermasochist</a></i> (1997), der Doku-Serie <i><a href="KinK" title="KinK">KinK</a></i> (2001) und <i><a href="Wir_leben_%E2%80%A6_SM!" title="Wir leben … SM!">Wir leben … SM!</a></i> (2004) entwickelte sich ein weiterer filmischer Zugang zur Thematik, der sich gezielt auch an breite Zuschauergruppen wendet. <a href="Rosa_von_Praunheim" title="Rosa von Praunheim">Rosa von Praunheim</a> drehte ein klassisches <a href="Dokudrama" title="Dokudrama">Dokudrama</a> über das Leben der Berliner Domina Lady MacLaine mit dem Titel <i><a href="Drei%C3%9Fig_Jahre_an_der_Peitsche" title="Dreißig Jahre an der Peitsche">Dreißig Jahre an der Peitsche</a></i> (2024)<sup id="cite_ref-174" class="reference"><a href="#cite_note-174"><span class="cite-bracket">[</span>174<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Publikumserfolge wie <i><a href="9%C2%BD_Wochen" title="9½ Wochen">9½ Wochen</a></i> (1986), <i><a href="Secretary_(Film)" title="Secretary (Film)">Secretary</a></i> (2002) und die Trilogie <i><a href="Fifty_Shades_of_Grey_(Film)" title="Fifty Shades of Grey (Film)">Fifty Shades of Grey</a></i> (ab 2015) haben neben einer ästhetischen glatten Aufarbeitung gemein, dass sie insbesondere idealisierte heteronormative Beziehungen darstellen und erotische bürgerliche Macht-/Ohnmachtsfantasien im Sinne eines „sauberen Sado-Maso-Märchens“<sup id="cite_ref-175" class="reference"><a href="#cite_note-175"><span class="cite-bracket">[</span>175<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> befriedigen.<sup id="cite_ref-176" class="reference"><a href="#cite_note-176"><span class="cite-bracket">[</span>176<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Neben diesen eher ästhetisch orientierten Filmen existiert ein breiter Markt für sadomasochistische <a href="Pornografie" title="Pornografie">Pornografie</a> in Form von <a href="Pornofilm" title="Pornofilm">Pornofilmen</a>. Der spanische <a href="Regisseur" title="Regisseur">Regisseur</a> <a href="Jess_Franco" title="Jess Franco">Jess Franco</a> schuf als typischer Vertreter des <a href="Exploitationfilm" title="Exploitationfilm">Exploitation</a>-Genres eine große Anzahl Filme, die unter anderem auf Werken des Marquis de Sade basieren und in Deutschland teilweise indiziert sind.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Marketing">Marketing</h3></div>
<p>Seit Anfang der 1990er Jahre werden Motive des BDSM immer wieder im Rahmen größerer <a href="Marketing" title="Marketing">Marketingkampagnen</a> gezielt eingesetzt. Bekannte Beispiele im deutschsprachigen Raum sind Plakatmotive der Zigarettenmarken <a href="R._J._Reynolds_Tobacco_Company" title="R. J. Reynolds Tobacco Company">Camel</a> und <a href="West_(Zigarettenmarke)" title="West (Zigarettenmarke)">West</a>, die ein in „typische“ Lederkleidung drapiertes Kamel beziehungsweise eine Domina mit Peitsche zum Inhalt haben. Während West das damalige Motiv wegen „Verstoßes gegen die guten Sitten“ noch zurückziehen musste, fanden BDSM-Motive in den folgenden Jahren immer wieder Verwendung.<sup id="cite_ref-177" class="reference"><a href="#cite_note-177"><span class="cite-bracket">[</span>177<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
So bewarb beispielsweise im März 2007 die Modekette <a href="Hennes_%26_Mauritz" class="mw-redirect" title="Hennes & Mauritz">H&M</a> den Verkauf einer von <a href="Madonna_(K%C3%BCnstlerin)" title="Madonna (Künstlerin)">Madonna</a> zusammengestellten Modekollektion mit einem Werbevideo im deutschen Fernsehen. Dieses zeigte die Künstlerin, die für die Verwendung sadomasochistischer Sujets wiederholt kritisiert wurde, als dominante Lifestyle-Ikone,<sup id="cite_ref-178" class="reference"><a href="#cite_note-178"><span class="cite-bracket">[</span>178<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die einer unpassend gekleideten Schülerin unter dem Knallen ihrer Gerte Modeweisheiten wie „Don’t think it – you need to know it“ verpasst, um sie anschließend modisch komplett umrüsten zu lassen.
</p><p>In Kanada präsentiert Mini 2005 die Winterausstattung des Mini Cooper in Form einer interaktiven BDSM-Session, in der der User mit Unterstützung einer virtuellen Domina unterschiedlichste Schlagwerkzeuge auf dem Fahrzeug austesten kann und dabei die optionalen Sonderausstattungen erläutert bekommt. Der deutsche Dübelhersteller Fischer nutzt in einem <a href="Persiflage" title="Persiflage">persiflierenden</a> Videoclip ebenfalls sadomasochistische Sujets zur Darstellung der Qualität seiner Produkte.
In den USA tritt <a href="Anheuser-Busch_Companies" title="Anheuser-Busch Companies">Anheuser-Busch</a> als Sponsor der Folsom Street Fair auf,<sup id="cite_ref-179" class="reference"><a href="#cite_note-179"><span class="cite-bracket">[</span>179<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und die Jeansmarke <a href="Diesel_(Modelabel)" title="Diesel (Modelabel)">Diesel</a> schaltete in den letzten Jahren wiederholt sadomasochistische Anzeigenmotive in Modemagazinen. Die Markenanbieter persiflieren hierbei teilweise weitverbreitete Klischees.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur_2">Literatur</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Deutschsprachig">Deutschsprachig</h3></div>
<ul><li><cite style="font-style:italic">Wer liebt, der straft? SM- und BDSM-Erotik zwischen Pathologisierung und Anerkennung</cite>. In: <a href="Ada_Borkenhagen" title="Ada Borkenhagen">Ada Borkenhagen</a>, <a href="Elmar_Br%C3%A4hler" title="Elmar Brähler">Elmar Brähler</a> (Hrsg.): <cite style="font-style:italic"><a href="Beitr%C3%A4ge_zur_Sexualforschung" title="Beiträge zur Sexualforschung">Beiträge zur Sexualforschung</a></cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>105</span>. Psychosozial-Verlag, Gießen 2016, ISBN 978-3-8379-2574-6.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.atitle=Wer+liebt%2C+der+straft%3F+SM-+und+BDSM-Erotik+zwischen+Pathologisierung+und+Anerkennung&rft.btitle=Beitr%C3%A4ge+zur+Sexualforschung&rft.date=2016&rft.genre=book&rft.isbn=9783837925746&rft.place=Gie%C3%9Fen&rft.pub=Psychosozial-Verlag&rft.volume=105" style="display:none"> </span></li>
<li>Norbert Elb: <cite style="font-style:italic">SM-Sexualität. Selbstorganisation einer sexuellen Subkultur</cite>. Psychosozial-Verlag, Gießen 2006, ISBN 3-89806-470-0.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.au=Norbert+Elb&rft.btitle=SM-Sexualit%C3%A4t.+Selbstorganisation+einer+sexuellen+Subkultur&rft.date=2006&rft.genre=book&rft.isbn=3898064700&rft.place=Gie%C3%9Fen&rft.pub=Psychosozial-Verlag" style="display:none"> </span></li>
<li>Gisela Fux Wolf: <i>BDSM und Psychotherapie. Eine Handreichung auf dem Weg zum kinkrespektvollen Arbeiten</i>. Reihe Geschlechter und Sexualitäten in Psychotherapie und Beratung. <a href="Edition_assemblage" title="Edition assemblage">Edition Assemblage</a>, Münster 2023, ISBN 978-3-96042-161-0.</li>
<li><a href="Matthias_T._J._Grimme" title="Matthias T. J. Grimme">Matthias T. J. Grimme</a>: <cite style="font-style:italic">Das SM-Handbuch</cite>. 14. Auflage. Charon-Verlag, Hamburg 2018, ISBN 978-3-931406-01-1.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.au=Matthias+T.+J.+Grimme&rft.btitle=Das+SM-Handbuch&rft.date=2018&rft.edition=14.&rft.genre=book&rft.isbn=9783931406011&rft.place=Hamburg&rft.pub=Charon-Verlag" style="display:none"> </span></li>
<li><a href="Arne_Hoffmann" title="Arne Hoffmann">Arne Hoffmann</a>: <i>Lexikon des Sadomasochismus.</i> Lexikon Imprint Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-89602-290-3.</li>
<li>Olaf May: <cite style="font-style:italic">Strafrecht und Sadomasochismus</cite>. Shaker Verlag, Aachen 1997, ISBN 3-8265-5595-3 (zugl. <a href="Dissertation" title="Dissertation">Diss.</a> <a href="Christian-Albrechts-Universit%C3%A4t_zu_Kiel" title="Christian-Albrechts-Universität zu Kiel">Univ. Kiel</a> 1996).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.au=Olaf+May&rft.btitle=Strafrecht+und+Sadomasochismus&rft.date=1997&rft.genre=book&rft.isbn=3826555953&rft.place=Aachen&rft.pub=Shaker+Verlag" style="display:none"> </span></li>
<li>Kathrin Passig, Ira Strübel: <cite style="font-style:italic">Die Wahl der Qual</cite>. 3. Auflage. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2009, ISBN 978-3-499-62408-7.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.au=Kathrin+Passig%2C+Ira+Str%C3%BCbel&rft.btitle=Die+Wahl+der+Qual&rft.date=2009&rft.edition=3.&rft.genre=book&rft.isbn=9783499624087&rft.place=Reinbek+bei+Hamburg&rft.pub=Rowohlt" style="display:none"> </span></li>
<li>Elisabeth Wagner: <cite style="font-style:italic">Grenzbewusster Sadomasochismus: SM-Sexualität zwischen Normbruch und Normbestätigung</cite>. transcript Verlag, Bielefeld 2014, ISBN 978-3-8376-2870-8.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.au=Elisabeth+Wagner&rft.btitle=Grenzbewusster+Sadomasochismus%3A+SM-Sexualit%C3%A4t+zwischen+Normbruch+und+Normbest%C3%A4tigung&rft.date=2014&rft.genre=book&rft.isbn=9783837628708&rft.place=Bielefeld&rft.pub=transcript+Verlag" style="display:none"> </span></li>
<li>Thomas A. Wetzstein u. a.: <cite style="font-style:italic">Sadomasochismus. Szenen und Rituale</cite>. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1993, ISBN 3-499-19632-8.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.au=Thomas+A.+Wetzstein+u.+a.&rft.btitle=Sadomasochismus.+Szenen+und+Rituale&rft.date=1993&rft.genre=book&rft.isbn=3499196328&rft.place=Reinbek+bei+Hamburg&rft.pub=Rowohlt" style="display:none"> </span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Englischsprachig">Englischsprachig</h3></div>
<ul><li>Ariane Cruz: <cite style="font-style:italic">The Color of Kink: Black Women, BDSM, and Pornography</cite>. New York University Press, New York 2016, ISBN 978-1-4798-2746-6.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.au=Ariane+Cruz&rft.btitle=The+Color+of+Kink%3A+Black+Women%2C+BDSM%2C+and+Pornography&rft.date=2016&rft.genre=book&rft.isbn=9781479827466&rft.place=New+York&rft.pub=New+York+University+Press" style="display:none"> </span></li>
<li>Dossie Easton, Janet W. Hardy: <cite style="font-style:italic">The New Bottoming Book</cite>. Greenery Press, San Francisco 2001, ISBN 1-890159-35-2.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.au=Dossie+Easton%2C+Janet+W.+Hardy&rft.btitle=The+New+Bottoming+Book&rft.date=2001&rft.genre=book&rft.isbn=1890159352&rft.place=San+Francisco&rft.pub=Greenery+Press" style="display:none"> </span></li>
<li>Dossie Easton, Janet W. Hardy: <cite style="font-style:italic">The New Topping Book</cite>. Greenery Press, Oakland 2002, ISBN 1-890159-36-0.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.au=Dossie+Easton%2C+Janet+W.+Hardy&rft.btitle=The+New+Topping+Book&rft.date=2002&rft.genre=book&rft.isbn=1890159360&rft.place=Oakland&rft.pub=Greenery+Press" style="display:none"> </span></li>
<li>Robin Ruth Linden: <cite style="font-style:italic">Against Sadomasochism: A Radical Feminist Analysis</cite>. Frog in the Well, 1983, ISBN 0-9603628-3-5.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.au=Robin+Ruth+Linden&rft.btitle=Against+Sadomasochism%3A+A+Radical+Feminist+Analysis&rft.date=1983&rft.genre=book&rft.isbn=0960362835&rft.pub=Frog+in+the+Well" style="display:none"> </span></li>
<li>David M. Ortmann, Richard A. Sprott: <cite style="font-style:italic">Sexual Outsiders: Understanding BDSM Sexualities and Communities</cite>. Rowman & Littlefield, Lanham 2013, ISBN 978-1-4422-1736-2.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.au=David+M.+Ortmann%2C+Richard+A.+Sprott&rft.btitle=Sexual+Outsiders%3A+Understanding+BDSM+Sexualities+and+Communities&rft.date=2013&rft.genre=book&rft.isbn=9781442217362&rft.place=Lanham&rft.pub=Rowman+%26+Littlefield" style="display:none"> </span></li>
<li><a href="Jay_Wiseman" title="Jay Wiseman">Jay Wiseman</a>: <cite style="font-style:italic">SM 101: A Realistic Introduction</cite>. 2., überarb. u. erweiterte Auflage. Greenery Press, San Francisco 1998, ISBN 0-9639763-8-9.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.au=Jay+Wiseman&rft.btitle=SM+101%3A+A+Realistic+Introduction&rft.date=1998&rft.edition=2.%2C+%C3%BCberarb.+u.+erweiterte&rft.genre=book&rft.isbn=0963976389&rft.place=San+Francisco&rft.pub=Greenery+Press" style="display:none"> </span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/BDSM" class="extiw external" title="wikt:BDSM">Wiktionary: BDSM</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikibooks"></span></span></div><b><a href="https://de.wikibooks.org/wiki/Shibari" class="extiw external" title="b:Shibari">Wikibooks: Shibari</a></b> – Lern- und Lehrmaterialien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:BDSM?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: BDSM</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<p><b>Aufklärungsseiten zum Thema</b>
</p>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.daten-schlag.org/index.html">daten-schlag.org</a> – <a href="Datenschlag" title="Datenschlag">Datenschlag</a>, ältestes deutschsprachiges Aufklärungsprojekt</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.sm-outing.de/">SM-Outing.de</a> – Ratgeber in Sachen <a href="Outing" title="Outing">Outing</a> und eventuell damit verbundener Probleme</li></ul>
<p><b>Vereinigungen</b>
</p>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bdsm.at/">bdsm.at</a> – BDSM in Österreich</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ig-bdsm.ch/">ig-bdsm.ch</a> – BDSM in der Schweiz</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.maydaysm.de/">maydaySM.de</a> – Krisenintervention und Adressenvermittlung in Notfällen</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.smjg.org/">smjg.org</a> – SMJG e. V. (BDSM Jugendvereinigung bis 27 Jahre)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.smart-ev.de/treffpunkte/uebersichtskarte/index.html">SMart Rhein-Ruhr e.V.</a> – BDSM in NRW</li></ul>
<p><b>Englischsprachige Websites</b>
</p>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.wipipedia.org/">wipipedia.org</a> – Ein <a href="Wiki" title="Wiki">Wiki</a>-Projekt. Freie Enzyklopädie des BDSM und Fetischismus</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-deneef-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-deneef_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-deneef_1-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-deneef_1-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-deneef_1-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text">Nele De Neef, Violette Coppens, Wim Huys, Manuel Morrens: <cite style="font-style:italic">Bondage-Discipline, Dominance-Submission and Sadomasochism (BDSM) From an Integrative Biopsychosocial Perspective: A Systematic Review</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Sexual Medicine</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>7</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>2</span>, Juni 2019, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%222050-1161%22&key=cql">2050-1161</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>129–144</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1016/j.esxm.2019.02.002">10.1016/j.esxm.2019.02.002</a></span>, <a class="external mw-magiclink-pmid" rel="nofollow" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30956128?dopt=Abstract">PMID 30956128</a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6525106/">PMC 6525106</a> (freier Volltext).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.atitle=Bondage-Discipline%2C+Dominance-Submission+and+Sadomasochism+%28BDSM%29+From+an+Integrative+Biopsychosocial+Perspective%3A+A+Systematic+Review&rft.au=Nele+De+Neef%2C+Violette+Coppens%2C+Wim+Huys%2C+...&rft.date=2019-06&rft.doi=10.1016%2Fj.esxm.2019.02.002&rft.genre=journal&rft.issn=2050-1161&rft.issue=2&rft.jtitle=Sexual+Medicine&rft.pages=129-144&rft.pmc=6525106&rft.pmid=30956128&rft.volume=7" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">David M. Ortmann, Richard A. Sprott: <i>Sexual Outsiders: Understanding BDSM Sexualities and Communities.</i> Rowman & Littlefield, 2013, ISBN 978-1-4422-1736-2, S. 15–16 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-Easton-Hardy-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Easton-Hardy_3-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Dossie Easton, Janet W. Hardy: <cite style="font-style:italic">The New Topping Book</cite>. Greenery Press, CA 2002, ISBN 1-890159-36-0, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>71</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.au=Dossie+Easton%2C+Janet+W.+Hardy&rft.btitle=The+New+Topping+Book&rft.date=2002&rft.genre=book&rft.isbn=1890159360&rft.pages=71&rft.place=CA&rft.pub=Greenery+Press" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Craig J. Forsyth, Heith Copes: <i>Encyclopedia of Social Deviance.</i> SAGE Publications, 2014, ISBN 978-1-4522-4033-6, S. 609.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="National_Coalition_for_Sexual_Freedom" title="National Coalition for Sexual Freedom">National Coalition for Sexual Freedom</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://secureservercdn.net/198.71.233.68/9xj.1d5.myftpupload.com/wp-content/uploads/2019/12/Consent-Violations-Survey.pdf"><i>Consent Violations Survey</i>, 2015</a> (PDF; 767 kB) abgerufen am 30. Mai 2020 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">David M. Ortmann, Richard A. Sprott: <i>Sexual Outsiders: Understanding BDSM Sexualities and Communities.</i> Rowman & Littlefield, 2013, ISBN 978-1-4422-1736-2, S. 38 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-Wiseman.47-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Wiseman.47_7-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
<a href="Jay_Wiseman" title="Jay Wiseman">Jay Wiseman</a>: <cite style="font-style:italic">SM 101: A Realistic Introduction</cite>. Greenery Press, CA 1998, ISBN 0-9639763-8-9, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>47</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.au=Jay+Wiseman&rft.btitle=SM+101%3A+A+Realistic+Introduction&rft.date=1998&rft.genre=book&rft.isbn=0963976389&rft.pages=47&rft.place=CA&rft.pub=Greenery+Press" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">David M. Ortmann, Richard A. Sprott: <i>Sexual Outsiders: Understanding BDSM Sexualities and Communities.</i> Rowman & Littlefield, 2013, ISBN 978-1-4422-1736-2, S. 20.</span>
</li>
<li id="cite_note-Miller-Devon-Granzig.55-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Miller-Devon-Granzig.55_9-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Phillip Miller, Molly Devon, William A. Granzig: <cite style="font-style:italic">Screw the Roses, Send Me the Thorns: The Romance and Sexual Sorcery of Sadomasochism</cite>. Mystic Rose Books, 1995, ISBN 0-9645960-0-8, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>55</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.au=Phillip+Miller%2C+Molly+Devon%2C+William+A.+Granzig&rft.btitle=Screw+the+Roses%2C+Send+Me+the+Thorns%3A+The+Romance+and+Sexual+Sorcery+of+Sadomasochism&rft.date=1995&rft.genre=book&rft.isbn=0964596008&rft.pages=55&rft.pub=Mystic+Rose+Books" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-Wiseman.305-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Wiseman.305_10-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Jay Wiseman: <cite style="font-style:italic">SM 101: A Realistic Introduction</cite>. CA 1998, ISBN 0-9639763-8-9, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>305</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.au=Jay+Wiseman&rft.btitle=SM+101%3A+A+Realistic+Introduction&rft.date=1998&rft.genre=book&rft.isbn=0963976389&rft.pages=305&rft.place=CA" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-Stein-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Stein_11-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
David Stein: <cite style="font-style:italic">S/M’s Copernican Revolution: From a Closed World to the Infinite Universe</cite>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.au=David+Stein&rft.btitle=S%2FM%E2%80%99s+Copernican+Revolution%3A+From+a+Closed+World+to+the+Infinite+Universe&rft.genre=book" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Meg Barker, Alessandra Iantaffi, Camel Gupta: <i>Kinky clients, kinky counselling? The challenges and potentials of BDSM.</i> In: Lindsey Moon (Hrsg.): <i>Feeling Queer or Queer Feelings: Radical Approaches to Counselling: Sex, Sexualities and Genders.</i> Routledge, London 2007, ISBN 978-0-415-38521-3, S. 106–124 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Jill D. Weinberg: <i>Consensual Violence.</i> Univ of California Press, 2016, ISBN 978-0-520-29066-2 Negotiated Consent, S. 54 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Bill Henkin, Sybil Holiday: <i>Consensual Sadomasochism: How to Talk About It and How to Do It Safely.</i> Daedalus Publishing Company 1996, ISBN 1-881943-12-7, S. 80–94 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">David M. Ortmann, Richard A. Sprott: <i>Sexual Outsiders: Understanding BDSM Sexualities and Communities.</i> Rowman & Littlefield Publishers, 2012, ISBN 978-1-4422-1735-5, S. 38 ff. (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Datenschlag" title="Datenschlag">Datenschlag</a>–<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.daten-schlag.org/papiertiger/lexikon/covern.html">Der Papiertiger: <i>Covern</i></a> vgl. <a href="SMJG" title="SMJG">SMJG</a> – <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.smjg.org/angebote/covern/">Covern</a></span>
</li>
<li id="cite_note-Hoffmann.Sadomasochismus.42-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Hoffmann.Sadomasochismus.42_17-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Arne Hoffmann: <cite style="font-style:italic">Das Lexikon des Sadomasochismus. Der Inside-Führer zur dunklen Erotik: Praktiken und Instrumente, Personen und Institutionen, Literatur und Film, Politik und Philosophie.</cite> Schwarzkopf & Schwarzkopf, 2000, ISBN 3-89602-290-3, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>42</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.au=Arne+Hoffmann&rft.btitle=Das+Lexikon+des+Sadomasochismus.+Der+Inside-F%C3%BChrer+zur+dunklen+Erotik%3A+Praktiken+und+Instrumente%2C+Personen+und+Institutionen%2C+Literatur+und+Film%2C+Politik+und+Philosophie.&rft.date=2000&rft.genre=book&rft.isbn=3896022903&rft.pages=42&rft.pub=Schwarzkopf+%26+Schwarzkopf" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-Miller-Devon-Granzig.95ff-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Miller-Devon-Granzig.95ff_18-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Phillip Miller, Molly Devon, William A. Granzig: <cite style="font-style:italic">Screw the Roses, Send Me the Thorns: The Romance and Sexual Sorcery of Sadomasochism</cite>. Mystic Rose Books, 1995, ISBN 0-9645960-0-8, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>95<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>ff</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.au=Phillip+Miller%2C+Molly+Devon%2C+William+A.+Granzig&rft.btitle=Screw+the+Roses%2C+Send+Me+the+Thorns%3A+The+Romance+and+Sexual+Sorcery+of+Sadomasochism&rft.date=1995&rft.genre=book&rft.isbn=0964596008&rft.pages=95+ff&rft.pub=Mystic+Rose+Books" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">David M. Ortmann, Richard A. Sprott: <i>Sexual Outsiders: Understanding BDSM Sexualities and Communities.</i> Rowman & Littlefield Publishers, 2012, ISBN 978-1-4422-1735-5, S. 38, Studie durchgeführt von CARAS (Community-Academic Consortium for Research on Alternative Sexualities), 2009 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">David M. Ortmann, Richard A. Sprott: <i>Sexual Outsiders: Understanding BDSM Sexualities and Communities.</i> Rowman & Littlefield Publishers, 2012, ISBN 978-1-4422-1735-5, S. 38 ff. (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-Wiseman.111-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Wiseman.111_21-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
<a href="Jay_Wiseman" title="Jay Wiseman">Jay Wiseman</a>: <cite style="font-style:italic">SM 101: A Realistic Introduction</cite>. Greenery Press, CA 1998, ISBN 0-9639763-8-9, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>111</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.au=Jay+Wiseman&rft.btitle=SM+101%3A+A+Realistic+Introduction&rft.date=1998&rft.genre=book&rft.isbn=0963976389&rft.pages=111&rft.place=CA&rft.pub=Greenery+Press" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Gavin Brown, Jason Lim, Kath Browne: <i>Geographies of Sexualities: Theory, Practices and Politics.</i> Ashgate Publishing, 2012, ISBN 978-0-7546-7852-6, S. 97 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-Grimme-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Grimme_23-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
<a href="Matthias_T._J._Grimme" title="Matthias T. J. Grimme">Matthias T. J. Grimme</a>: <cite style="font-style:italic">Das Bondage-Handbuch. Anleitung zum einvernehmlichen Fesseln</cite>. 9. Auflage. Charon-Verlag, Hamburg 2012, ISBN 978-3-931406-71-4.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.au=Matthias+T.+J.+Grimme&rft.btitle=Das+Bondage-Handbuch.+Anleitung+zum+einvernehmlichen+Fesseln&rft.date=2012&rft.edition=9.&rft.genre=book&rft.isbn=9783931406714&rft.place=Hamburg&rft.pub=Charon-Verlag" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">Norman Breslow, Linda Evans, Jill Langley: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">On the Prevalence and Roles of Females in the Sadomasochistic Subculture: Report of an Empirical Study</cite>. In: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Archives of Sexual Behavior</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>14</span>, 1985, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>303–317</span> (englisch).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.atitle=On+the+Prevalence+and+Roles+of+Females+in+the+Sadomasochistic+Subculture%3A+Report+of+an+Empirical+Study&rft.au=Norman+Breslow%2C+Linda+Evans%2C+Jill+Langley&rft.btitle=Archives+of+Sexual+Behavior&rft.date=1985&rft.genre=book&rft.pages=303-317&rft.volume=14" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text">Leland Elliott, Cynthia Brantley: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Sex on Campus: The Naked Truth about the Real Sex Lives of College Students</cite>. Random House, New York 1997, ISBN 0-679-74630-7 (englisch).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.au=Leland+Elliott%2C+Cynthia+Brantley&rft.btitle=Sex+on+Campus%3A+The+Naked+Truth+about+the+Real+Sex+Lives+of+College+Students&rft.date=1997&rft.genre=book&rft.isbn=0679746307&rft.place=New+York&rft.pub=Random+House" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">E.L Discipline: <i>The Seduction of Discipline.</i> AuthorHouse, 2017, ISBN 978-1-5246-9603-0. Siehe <i>Introduction</i> (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Datenschlag" title="Datenschlag">Datenschlag</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.daten-schlag.org/papiertiger/lexikon/ds.html">Papiertiger – DS</a></i></span>
</li>
<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text">vgl. Pets-Bibliothek: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.pets-and-owners.de/lib/feeling/index.html">Spielgefühl</a></i></span>
</li>
<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text">Peter L. Dancer, <a href="Peggy_J._Kleinplatz" class="mw-redirect" title="Peggy J. Kleinplatz">Peggy J. Kleinplatz</a>, <a href="Charles_Moser" class="mw-redirect" title="Charles Moser">Charles Moser</a>: <i>24/7 SM slavery.</i> In: <i>Journal of Homosexuality.</i> Band 50, Heft 2–3, 2006, S. 81–101, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1300/J082v50n02_05">10.1300/J082v50n02_05</a></span> (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Datenschlag" title="Datenschlag">Datenschlag</a>: <i><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20210117192849/https://www.daten-schlag.org/papiertiger/lexikon/Sklavenvertrag.html">Papiertiger – Sklavenvertrag</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-position:center right!important;background-repeat:no-repeat!important}body.skin-minerva .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/OOjs_UI_icon_external-link-ltr-progressive.svg")!important;background-size:10px!important;padding-right:13px!important}body.skin-timeless .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a,body.skin-monobook .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/MediaWiki_external_link_icon.svg")!important;padding-right:13px!important}body.skin-vector .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/Link.ernal-small-ltr-progressive.svg")!important;background-size:0.857em!important;padding-right:1em!important}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=https%3A%2F%2Fwww.daten-schlag.org%2Fpapiertiger%2Flexikon%2FSklavenvertrag.html">Originals</a></span> vom 17. Januar 2021 im </i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a><i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/https://www.daten-schlag.org/papiertiger/lexikon/Sklavenvertrag.html">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.daten-schlag.org/papiertiger/lexikon/Sklavenvertrag.html">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.daten-schlag.org</span></i></span>
</li>
<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text">Steeltoys: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.steeltoyz.de/inspiration/bdsm/anleitungen-ratgeber/der-sklavenvertrag-als-muster-so-kann-er-aussehen">Beispiel eines Sklavenvertrags</a></span>
</li>
<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text">David M. Ortmann, Richard A. Sprott: <i>Sexual Outsiders: Understanding BDSM Sexualities and Communities.</i> Rowman & Littlefield Publishers, 2012, ISBN 978-1-4422-1735-5, S. 39 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-33">↑</a></span> <span class="reference-text">Kurt & Ronel: <i> Addicted to Pain.</i> In: <i>International Journal of Offender Therapy and Comparative Criminology.</i> Ausgabe 61, Nummer 15, November 2017. <a class="external mw-magiclink-pmid" rel="nofollow" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26847638?dopt=Abstract">PMID 26847638</a>. <a href="https://doi.org/10.1177/0306624X15627804" class="extiw external" title="doi:10.1177/0306624X15627804">doi:10.1177/0306624X15627804</a> (englisch).</span>
</li>
<li id="cite_note-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-34">↑</a></span> <span class="reference-text">Bert Cutler: <i>Partner selection, power dynamics, and sexual bargaining in self-defined BDSM couples.</i> The Institute for Advanced Study of Human Sexuality, San Francisco 2003 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-35">↑</a></span> <span class="reference-text">FUMA: Fachstelle Gender und Diversität: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gender-nrw.de/sexarbeit/"><i>Sexarbeit</i></a>, abgerufen am 26. Mai 2020.</span>
</li>
<li id="cite_note-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-36">↑</a></span> <span class="reference-text">C. Seib, M. P. Dunne, J. Fischer, J. M. Najman: <i>Commercial sexual practices before and after legalization in Australia.</i> In: <i>Arch Sex Behav.</i> Band 39, Nr. 4, Aug 2010, S. 979–989. Epub 2008 Dec 30. <a class="external mw-magiclink-pmid" rel="nofollow" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19115101?dopt=Abstract">PMID 19115101</a> (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-37">↑</a></span> <span class="reference-text">T. E. Murray, T. R. Murrell: <i>The Language of Sadomasochism: A Glossary and Linguistic Analysis.</i> Greenwood, 1989, ISBN 0-313-26481-3, S. 4–6 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-38">↑</a></span> <span class="reference-text">Misty Luminais: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20141110081425/https://research.wsulibs.wsu.edu/xmlui/bitstream/handle/2376/4093/Luminais_wsu_0251E_10404.pdf?sequence=1">In the Habit of Being Kinky: Practice and Resistance in a BDSM Community Texas</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=https%3A%2F%2Fresearch.wsulibs.wsu.edu%2Fxmlui%2Fbitstream%2Fhandle%2F2376%2F4093%2FLuminais_wsu_0251E_10404.pdf%3Fsequence%3D1">Originals</a></span> vom 10. November 2014 im </i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a><i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/https://research.wsulibs.wsu.edu/xmlui/bitstream/handle/2376/4093/Luminais_wsu_0251E_10404.pdf?sequence=1">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://research.wsulibs.wsu.edu/xmlui/bitstream/handle/2376/4093/Luminais_wsu_0251E_10404.pdf?sequence=1">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/research.wsulibs.wsu.edu</span></i>(PDF), Washington State University, 2010, S. 121, abgerufen am 29. Mai 2020 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-39">↑</a></span> <span class="reference-text">The Emblem Projekt: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://emblemproject.sagcs.net/history.html">History</a></i> (englisch), abgerufen am 29. Mai 2020.</span>
</li>
<li id="cite_note-40"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-40">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Datenschlag" title="Datenschlag">Datenschlag</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.daten-schlag.org/papiertiger/lexikon/ring_der_o.html">Papiertiger – Ring der O</a></i></span>
</li>
<li id="cite_note-41"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-41">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20110510022233/http://www.bdsmrights.com/">BDSMRIGHTS.com</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 10. Mai 2011 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-42"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-42">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Thomas_Hecken" title="Thomas Hecken">Thomas Hecken</a>, <a href="Marcus_S._Kleiner" title="Marcus S. Kleiner">Marcus S. Kleiner</a> (Hrsg.): <i>Handbuch Popkultur.</i> Springer, 2007, ISBN 978-3-476-05601-6, S. 87–92 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-43"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-43">↑</a></span> <span class="reference-text">Lewis Call: <i>BDSM in American Science Fiction and Fantasy.</i> Palgrave Macmillan, 2013, ISBN 978-0-230-34804-2, S. 28–58 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-44"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-44">↑</a></span> <span class="reference-text">T. E. Murray, T. R. Murrell: <i>The Language of Sadomasochism: A Glossary and Linguistic Analysis.</i> Greenwood, 1989, ISBN 0-313-26481-3, S. 4–5 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-45"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-45">↑</a></span> <span class="reference-text">Richters, Visser, Rissel, Grulich, Smith: <i>Demographic and Psychosocial Features of Participants in Bondage and Discipline, “Sadomasochism” or Dominance and Submission (BDSM): Data from a National Survey.</i> In: <i>Journal of Sexual Medicine.</i> Ausgabe 5, 2008, S. 1660–1668 online verfügbar unter <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.researchgate.net/publication/5521485_Demographic_and_Psychosocial_Features_of_Participants_in_Bondage_and_Discipline_Sadomasochism_or_Dominance_and_Submission_BDSM_Data_from_a_National_Survey">Researchgate.net</a> (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-46"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-46">↑</a></span> <span class="reference-text">Joyal: <i>What Exactly Is an Unusual Sexual Fantasy?</i> In: <i>Journal of Sexual Medicine.</i> Band 12, Nr. 2, 2015, S. 328–340 online verfügbar unter <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.researchgate.net/publication/267627883_What_Exactly_Is_an_Unusual_Sexual_Fantasy">Researchgate.net</a> (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-47"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-47">↑</a></span> <span class="reference-text">Eine weitere ausführliche Sammlung unterschiedlichster wissenschaftlicher Studien findet sich unter <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.daten-schlag.org/txt/statistik.html"><i>Datenschlag: Nackte Fakten – Statistik für Zahlenfetischisten.</i></a></span>
</li>
<li id="cite_note-48"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-48">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20090315002702/http://www.durex.com/cm/gss2005results.asp"><i>Durex Global Sex Survey 2005</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 15. März 2009 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>), S. 15 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-49"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-49">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20060409075701/http://www.durex.com/cm/gss2004result.pdf"><i>Durex Global Sex Survey 2004</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 9. April 2006 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>), S. 14 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-50"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-50">↑</a></span> <span class="reference-text">Tagesspiegel.de vom 13. Februar 2015: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/feuerwehr-von-london-erwartet-sexunfaelle-der-fifty-shades-of-grey-effekt/11371662.html"><i>Feuerwehr erwartet Sexunfälle</i></a>, abgerufen am 1. Juni 2020.</span>
</li>
<li id="cite_note-51"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-51">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/fifty-shades-of-grey-und-die-folgen-baumarktmitarbeiter-in-england-zur-hoeflichkeit-angehalten/11352738.html"><i>50 Shades of Grey und die Folgen: Baumarktmitarbeiter zur Höflichkeit angehalten.</i></a> tagesspiegel.de, 10. Februar 2015, abgerufen am 1. Juni 2020.</span>
</li>
<li id="cite_note-52"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-52">↑</a></span> <span class="reference-text">Davy, Santos, Bertone, Thoreson, Wieringa: <i>The SAGE Handbook of Global Sexualities.</i> SAGE, 2020, ISBN 978-1-5264-2412-9. Vgl. Abschnitt Subsets of BDSM Communities (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-53"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-53">↑</a></span> <span class="reference-text">Margot Weiss: <i>Techniques of Pleasure: BDSM and the Circuits of Sexuality.</i> Duke University Press, 2011, ISBN 978-0-8223-5159-7 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-54"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-54">↑</a></span> <span class="reference-text">Staci Newmahr: <i>Playing on the Edge: Sadomasochism, Risk, and Intimacy.</i> Indiana University Press, 2011, ISBN 978-0-253-22285-5 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-55"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-55">↑</a></span> <span class="reference-text">Wismeijer, van Assen: <i>Psychological Characteristics of BDSM Practitioners</i> in The Journal of Sexual Medicine, 2013, Ausgabe 10 Band 8, S. 1943–1952 <a href="https://doi.org/10.1111/jsm.12192" class="extiw external" title="doi:10.1111/jsm.12192">doi:10.1111/jsm.12192</a>. <a class="external mw-magiclink-pmid" rel="nofollow" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23679066?dopt=Abstract">PMID 23679066</a> (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-56"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-56">↑</a></span> <span class="reference-text">Hébert, Weaver: <i>An examination of personality characteristics associated with BDSM orientations.</i> In: <i>The Canadian Journal of Human Sexuality.</i> Ausgabe 24, Nr. 1, 2004, S. 49–62. <a href="https://doi.org/10.3138/cjhs.2467" class="extiw external" title="doi:10.3138/cjhs.2467">doi:10.3138/cjhs.2467</a> (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-57"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-57">↑</a></span> <span class="reference-text">Roland Weierstall, Gilda Giebel: <i>The Sadomasochism Checklist: A Tool for the Assessment of Sadomasochistic Behavior.</i> In: <i>Archives of Sexual Behavior.</i> Band 46, Ausgabe 3, 2017, S. 735–745. <a class="external mw-magiclink-pmid" rel="nofollow" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27488306?dopt=Abstract">PMID 27488306</a> (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-58"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-58">↑</a></span> <span class="reference-text">Wilson: <i>The Sex Fantasy Questionnaire: An update.</i> In: <i>Sexual and Relationship Therapy.</i> Ausgabe 25, Nummer 1, 2010, S. 68–72 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-59"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-59">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Roy_Baumeister" title="Roy Baumeister">Roy Baumeister</a>: <i>Gender differences in masochistic scripts.</i> In: <i>Journal of Sex Research.</i> Band 25, Ausgabe 4, 1988, S. 478–499 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-60"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-60">↑</a></span> <span class="reference-text">Prior: <i>Women’s Perspectives of BDSM Power Exchange.</i> In: <i>Electronic Journal of Human Sexuality.</i> Ausgabe 16, 2013 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-61"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-61">↑</a></span> <span class="reference-text">Carmen M. Cusack: <i>Criminal Justice Handbook on Masculinity, Male Aggression, and Sexuality.</i> Charles C Thomas Publisher, 2015, ISBN 978-0-398-08146-1, S. 44 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-62"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-62">↑</a></span> <span class="reference-text">Victor Canning: <i>QuerVerbindungen.</i> LIT Verlag, 2008, ISBN 978-3-8258-8879-4, S. 85.</span>
</li>
<li id="cite_note-63"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-63">↑</a></span> <span class="reference-text">R. Chamberlain: <i>“Prejudice” in Sex and Society.</i> Marshall Cavendish Corporation, 2010, ISBN 978-0-7614-7905-5, S. 736 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-64"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-64">↑</a></span> <span class="reference-text">Womenshealth <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.womenshealth.de/love/sex/eine-domina-erklaert-was-bdsm-wirklich-ist/">Eine Domina erklärt…</a></i> 1. Juni 2018, abgerufen am 31. Mai 2020.</span>
</li>
<li id="cite_note-65"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-65">↑</a></span> <span class="reference-text">Susan Wright: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://secureservercdn.net/198.71.233.68/9xj.1d5.myftpupload.com/wp-content/uploads/2019/12/Violence-Discrimination-Against-Sexual-Minorities-Survey.pdf">Second National Survey of Violence & Discrimination Against Sexual Minorities 2008</a></i> (PDF; 308 kB) (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-66"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-66">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://content.cdlib.org/view?docId=tf1v19n4tx&doc.view=entire_text"><i>Guide to the Women Against Violence in Pornography and the Media Records, 1977–1983.</i></a> The Gay, Lesbian, Bisexual, Transgender Historical Society, 1999 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-67"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-67">↑</a></span> <span class="reference-text">Zur generellen Rolle von Frauen in der sadomasochistischen Subkultur vgl. z. B. die ausführliche Darstellung bei Breslow u. a.: <i>On the Prevalence and Roles of Females in the Sadomasochistic Subculture: Report of an Empirical Study.</i> In: <i>Archives of Sexual Behaviour.</i> 14/1985, S. 303–317. Nachgedruckt in Thomas S. Weinberg (Hrsg.): <i> S&M – Studies in Dominance and Submission.</i> Prometheus Books, New York 1995, ISBN 0-87975-978-X (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-68"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-68">↑</a></span> <span class="reference-text">Emma Healey: <i>Lesbian Sex Wars.</i> Virago, 1996, ISBN 1-86049-230-4 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-69"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-69">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Alice_Schwarzer" title="Alice Schwarzer">Alice Schwarzer</a>: <i>Weiblicher Masochismus ist Kollaboration!</i> In: <i>EMMA.</i> Band 2, 1991.</span>
</li>
<li id="cite_note-70"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-70">↑</a></span> <span class="reference-text">Kathrin Passig, Ira Strübel: <i>Die Wahl der Qual.</i> Rowohlt Verlag, 2000, ISBN 3-499-60944-4, Kapitel 5 <i>Dürfen die das? – Die Rechtsablage</i>, Abschnitt <i>Exkurs: Die PorNO-Kampagne in Deutschland.</i></span>
</li>
<li id="cite_note-71"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-71">↑</a></span> <span class="reference-text">Laura Frost: <i>Sex Drives: Fantasies of Fascism in Literary Modernism.</i> Cornell University Press, 2002, ISBN 0-8014-3894-2, S. 28 ff. (englisch).</span>
</li>
<li id="cite_note-72"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-72">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Susan_Sontag" title="Susan Sontag">Susan Sontag</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://marcuse.faculty.history.ucsb.edu/classes/33d/33dTexts/SontagFascinFascism75.htm"><i>Fascinating Fascism.</i></a> In: <i>ucsb.edu.</i> 6. Februar 1975, abgerufen am 30. September 2020 (englisch; Kopie).</span>
</li>
<li id="cite_note-73"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-73">↑</a></span> <span class="reference-text">Ariane Cruz: <i>The Color of Kink: Black Women, BDSM, and Pornography.</i> New York University Press, 2016, ISBN 978-1-4798-2746-6, S. 40–49 (englisch).</span>
</li>
<li id="cite_note-Pollard_2019:xxx-74"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Pollard_2019:xxx_74-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Tom Pollard: <i>Sadomasochism, Popular Culture and Revolt, A Pornography of Violence.</i> Routledge, 2019, ISBN 978-0-367-21759-4, S. ?? (englisch).</span>
</li>
<li id="cite_note-75"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-75">↑</a></span> <span class="reference-text">Isabel Kershner: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nytimes.com/2007/09/06/world/middleeast/06stalags.html"><i>Jerusalem Journal Israel’s Unexpected Spinoff From a Holocaust Trial.</i></a> In: <i><a href="The_New_York_Times" title="The New York Times">The New York Times</a>.</i> 6. September 2007, abgerufen am 30. September 2020 (englisch).</span>
</li>
<li id="cite_note-76"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-76">↑</a></span> <span class="reference-text">Kriss Ravetto: <i>Unmaking of Fascist Aesthetics.</i> University of Minnesota Press, Minneapolis 2001, ISBN 0-8166-3743-1, S. 120–127 (englisch).</span>
</li>
<li id="cite_note-77"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-77">↑</a></span> <span class="reference-text">Adam Geczy, Vicki Karaminas: <i>Queer Style.</i> Bloomsbury Academic, 2013, ISBN 978-1-84788-736-8, Kapitel <i>Military Uniforms and the Gestapo</i> (englisch).</span>
</li>
<li id="cite_note-78"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-78">↑</a></span> <span class="reference-text">Alison M. Moore: <i>Sexual Myths of Modernity: Sadism, Masochism, and Historical Teleology.</i> Lexington Books, 2015, ISBN 978-0-7391-3077-3, S. 176–177 (englisch).</span>
</li>
<li id="cite_note-79"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-79">↑</a></span> <span class="reference-text">R. Chamberlain: <i>Prejudice</i> in Sex and Society, Marshall Cavendish Corporation, 2010, ISBN 978-0-7614-7905-5, S. 736 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-80"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-80">↑</a></span> <span class="reference-text">Elisabeth Wagner: <i>Grenzbewusster Sadomasochismus: SM-Sexualität zwischen Normbruch und Normbestätigung.</i> transcript Verlag, 2014, ISBN 978-3-8376-2870-8, S. 109–115.</span>
</li>
<li id="cite_note-81"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-81">↑</a></span> <span class="reference-text">Biman Basu: <i>The Commerce of Peoples: Sadomasochism and African American Literature</i> Lexington, 2012, ISBN 978-0-7391-6743-4 Kap. 8 <i>Neoslave Narratives and Sadomasochism</i>, S. 139 ff. (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-Janus-82"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Janus_82-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Samuel S. Janus, Cynthia L. Janus: <cite style="font-style:italic">The Janus Report on Sexual Behavior</cite>. Wiley, New York 1993, ISBN 0-471-01614-4.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.au=Samuel+S.+Janus%2C+Cynthia+L.+Janus&rft.btitle=The+Janus+Report+on+Sexual+Behavior&rft.date=1993&rft.genre=book&rft.isbn=0471016144&rft.place=New+York&rft.pub=Wiley" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-elliott-83"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-elliott_83-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Leland Elliott, Cynthia Brantley: <cite style="font-style:italic">Sex on Campus</cite>. <a href="Random_House_(Verlag)" title="Random House (Verlag)">Random House</a>, New York 1997.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.au=Leland+Elliott%2C+Cynthia+Brantley&rft.btitle=Sex+on+Campus&rft.date=1997&rft.genre=book&rft.place=New+York&rft.pub=Random+House" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-84"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-84">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="National_Coalition_for_Sexual_Freedom" title="National Coalition for Sexual Freedom">National Coalition for Sexual Freedom</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://secureservercdn.net/198.71.233.68/9xj.1d5.myftpupload.com/wp-content/uploads/2019/12/Violence-Discrimination-Against-Sexual-Minorities-Survey.pdf">Survey of <i>Violence & Discrimination Against Sexual Minorities</i></a> 2008 (PDF; 308 kB) abgerufen am 30. Mai 2020 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-moser-85"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-moser_85-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-moser_85-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-moser_85-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Charles Moser: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic"><i>Sadomasochism</i></cite>. In: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Journal of Social Work & Human Sexuality</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>7</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1</span>. <a href="Taylor_%26_Francis" title="Taylor & Francis">Taylor & Francis</a>, Januar 1988, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220276-3850%22&key=cql">0276-3850</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>43–56</span> (englisch).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.atitle=Sadomasochism&rft.au=Charles+Moser&rft.date=1988-01&rft.genre=journal&rft.issn=0276-3850&rft.issue=1&rft.jtitle=Journal+of+Social+Work+%26+Human+Sexuality&rft.pages=43-56&rft.pub=Taylor+%26+Francis&rft.volume=7" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-86"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-86">↑</a></span> <span class="reference-text">NCSF: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://ncsfreedom.org/who-we-are/the-history-of-the-ncsf/">History of the NCSF</a> (englisch) abgerufen am 20. Juni 2020.</span>
</li>
<li id="cite_note-87"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-87">↑</a></span> <span class="reference-text">SFC: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.sfc.org.uk/about-2/history/"><i>History</i></a> (englisch) abgerufen am 20. Juni 2020.</span>
</li>
<li id="cite_note-88"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-88">↑</a></span> <span class="reference-text">Elisabeth Wagner: <i>Grenzbewusster Sadomasochismus: SM-Sexualität zwischen Normbruch und Normbestätigung.</i> transcript Verlag, 2014, ISBN 978-3-8376-2870-8, S. 117.</span>
</li>
<li id="cite_note-89"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-89">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.daten-schlag.org/txt/smpabes.html"><i>Datenschlag: Papiertiger – <i>SM-Partys</i>.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 11. November 2010</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABDSM&rft.title=Datenschlag%3A+Papiertiger+%E2%80%93+%27%27SM-Partys%27%27&rft.description=Datenschlag%3A+Papiertiger+%E2%80%93+%27%27SM-Partys%27%27&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.daten-schlag.org%2Ftxt%2Fsmpabes.html"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-90"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-90">↑</a></span> <span class="reference-text">Dossie Easton, Janet W. Hardy: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic"><i>The New Topping Book</i></cite>. 2002, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>163</span> (englisch).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.au=Dossie+Easton%2C+Janet+W.+Hardy&rft.btitle=The+New+Topping+Book&rft.date=2002&rft.genre=book&rft.pages=163" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-91"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-91">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://icd.who.int/browse11/l-m/en#/http://id.who.int/icd/entity/2110604642">ICD-11 – Mortality and Morbidity Statistics – Paraphilic disorders</a></span>
</li>
<li id="cite_note-92"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-92">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://icd.who.int/browse11/l-m/en#/http://id.who.int/icd/entity/1890228613">ICD-11 for Mortality and Morbidity Statistics – 6D33 Coercive sexual sadism disorder</a> abgerufen am 27. Mai 2020.</span>
</li>
<li id="cite_note-93"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-93">↑</a></span> <span class="reference-text">ICD-10-GM Version 2005.</span>
</li>
<li id="cite_note-94"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-94">↑</a></span> <span class="reference-text">Vergl. hierzu <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20080509200513/http://www.revisef65.org/denmark.html">revisef65.org</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.revisef65.org%2Fdenmark.html">Originals</a></span> vom 9. Mai 2008 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.revisef65.org/denmark.html">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.revisef65.org/denmark.html">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.revisef65.org</span></span>
</li>
<li id="cite_note-95"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-95">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Rex Wockner: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.sfbaytimes.com/index.php?sec=article&article_id=9530"><i>Gay Declaration to be Presented To UN General Assembly.</i></a> In: <i>San Francisco Bay Times.</i> 27. November 2008,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 25. Juni 2009</span> (englisch): „Sweden’s National Board of Health and Welfare will strike […] sadomasochism […] from the list.“</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABDSM&rft.title=Gay+Declaration+to+be+Presented+To+UN+General+Assembly&rft.description=Gay+Declaration+to+be+Presented+To+UN+General+Assembly&rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.sfbaytimes.com%2Findex.php%3Fsec%3Darticle%26article_id%3D9530&rft.creator=Rex+Wockner&rft.date=2008-11-27&rft.language=en"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-96"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-96">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="ReviseF65" title="ReviseF65">ReviseF65</a> <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20100206222549/http://www.revisef65.org/friskmelding_eng.html">Norway</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.revisef65.org%2Ffriskmelding_eng.html">Originals</a></span> vom 6. Februar 2010 im </i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a><i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.revisef65.org/friskmelding_eng.html">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.revisef65.org/friskmelding_eng.html">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.revisef65.org</span></i> abgerufen am 27. Mai 2020.</span>
</li>
<li id="cite_note-97"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-97">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="ReviseF65" title="ReviseF65">ReviseF65</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20110621034733/http://www.revisef65.org/finland_eng.html"><i>Finland</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.revisef65.org%2Ffinland_eng.html">Originals</a></span> vom 21. Juni 2011 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.revisef65.org/finland_eng.html">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.revisef65.org/finland_eng.html">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.revisef65.org</span> abgerufen am 27. Mai 2020.</span>
</li>
<li id="cite_note-98"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-98">↑</a></span> <span class="reference-text">Richard B. Krueger, Geoffrey M. Reed, Michael B. First, Adele Marais, Eszter Kismodi, Peer Briken: <i>Proposals for Paraphilic Disorders in the International Classification of Diseases and Related Health Problems, Eleventh Revision (ICD-11).</i> In: <i>Archives of Sexual Behavior.</i> Band 46, Nr. 5, 2017, S. 1529–1545. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5487931/">PMC 5487931</a> (freier Volltext)</span>
</li>
<li id="cite_note-99"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-99">↑</a></span> <span class="reference-text">Merissa Nathan Gerson: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.theatlantic.com/health/archive/2015/01/bdsm-versus-the-dsm/384138/"><i>BDSM Versus the DSM. A history of the fight that got kink de-classified as mental illness.</i></a> <a href="The_Atlantic" title="The Atlantic">The Atlantic</a>, 13. Januar 2015.</span>
</li>
<li id="cite_note-100"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-100">↑</a></span> <span class="reference-text">Justin Lehmiller: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.lehmiller.com/blog/2013/6/10/what-the-dsm-5-means-for-the-diagnosis-and-treatment-of-sexu.html"><i>What The DSM-5 Means For The Diagnosis And Treatment Of Sexual Issues.</i></a> Sex & Psychology, 10. Juni 2013, abgerufen am 27. Mai 2020.</span>
</li>
<li id="cite_note-101"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-101">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="B%C3%A9n%C3%A9dict_Augustin_Morel" title="Bénédict Augustin Morel">Bénédict Augustin Morel</a>: <i>Traité des dégénérescences physiques, intellectuelles et morales de l’espèce humaine et des causes qui produisent ces varitétés maladives.</i> Paris 1857 (französisch; zu Deutsch: „Abhandlung über die physischen, intellektuellen und moralischen Entartungen des Menschengeschlechts […]“)</span>
</li>
<li id="cite_note-102"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-102">↑</a></span> <span class="reference-text">H. Schott, R. Tölle: <i>Geschichte der Psychiatrie: Krankheitslehren, Irrwege, Behandlungsformen.</i> Beck, München 2006, ISBN 3-406-53555-0, S. 102: <i>Das Degenerationsmodell in der Psychiatrie</i>.</span>
</li>
<li id="cite_note-103"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-103">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.archive.org/details/b21272104/page/n4/mode/1up"><i>Psychopathia sexualis.</i></a></span><span style="display: none;"><a rel="nofollow" class="external free" href="http://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D~IA%3Db21272104~MDZ%3D%0A~SZ%3Dn4~doppelseitig%3D~LT%3D%27%27Psychopathia%20sexualis.%27%27~PUR%3D">http://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D~IA%3Db21272104~MDZ%3D%0A~SZ%3Dn4~doppelseitig%3D~LT%3D%27%27Psychopathia%20sexualis.%27%27~PUR%3D</a></span> 13. vermehrte Ausgabe, Stuttgart 1907.</span>
</li>
<li id="cite_note-104"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-104">↑</a></span> <span class="reference-text">Elisabeth Wagner: <i>Grenzbewusster Sadomasochismus: SM-Sexualität zwischen Normbruch und Normbestätigung.</i> Transcript, Bielefeld 2014, ISBN 978-3-8376-2870-8, S. 59–60.</span>
</li>
<li id="cite_note-105"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-105">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Havelock_Ellis" title="Havelock Ellis">Havelock Ellis</a>: <i>Studies in the Psychology of Sex.</i> University Press, London/Watford 1897 (englisch).</span>
</li>
<li id="cite_note-Benecke_2009:26–27-106"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Benecke_2009:26–27_106-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Lydia Benecke: <i>Ist das Persönlichkeitskonstrukt „Experience Seeking“ bei Sadomasochisten stärker ausgeprägt als bei Nicht-Sadomasochisten?</i> Psychologische Diplomarbeit Universität Bochum 2009, S. 26–27 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.benecke-psychology.com/files/DIPLOMARBEIT_LYDIA_BENECKE_GEB_WAWRZYNIAK.PDF#page=26">PDF: 1,1 MB, 180 Seiten</a> auf benecke-psychology.com).</span>
</li>
<li id="cite_note-107"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-107">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Sigmund_Freud" title="Sigmund Freud">Sigmund Freud</a>: <i>Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie.</i> 1905 (2. Auflage von 1909 online: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.psychanalyse.lu/Freud/FreudDreiAbhandlungen.pdf">PDF</a> auf psychanalyse.lu).</span>
</li>
<li id="cite_note-108"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-108">↑</a></span> <span class="reference-text">Sigmund Freud: <i>Triebe und Triebschicksale.</i> 1915 (<i>Psychologie des Unbewußten.</i> Studienausgabe, Band III, Fischer, Frankfurt am Main, Sonderausgabe 2000, ISBN 3-596-50360-4).</span>
</li>
<li id="cite_note-109"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-109">↑</a></span> <span class="reference-text">G. Stumm, A. Pritz (Hrsg.): <i>Wörterbuch der Psychotherapie.</i> 2009, ISBN 978-3-211-99130-5, Kapitel <i>Sadismus</i>.</span>
</li>
<li id="cite_note-110"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-110">↑</a></span> <span class="reference-text">Elisabeth Wagner: <i>Grenzbewusster Sadomasochismus: SM-Sexualität zwischen Normbruch und Normbestätigung.</i> Transcript, Bielefeld 2014, ISBN 978-3-8376-2870-8, S. 64–67.</span>
</li>
<li id="cite_note-111"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-111">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Isidor_Sadger" title="Isidor Sadger">Isidor Sadger</a>: <cite style="font-style:italic">Über den sado-masochistischen Komplex.</cite> In: <cite style="font-style:italic">Jahrbuch für psychoanalytische und psychopathologische Forschungen</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>5</span>, 1913, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>157–232</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.atitle=%C3%9Cber+den+sado-masochistischen+Komplex.&rft.au=Isidor+Sadger&rft.btitle=Jahrbuch+f%C3%BCr+psychoanalytische+und+psychopathologische+Forschungen&rft.date=1913&rft.genre=book&rft.pages=157-232&rft.volume=5" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-112"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-112">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Eberhard_Schorsch" title="Eberhard Schorsch">Eberhard Schorsch</a>, Nikolaus Becker: <i>Angst, Lust, Zerstörung. Sadismus als soziales und kriminelles Handeln. Zur Psychodynamik sexueller Tötungen.</i> In: <i>Beiträge zur Sexualforschung.</i> Band 78.</span>
</li>
<li id="cite_note-113"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-113">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Volkmar_Sigusch" title="Volkmar Sigusch">Volkmar Sigusch</a>: <i>Neosexualitäten. Über den kulturellen Wandel von Liebe und Perversion.</i> Campus Verlag, 2005, ISBN 3-593-37724-1, Kap. <i>Erlebens- und Verlaufsformen.</i></span>
</li>
<li id="cite_note-114"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-114">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Volkmar_Sigusch" title="Volkmar Sigusch">Volkmar Sigusch</a>: <i>Geschichte der Sexualwissenschaft,</i> 2008, ISBN 978-3-593-38575-4, S. 479 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-115"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-115">↑</a></span> <span class="reference-text">Robert J. Stoller: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Perversion. The erotic form of hatred</cite>. Pantheon Books, New York 1975, ISBN 0-394-49777-5 (englisch).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.au=Robert+J.+Stoller&rft.btitle=Perversion.+The+erotic+form+of+hatred&rft.date=1975&rft.genre=book&rft.isbn=0394497775&rft.place=New+York&rft.pub=Pantheon+Books" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-116"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-116">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Zusammenfassung im letzten Kapitel von <a href="Robert_Stoller" title="Robert Stoller">Robert Stoller</a>: <i>Pain & Passion. A Psychoanalyst Explores the World of S & M.</i> Springer, 1991, ISBN 1-4899-6068-6 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-117"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-117">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Fritz_Morgenthaler" title="Fritz Morgenthaler">Fritz Morgenthaler</a>: <i>Die Stellung der Perversionen in Metapsychologie und Technik.</i> In: <i>Psyche.</i> Jahrgang 28, Heft 12, Klett-Cotta/Psychosozial-Verlag, 1974 und <i>Homosexualität, Heterosexualität, Perversion.</i> Campus Verlag, 1994, ISBN 3-593-35037-8.</span>
</li>
<li id="cite_note-118"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-118">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Volkmar_Sigusch" title="Volkmar Sigusch">Volkmar Sigusch</a>, Günter Grau (Hrsg.): <i>Personenlexikon der Sexualforschung,</i> 2009, ISBN 978-3-593-39049-9, S. 534–539.</span>
</li>
<li id="cite_note-119"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-119">↑</a></span> <span class="reference-text">W. L. Marshall, D. R. Laws: <i>A conditioning theory of the etiology and maintenance of deviant sexual preference and behavior.</i> In: W. L. Marshall, D. R. Laws, H. E. Barbaree u. a. (Hrsg.): <i>Applied clinical psychology. Handbook of sexual assault: Issues, theories, and treatment of the offender.</i> Plenum Press, 1990, ISBN 1-4899-0917-6, S. 209–229 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-120"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-120">↑</a></span> <span class="reference-text">C. S. Ford, F. A. Beach: <i>Patterns of Sexual Behavior.</i> Harper & Brothers, 1951, ISBN 978-0-06-131913-6 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-121"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-121">↑</a></span> <span class="reference-text">John Money: <i>Lovemaps: Clinical Concepts of Sexual/Erotic Health and Pathology, Paraphilia, and Gender Transposition in Childhood, Adolescence, and Maturity (New Concepts in Sexuality).</i> Prometheus Books, 1986, ISBN 0-87975-456-7 (englisch).</span>
</li>
<li id="cite_note-122"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-122">↑</a></span> <span class="reference-text">Baumeister: <i>Masochism as escape from self.</i> In: <i>The Journal of Sex Research.</i> Band 25, Nr. 1, 1988 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-123"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-123">↑</a></span> <span class="reference-text">J. Richters, R. O. de Visser u. a.: <i>Demographic and psychosocial features of participants in bondage and discipline, “sadomasochism” or dominance and submission (BDSM): data from a national survey.</i> In: <i><a href="J_Sex_Med" class="mw-redirect" title="J Sex Med">J Sex Med</a>.</i> Band 5, Nr. 7, Jul 2008, <a class="external mw-magiclink-pmid" rel="nofollow" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18331257?dopt=Abstract">PMID 18331257</a>, S. 1660–1668 (englisch).</span>
</li>
<li id="cite_note-Benecke_2009-124"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Benecke_2009_124-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Lydia Benecke: <i>Ist das Persönlichkeitskonstrukt „Experience Seeking“ bei Sadomasochisten stärker ausgeprägt als bei Nicht-Sadomasochisten?</i> Psychologische Diplomarbeit Universität Bochum 2009 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.benecke-psychology.com/files/DIPLOMARBEIT_LYDIA_BENECKE_GEB_WAWRZYNIAK.PDF">PDF: 1,1 MB, 180 Seiten</a> auf benecke-psychology.com).</span>
</li>
<li id="cite_note-125"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-125">↑</a></span> <span class="reference-text">A. A. J. Wismeijer, M. A. L. M. van Assen: <i>Psychological Characteristics of BDSM Practitioners.</i> In: <i>Journal of Sexual Medicine.</i> Band 10, Nr. 8, August 2013, S. 1943–1952 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-126"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-126">↑</a></span> <span class="reference-text">Christian C. Joyal, Amélie Cossette, Vanessa Lapierre: <cite style="font-style:italic">What exactly is an unusual sexual fantasy?</cite> In: <cite style="font-style:italic">The Journal of Sexual Medicine</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>12</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>2</span>, Februar 2015, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%221743-6109%22&key=cql">1743-6109</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>328–340</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1111/jsm.12734">10.1111/jsm.12734</a></span>, <a class="external mw-magiclink-pmid" rel="nofollow" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25359122?dopt=Abstract">PMID 25359122</a>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.atitle=What+exactly+is+an+unusual+sexual+fantasy%3F&rft.au=Christian+C.+Joyal%2C+Am%C3%A9lie+Cossette%2C+Vanessa+Lapierre&rft.date=2015-02&rft.doi=10.1111%2Fjsm.12734&rft.genre=journal&rft.issn=1743-6109&rft.issue=2&rft.jtitle=The+Journal+of+Sexual+Medicine&rft.pages=328-340&rft.pmid=25359122&rft.volume=12" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-127"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-127">↑</a></span> <span class="reference-text">Zu der Entwicklung des theoretischen Konstrukts „Perversion“ durch Krafft-Ebing und dessen Bezug zu diesen Begriffen,
Andrea Beckmann: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Deconstructing Myths: The Social Construction of „Sadomasochism“ versus „Subjugated Knowledges“ of Practitioners of Consensual "SM"</cite>. In: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Journal of Criminal Justice and Popular Culture</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>8</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>2</span>, 2001, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%221070-8286%22&key=cql">1070-8286</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>66–95</span> (englisch, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.albany.edu/scj/jcjpc/vol8is2/beckmann.html">albany.edu</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.atitle=Deconstructing+Myths%3A+The+Social+Construction+of+%E2%80%9ESadomasochism%E2%80%9C+versus+%E2%80%9ESubjugated+Knowledges%E2%80%9C+of+Practitioners+of+Consensual+%22SM%22&rft.au=Andrea+Beckmann&rft.date=2001&rft.genre=journal&rft.issn=1070-8286&rft.issue=2&rft.jtitle=Journal+of+Criminal+Justice+and+Popular+Culture&rft.pages=66-95&rft.volume=8" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-128"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-128">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Isidor_Sadger" title="Isidor Sadger">Isidor Sadger</a>: <cite style="font-style:italic">Über den sado-masochistischen Komplex.</cite> In: <cite style="font-style:italic">Jahrbuch für psychoanalytische und psychopathologische Forschungen</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>5</span>, 1913, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>157–232</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.atitle=%C3%9Cber+den+sado-masochistischen+Komplex.&rft.au=Isidor+Sadger&rft.btitle=Jahrbuch+f%C3%BCr+psychoanalytische+und+psychopathologische+Forschungen&rft.date=1913&rft.genre=book&rft.pages=157-232&rft.volume=5" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-129"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-129">↑</a></span> <span class="reference-text">Thomas A. Wetzstein u. a.: <i>Sadomasochismus – Szenen und Rituale.</i> Rowohlt, Reinbek 1993, S. 10.</span>
</li>
<li id="cite_note-130"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-130">↑</a></span> <span class="reference-text">Stephan Dressler, Christoph Zink: <cite style="font-style:italic"><a href="Pschyrembel_(Medizinisches_W%C3%B6rterbuch)" title="Pschyrembel (Medizinisches Wörterbuch)">Pschyrembel</a> Wörterbuch Sexualität</cite>. de Gruyter, 2003, ISBN 3-11-016965-7, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>40</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.au=Stephan+Dressler%2C+Christoph+Zink&rft.btitle=Pschyrembel+W%C3%B6rterbuch+Sexualit%C3%A4t&rft.date=2003&rft.genre=book&rft.isbn=3110169657&rft.pages=40&rft.pub=de+Gruyter" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-131"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-131">↑</a></span> <span class="reference-text">Anne O. Nomis: <i>The History & Arts of the Dominatrix.</i> Mary Egan Publishing & Anna Nomis, 2013, ISBN 978-0-9927010-0-0, S. 59–60 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-132"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-132">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://etcsl.orinst.ox.ac.uk/section4/tr4073.htm"><i>Lady of the Largest Heart</i> oder <i>A Hymn to Inana (Inana C).</i></a> The Electronic Text Corpus of Sumerian Literature, University of Oxford, Zeilen 80–90 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-133"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-133">↑</a></span> <span class="reference-text">Theoi.com <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.theoi.com/Text/Pausanias">3B.html#16 Pausianias</a><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotdeadurl.invalid/https://www.theoi.com/Text/Pausanias">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.theoi.com/Text/Pausanias">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Toter Link/www.theoi.com</span> <small>(Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2022. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/https://www.theoi.com/Text/Pausanias">Suche in Webarchiven</a>)</small> <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small> III, 16: 10-11 Übersetzung aus dem Griechischen (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-134"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-134">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.canino.info/inserti/monografie/etruschi/tombe_tarquinia/Fustigazione/index.htm">Bilder der Grabkammer</a> (italienisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-135"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-135">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Mario_Moretti_(Arch%C3%A4ologe)" title="Mario Moretti (Archäologe)">Mario Moretti</a>, <a href="Leonard_von_Matt" title="Leonard von Matt">Leonard von Matt</a>: <i>Etruskische Malerei in Tarquinia.</i> Köln 1974, ISBN 3-7701-0541-9, S. 90, Abb. 762–763.</span>
</li>
<li id="cite_note-136"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-136">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.thelatinlibrary.com/juvenal/6.shtml">Juvenal, Satiren 6, Zeilen 474–511</a> (lat.)</span>
</li>
<li id="cite_note-137"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-137">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.fordham.edu/halsall/ancient/juvenal-satvi.html">Juvenal, Satiren 6, Zeilen 474–511</a> (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-138"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-138">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.thelatinlibrary.com/petronius.html">Petronius, Satyricon</a> (lat.)</span>
</li>
<li id="cite_note-139"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-139">↑</a></span> <span class="reference-text">Mallanaga Vatsyayana: <i>Kamasutra.</i> translated by Wendy Doniger. Oxford University Press, 2003, ISBN 0-19-283982-9 zweites Buch: Kapitel 4,5,7,8, S. 45–64 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-140"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-140">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.fordham.edu/halsall/source/ordeals1.html"><i>Europäische Gottesurteile im Mittelalter</i></a></span>
</li>
<li id="cite_note-141"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-141">↑</a></span> <span class="reference-text">Denis de Rougemont: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Love in the Western World: Describing the ideal of chast love influenced by the Cathar doctrines</cite>. 1956 (englisch).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.au=Denis+de+Rougemont&rft.btitle=Love+in+the+Western+World%3A+Describing+the+ideal+of+chast+love+influenced+by+the+Cathar+doctrines&rft.date=1956&rft.genre=book" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-142"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-142">↑</a></span> <span class="reference-text">Übersetzung des lateinischen Originals: John Henry Meibom: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.daten-schlag.org/bisam/meibom/mei18.html">A treatise of the use of flogging in venerial affairs</a> E. Curll, London (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-143"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-143">↑</a></span> <span class="reference-text">John Cleland: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Fanny Hill: Memoirs of a Woman of Pleasure</cite>. Penguin Classics, 1986, ISBN 0-14-043249-3, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>180<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>ff</span>. (englisch).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.au=John+Cleland&rft.btitle=Fanny+Hill%3A+Memoirs+of+a+Woman+of+Pleasure&rft.date=1986&rft.genre=book&rft.isbn=0140432493&rft.pages=180+ff.&rft.pub=Penguin+Classics" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-144"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-144">↑</a></span> <span class="reference-text">Åke E. Andersson, Nils-Eric Sahlin: <i>The Complexity of Creativity</i>. Springer, 1997, ISBN 0-7923-4346-8, S. 59 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-145"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-145">↑</a></span> <span class="reference-text">Autumn Stanley: <i>Mothers and Daughters of Invention: Notes for a Revised History of Technology.</i> Rutgers University Press, 1995, ISBN 0-8135-2197-1, S. 585–586 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-146"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-146">↑</a></span> <span class="reference-text">G. L. Simons: <i>The Illustrated Book of Sexual Records</i>. Putnam Pub Group, 1983, ISBN 0-933328-63-X (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-147"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-147">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Robert Bienvenu: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20100316215717/http://www.americanfetish.net/sexresearch.us/Dissertation.html"><i>The Development of Sadomasochism as a Cultural Style in the Twentieth-Century United States.</i></a> Archiviert vom <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.americanfetish.net%2Fsexresearch.us%2FDissertation.html">Original</a></span> (nicht mehr online verfügbar) am <span style="white-space:nowrap;">16. März 2010</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 11. November 2010</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABDSM&rft.title=The+Development+of+Sadomasochism+as+a+Cultural+Style+in+the+Twentieth-Century+United+States&rft.description=The+Development+of+Sadomasochism+as+a+Cultural+Style+in+the+Twentieth-Century+United+States&rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20100316215717%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.americanfetish.net%2Fsexresearch.us%2FDissertation.html&rft.creator=Robert+Bienvenu&rft.source=http://www.americanfetish.net/sexresearch.us/Dissertation.html&rft.language=en"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-148"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-148">↑</a></span> <span class="reference-text">Hierzu die ausführliche Darstellung von <span class="cite">Robert Bienvenu: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20100316215717/http://www.americanfetish.net/sexresearch.us/Dissertation.html"><i>The Development of Sadomasochism as a Cultural Style in the Twentieth-Century United States.</i></a> 2003, archiviert vom <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.americanfetish.net%2Fsexresearch.us%2FDissertation.html">Original</a></span> (nicht mehr online verfügbar) am <span style="white-space:nowrap;">16. März 2010</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 11. November 2010</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABDSM&rft.title=The+Development+of+Sadomasochism+as+a+Cultural+Style+in+the+Twentieth-Century+United+States&rft.description=The+Development+of+Sadomasochism+as+a+Cultural+Style+in+the+Twentieth-Century+United+States&rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20100316215717%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.americanfetish.net%2Fsexresearch.us%2FDissertation.html&rft.creator=Robert+Bienvenu&rft.date=2003&rft.source=http://www.americanfetish.net/sexresearch.us/Dissertation.html&rft.language=en"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-149"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-149">↑</a></span> <span class="reference-text">Eine sehr ausführliche Darstellung zu der historischen Entwicklung der Homosexualität in den Vereinigten Staaten unter besonderer Berücksichtigung der Lederszene findet sich unter der <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.today/20140528/http://www.leatherarchives.org/exhibits/deblase/timeline.htm">Timeline</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 28. Mai 2014 im Webarchiv <i><a href="Archive.today" title="Archive.today">archive.today</a></i>) des <a href="Leather_Archives_and_Museum" title="Leather Archives and Museum">Leather Archives and Museum</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-150"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-150">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Datenschlag" title="Datenschlag">Datenschlag</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.daten-schlag.org/papiertiger/lexikon/old_guard">Papiertiger – Old Guard</a><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotdeadurl.invalid/https://www.daten-schlag.org/papiertiger/lexikon/old_guard">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.daten-schlag.org/papiertiger/lexikon/old_guard">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Toter Link/www.daten-schlag.org</span> <small>(Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2022. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/https://www.daten-schlag.org/papiertiger/lexikon/old_guard">Suche in Webarchiven</a>)</small> <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small></span>
</li>
<li id="cite_note-151"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-151">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Datenschlag" title="Datenschlag">Datenschlag</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.daten-schlag.org/papiertiger/lexikon/new_guard">Papiertiger – New Guard</a><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotdeadurl.invalid/https://www.daten-schlag.org/papiertiger/lexikon/new_guard">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.daten-schlag.org/papiertiger/lexikon/new_guard">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Toter Link/www.daten-schlag.org</span> <small>(Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2022. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/https://www.daten-schlag.org/papiertiger/lexikon/new_guard">Suche in Webarchiven</a>)</small> <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small></span>
</li>
<li id="cite_note-152"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-152">↑</a></span> <span class="reference-text">Gavin Brown, Jason Lim, Kath Browne: <i>Geographies of Sexualities: Theory, Practices and Politics.</i> Taylor & Francis, 2009, ISBN 978-0-7546-7852-6, S. 97–98 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-153"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-153">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Datenschlag" title="Datenschlag">Datenschlag</a>–<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.daten-schlag.org/papiertiger/lexikon/altsexbondage.html">Der Papiertiger: <i>alt.sex.bondage</i></a></span>
</li>
<li id="cite_note-154"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-154">↑</a></span> <span class="reference-text">Rebecca S. Randall, Alan McKee: <i>Becoming BDSM in an online environment</i>. In: Paul G. Nixon, Isabel K. Düsterhöft (Hrsg.): <i>Sex in the Digital Age.</i> Routledge 2017, ISBN 978-1-138-21431-6 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.taylorfrancis.com/chapters/edit/10.4324/9781315446240-16/becoming-bdsm-online-environment-rebecca-randall-alan-mckee">Abstract</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-155"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-155">↑</a></span> <span class="reference-text">Rosey McCracken, Belinda Brooks‑Gordon: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s13178-021-00609-3.pdf">Findommes, Cybermediated Sex Work, and Rinsin.</a></i> In: <i>Sexuality Research and Social Policy</i>, Jahrgang 18 (2021), S. 837–854.</span>
</li>
<li id="cite_note-156"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-156">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. hierzu § 228 StgB und <a rel="nofollow" class="external text" href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=2004-5&Seite=0&nr=29672&pos=19&anz=244&Blank=1.pdf">Urteil des Bundesgerichtshofs vom 26. Mai 2004, 2 StR 505/03</a> (PDF), abgerufen am 4. Juni 2020.</span>
</li>
<li id="cite_note-157"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-157">↑</a></span> <span class="reference-text">The Star vom 27. Mai 2011: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.thestar.com/news/canada/2011/05/27/woman_cant_consent_to_sex_while_unconscious_supreme_court_rules.html">Women can't consent while unconcious Supreme court rules</a></i> (englisch), abgerufen am 4. Juni 2020.</span>
</li>
<li id="cite_note-158"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-158">↑</a></span> <span class="reference-text">Barker, Iantaffi, Gupta: <i>Kinky clients, kinky counselling? The challenges and potentials of BDSM.</i> In: Moon: <i>Feeling Queer or Queer Feelings: Radical Approaches to Counselling:Sex, Sexualities and Genders</i> Routledge, 2007, S. 106–124 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-159"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-159">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. hierzu Caputo, Bruzzone: <i>Criminologia dei sex offender. Aspetti psicopatologici, investigativi e giuridici.</i> Giuffrè, 2019, ISBN 978-88-288-1572-3 (italienisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-160"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-160">↑</a></span> <span class="reference-text">IG BDSM: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://ig-bdsm.ch/vortrag-bdsm-und-recht/">Vortrag BDSM und Recht</a></i> vom 24. November 2016, abgerufen am 4. Juni 2020.</span>
</li>
<li id="cite_note-161"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-161">↑</a></span> <span class="reference-text">National Coalition of Sexual Freedom: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://ncsfreedom.org/incident-reporting-response/">Incident Reporting Response</a></i>; in den Unterabschnitten werden u. a. die einzelnen Reaktionen in verschiedenen Bundesstaaten erfasst (englisch), abgerufen am 4. Mai 2020.</span>
</li>
<li id="cite_note-162"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-162">↑</a></span> <span class="reference-text">The Spanner Trust: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.spannertrust.org/documents/sexualoffencesreview.asp">Sexual Offences Review</a></i> Abschnitt <i>Current Law</i> (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-163"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-163">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Random_House_(Verlag)" title="Random House (Verlag)">Random House</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.randomhouse.de/Autor/E-L-James/p489056.rhd">Autorenporträt E.L. James’ mit Angaben zu Verkäufen und Übersetzungen</a>, abgerufen am 3. Juni 2020.</span>
</li>
<li id="cite_note-164"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-164">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. hierzu: Melusine Ginst: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20191221232053/https://www.woman.at/a/sm-profis-fifty-shades-grey"><i>SM-Profis ist Shades of Grey zu hart</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=https%3A%2F%2Fwww.woman.at%2Fa%2Fsm-profis-fifty-shades-grey">Originals</a></span> vom 21. Dezember 2019 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/https://www.woman.at/a/sm-profis-fifty-shades-grey">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.woman.at/a/sm-profis-fifty-shades-grey">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.woman.at</span>. Women.at, 13. August 2014, und <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ruhrbarone.de/lydia-benecke-shades-of-grey-ist-sexuelle-gewalt/138760"><i>Lydia Benecke: Shades of Grey ist sexuelle Gewalt.</i></a> Ruhrbarone.de, 9. Februar 2017, abgerufen am 8. Juni 2020.</span>
</li>
<li id="cite_note-165"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-165">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Canada Choate: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.artforum.com/music/canada-choate-on-the-residents-god-in-three-persons-82064"><i>Canada Choate on the Residents’ God in Three Persons.</i></a> In: <i>Artforum.</i> 31. Januar 2020,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 8. März 2023</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABDSM&rft.title=Canada+Choate+on+the+Residents%E2%80%99+God+in+Three+Persons&rft.description=Canada+Choate+on+the+Residents%E2%80%99+God+in+Three+Persons&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.artforum.com%2Fmusic%2Fcanada-choate-on-the-residents-god-in-three-persons-82064&rft.creator=Canada+Choate&rft.date=2020-01-31&rft.language=en"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-166"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-166">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Der_Standard" title="Der Standard">Der Standard</a>, Ausgabe vom 18. September 2006 online verfügbar unter <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.derstandard.at/story/2572471/worauf-sich-koerper-kaprizieren"><i>Worauf sich Körper kaprizieren</i></a> abgerufen am 5. Juni 2020.</span>
</li>
<li id="cite_note-167"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-167">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="BILD-Zeitung" class="mw-redirect" title="BILD-Zeitung">BILD-Zeitung</a>, Berlín, 15. März 1998.</span>
</li>
<li id="cite_note-168"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-168">↑</a></span> <span class="reference-text">Alle Biographien aus BDSM-Artzone (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-169"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-169">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20060826171534/http://user.tninet.se/~ryk484d/newton/newton.htm">Fotografien von Newton inklusive Bildern mit Bezug zu Fetisch und BDSM</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 26. August 2006 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-170"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-170">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20021112205909/http://www.uce.ac.uk/mapplethorpe/">University of Central England in Birmingham: Versuchte Konfiszierung eines Mapplethorpe-Buches wegen Obszönität, 1997</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 12. November 2002 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-171"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-171">↑</a></span> <span class="reference-text">Offizielle Webseite des <a rel="nofollow" class="external text" href="https://leatherarchives.org/">Leather Archives and Museum</a></span>
</li>
<li id="cite_note-172"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-172">↑</a></span> <span class="reference-text">K. Ritzenhoff, K. Randell: <i>Screening the Dark Side of Love: From Euro-Horror to American Cinema.</i> Palgrave Macmillan, 2016, ISBN 978-1-349-34440-6, S. 135 ff. (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-173"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-173">↑</a></span> <span class="reference-text">Wigmoore: <i>Sex, Violence and Schubert</i> in Amsterdamer Beitrage Zur Neueren Germanistik: <i>Processes of Transposition: German Literature and Film</i>, Band 63, Editions Rodopi B.V., 2007, ISBN 978-90-420-2284-3 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-174"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-174">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.missingfilms.de/index.php/filme/10-filme-neu/397-30-jahre-an-der-peitsche"><i>Dreißig Jahre an der Peitsche.</i></a> missingFilms,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 26. Oktober 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABDSM&rft.title=Drei%C3%9Fig+Jahre+an+der+Peitsche&rft.description=Drei%C3%9Fig+Jahre+an+der+Peitsche&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.missingfilms.de%2Findex.php%2Ffilme%2F10-filme-neu%2F397-30-jahre-an-der-peitsche&rft.publisher=missingFilms"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-175"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-175">↑</a></span> <span class="reference-text">Elmar Krekeler: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.welt.de/kultur/kino/article137352489/Ein-Film-der-nach-pH-neutralem-Duschgel-riecht.html">Ein Film, der nach pH-neutralem Duschgel riecht</a>.</i> In: welt.de Abgerufen am 4. Juni 2020.</span>
</li>
<li id="cite_note-176"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-176">↑</a></span> <span class="reference-text">Insbesondere zur weiblich-masochistischen Rolle in Filmen vgl. McPhee: <i>Female Masochism in Film: Sexuality, Ethics and Aesthetics (Film Philosophy at the Margins).</i> Taylor and Francis, 2014, ISBN 978-1-4724-1316-1, S. 85 ff. (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-177"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-177">↑</a></span> <span class="reference-text">Roland Seim, Josef Spiegel (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">„Ab 18“ – zensiert, diskutiert, unterschlagen. Beispiele aus der Kulturgeschichte der Bundesrepublik Deutschland</cite>. Telos Verlag, Münster 2002, ISBN 3-933060-01-X, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>109</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:BDSM&rft.btitle=%E2%80%9EAb+18%E2%80%9C+-+zensiert%2C+diskutiert%2C+unterschlagen.+Beispiele+aus+der+Kulturgeschichte+der+Bundesrepublik+Deutschland&rft.date=2002&rft.genre=book&rft.isbn=393306001X&rft.pages=109&rft.place=M%C3%BCnster&rft.pub=Telos+Verlag" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-178"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-178">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Stern.de: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.stern.de/lifestyle/leute/:H&M-Mode-Madonna/578068.html"><i>H&M: Mode made by Madonna.</i></a> 15. Februar 2007,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 11. November 2010</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABDSM&rft.title=H%26M%3A+Mode+made+by+Madonna&rft.description=H%26M%3A+Mode+made+by+Madonna&rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.stern.de%2Flifestyle%2Fleute%2F%3AH%26M-Mode-Madonna%2F578068.html&rft.creator=Stern.de&rft.date=2007-02-15"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-179"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-179">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Heather Cassell: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.edgeboston.com/food_drink////50499/lgbt_advocates_offer_mixed_reaction_to_miller,_coors_merger"><i>LGBT advocates offer mixed reaction to Miller, Coors merger.</i></a> EDGE,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 11. November 2010</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABDSM&rft.title=LGBT+advocates+offer+mixed+reaction+to+Miller%2C+Coors+merger&rft.description=LGBT+advocates+offer+mixed+reaction+to+Miller%2C+Coors+merger&rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.edgeboston.com%2Ffood_drink%2F%2F%2F%2F50499%2Flgbt_advocates_offer_mixed_reaction_to_miller%2C_coors_merger&rft.creator=Heather+Cassell&rft.publisher=EDGE&rft.language=en"> </span></span>
</li>
</ol></div>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable" style="border-top-style: solid; border-top-width: 1px; clear: both; font-size:95%; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="Vorlage_Rechtshinweis"><div class="noviewer noresize nomobile" style="display: table-cell; padding-bottom: 0.2em; padding-left: 0.25em; padding-right: 1em; padding-top: 0.2em; vertical-align: middle;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="skin-invert" typeof="mw:File"></span></div>
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!</div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2025-10-14" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=BDSM&oldid=260591776">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
</div>
</div><!--/htdig_noindex--></div>
</div>
</main>
</div>
</div>
</div>
<script src="./_webp_/webpHandler.js"></script>
</body></html>